Montag, 23. Juli 2012

Slow Motion on BALI


Balinesische Taenzerin

Eigentlich wollten wir Bali nur als Sprungbrett nach Nusa Tenggara (die weiter oestlich gelegenen Inseln des indonesischen Archipels: Lombok, Sumbawa, Komodo, Flores, Timor, etc.) benutzen.
Viel zu laut, viel zu viele Touristen, viel zu viel Ballermannstimmung (was Mallorca fuer die Deutschen, ist Bali naemlich fuer Australier) - aber irgendwie waren dann doch schwuppdiwupp 4 Wochen rum!
Und wisst ihr was? Es hat uns richtig gut gefallen! ;-)

Durchwegs hinduistisch gepraegt und somit ganz anders als das Indonesien, welches wir in Sumatra erlebt haben, hat Bali eine ganz eigene und reiche Kultur und natuerlich auch wieder eine eigene Sprache! Wir fanden die Balinesen ausgesprochen freundlich und man kriegt man immer ein Laecheln. Ueberall stolpert man ueber die kleinen handgefertigten Koerbchen – jedes ein Kunstwerk fuer sich - mit Opfergaben (Blumen, Reis, Suessigkeiten, Zigaretten,…) und Raeucherstaebchen, die jedem Ort eine spirituelle Atmosphaere verleihen.

Nach ziemlich durchgeplanten Wochen auf Sumatra und der malayischen Halbinsel liessen wir es auf Bali erst mal gemaechlich angehen, und deswegen besuchten wir in den 4 Wochen gerade mal 5 verschiedene Orte:

23. – 26. Mai: Seminyak

Unseren ersten Stopp auf Bali fanden wir allerdings alles andere als prickelnd: supervoll, noch dazu alles ueberteuert und irgendwie schicki. Seminyak liegt gleich in der Naehe des Flughafens, geht nathlos in die Orte Legian und Kuta ueber und besteht ausschliesslich aus Hotels, Laeden und Bars – und wir mittendrin. Der Grund warum wir ueberhaupt hierhergefahren sind, war Andi und Dora zu treffen (Freunde aus Muenchen), die hier gerade zum Surfen waren. Nach einem kurzen Hallo und einer gemeinsamen Partynacht in Kuta (die wir eher als Sozialstudie betrachteten) schauten wir dann aber auch, dass wir schnell weiterkamen und fluechteten auf die vorgelagerte Insel im Suedosten:

26. Mai – 6. Juni: Nusa Lembongan

Nusa Lembongan, SeetangbaeuerinIm Lonely Planet wurde folgendes beschrieben: ‘Wer das originale, ruhige Bali sucht, findet es auf Nusa Lembongan!’ Dem koennen wir nur zustimmen!
Von Sanur aus in nur 25 Min. supereinfach zu erreichen und schon ist man den Trubel, die aufdringlichen Strandverkauefer und “NeedTransport?”-Taxifahrer los!

Auf Nusa Lembongan gehen die Uhren deutlich langsamer und wir fuehlen uns von Anfang an pudelwohl in der entspannten Atmosphaere. Die Bucht vor Jungbutgatu wird zum Seetanganbau genutzt und die Bewirtschaftung der Felder bei Ebbe hat etwas meditatives und beruhigendes.

Gleich bei der Ueberfahrt lernen wir das englische Paaerchen Hayley und Will kennen, mit denen wir viele gemeinsame Abende verbringen, gemeinsam eine hinduistische Zeremonie besuchen und auch das Highlight unseres Aufenthalts teilen:
Schnorcheln mit einem Mantarochen! Unbeschreiblich wie geschmeidig sich dieser Riese durchs Wasser bewegt, mit uns interagiert, mit seinem Riesenmaul direkt auf uns zugeschwommen kommt und erst im letzten Moment abdreht. Dann fuehrt er uns vor, wie schwerfaellig wir in seinem Element sind und faengt an Rueckwaertsrollen vor uns zu machen. Am Ende folgt er uns noch bis zum Boot zurueck, als wollte er sagen “bleibt doch noch zum Spielen!” – ganz bestimmt eines der Erlebnisse, welches sich in unsere Top10 Liste einreiht! Um den perfekten Tag abzurunden passiert uns bei der Rueckfahrt noch eine Gruppe von Delfinen und beim Schnorcheln am ‘Gamat Bay’ sehen wir einen der artenreichsten Korallengaerten und die beste Sicht, die wir je hatten.

Am 1. Juli schlossen sich uns die frischgebackenen Grabbbes aus Weil (bzw. Scheuring) an, die auf Bali zum Flittern waren. Wir freuten uns, wieder alte Bekannte um uns zu haben. Gemeinsam machten wir eine Rollertour zur Nachbarinsel, verbrachten entspannte Tage am Strand und versuchten den von Mama Rill mitgeschickten Willi zu dezimieren.

Leider hat sich Tiger in Nusa Lembongan dazu entschlossen ab sofort alleine weiter zu reisen, vermutlich ist er gerade auf dem Weg nach Papua-Neuguinea, um dort Mr. Wilson zu treffen. (Fuer alle Freunde von Tiger, ein Nachruf: http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/Kb8y41)

6. – 15. Juni: Ubud

TempeleingangWenn schon Bali, dann richtig und somit machten wir Ubud zu unserem naechsten Ziel und Kathrin und Grabbe schlossen sich auch gleich an, weil man zu viert besser Karten spielen kann! ;-)
Seit dem Buch ‘Eat Pray Love’ und der gleichnamigen Verfilmung mit Julia Roberts ist Ubud in aller Munde und sehr touristisch, aber auf eine angenehme und geschmackvolle Art und Weise. Waehrend in Kuta eher Spring-Break-Atmosphaere herrscht, dreht sich hier alles um traditionelle Tanzvorfuehrungen, nette Cafes, Reisterrassen im Umland, Tempel, Yoga und Massagen. Und alles haben wir auch brav abgehakt.

Unsere nette Unterkunft “Donald’s Homestay” hatte praktischerweise auch gleich ein Spa nebenan, wo wir uns regelmaessig durchkneten liessen (z. B. 1 h traditionelle, balinesische Massage, 55.000 IDR = 4,80  Euro), um anschliessend im benachbarten DEWA-Warung fuer wenig Geld zu schlemmen!

Merke: Wenn du gerne durschlafen willst, brauchst du im hinduistischen Bali nicht auf Moscheen in der Umgebung zu achten, sondern solltest sicherstellen, dass der Nachbar keine Kampfhaehne vor deinem Zimmerfenster haelt! “Kikerikiiiiii!!!"'

In Ubud hiess es dann Abschied nehmen von Kathrin und Grabbe – schoen war’s mit Euch, vielen Dank fuer die nette Zeit, wir sehn uns dann bei euch zur Einweihung eures ‘Infinity Pools’ ;-).

15. – 20. Juni: Padangbai

Von Padangbai aus fahren die grossen Faehren in Richtung Osten (Lombok) und den rauhen Hafencharme kann man hier ueberall spueren. Uns gefiel Padangbai sehr gut, wir besuchten die beiden Straende direkt am Rande des Ortes und fanden mit dem ‘White Beach’ Panthai Puti (ca. 15 km nordoestlich) einen Traumstrand, der einfach mit dem Roller zu erreichen war. Ausserdem fuehlten wir uns im ‘Kembar Inn’ pudelwohl, nicht zuletzt wegen des ueppigen Fruehstuecks.

In Padangbai war es auch, wo wir uns dann doch dazu entschieden, nicht mit dem Boot Richtung Osten zu reisen und dann mit dem Flieger zurueck, sondern ein Flugzeug nach Flores zu nehmen und uns dann mit Bussen und Booten wieder in Richtung Westen (bis Bali) zu bewegen.

20. – 21. Juni: Kuta

Bevor wir den Flieger in Richtung Flores bestiegen, verbrachten wir eine Nacht in Kuta, DER balinesischen Partymeile Australiens! Kuta hat uns positiv ueberrascht: es gefiel uns besser als erwartet und war einfach ehrlicher als sein Nachbar, das polierte Seminyak, wo wir unseren Baliaufenthalt begonnen hatten. Ein bisschen erinnert es uns an das Viertel direkt um die Kao San Road in Bangkok, kleine Gaesschen mit vielen Laeden die nachgemachte Markenartikel zu guenstigen Preisen feilbieten und zahllose Bars. Und wenn man sich von den Hauptstrasse mit ihren Grossraumdissen, McDonalds und Starbucks fernhaelt, entdeckt man auch das ein oder andere Schmankerl, z. B. die Twice Bar! In dem Punkschuppen, der dem Schlagzeuger der Lokalmatadoren ‘Superman Is Dead’ gehoert, hatten wir dann auch noch das Glueck einen Abend 3 indonesische Hardcorebands live zu bestaunen – endlich wieder Gitarrenmusik! Ausserdem essen wir in Kuta die beste Pizza in ganz Suedostasien – leckerschmecker!

Fuer mehr Fotos, schnell hier klicken:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/K74i1G/

IMG_6816Familienausflug zu einer hinduistischen Zeremonie am Gunung Kawi Tempel



- - - E N G L I S H   V E R S I O N - - -

Before even arriving to Bali, we had thought, that we use it only as a hub to get to Nusa Tenggara (the islands of the Indonesian archipelago located further East: Lombok, Sumbawa, Komodo, Flores, Timor, etc.).
Way too loud, loads of tourists, too much spring break atmosphere – but somehow 4 weeks have passed, and you know what? We really enjoyed Bali! ;-)

Mainly Hindu and therefore completely different to the Indonesia we had encountered on Sumatra, Bali has its very own and rich culture and of course its own language. We loved the people on Bali, always friendly and smiling! And everywhere we stumbled upon the little handmade baskets – each an artwork of its own – with religious offerings (flowers, rice, candies, cigarettes,…) and incense sticks, giving every corner a spiritual atmosphere.

After a rather tight schedule the weeks before (on Sumatra and the Malaysian peninsula), we took it really easy and hardly moved during our 4 weeks stay:

23. – 26. May: Seminyak

Our first stop however, was just like the Bali we had expected: packed, overpriced and posh. Seminyak is close to the international airport, merges seamlessly with adjacent Legian and Kuta and consists only of hotels, shops and bars – and we were right in the middle.
The reason why we went to Seminyak in the first place, was meeting up with Andi and Dora (friends from Munich) who spent their holidays there surfing. After a short meet and greet and one night out in Kuta (which turned out to be a social study about mating young Aussis ;-), we fled to an island Southwest from Bali off the shore:

26. Mai – 6. June: Nusa Lembongan

The Lonely Planet said something like “It’s the Bali many imagine but never find: simple rooms on the beach, cheap beers with incredible sunsets, days spent surfing and diving, and nights spent riffling through a favourite book or hanging with new friends.” And we definitely agree!

Easy to reach in 25 min. from Sanur and here you are: no hassle, no touts, no annoying taxi drivers!

On Nusa Lembongan everything is really laid back and we happily joined into the slow-motion-atmosphere. In the bay of Jungbutgatu seaweed is grown and watching the cultivation of the fields during low tide, preferably at sun set with a sun downer in your hand, can be really meditative and relaxing!

We got to know Hayley and Will from the UK on the way to Nusa Lembongan, together with them we spent some fun evenings, went to a Hindu ceremony  and shared the highlight of our stay: Snorkelling with a Manta ray! Amazing how this marine giant floats through the water. It even interacted with us, came really (an I mean really) close with his enormous moth, swam back and forth towards us and at the end even showed off by doing several back flips! To wrap up this perfect day we saw a group of dolphins passing by on the way back and later on saw one of the most bio-diverse coral gardens and best visibility when snorkelling at ‘Gamat Bay’.

On July 1st two honeymooners Kathrin and Grabbe from back home joined us and we once again enjoyed having well-known mates around. Together we explored the neighbouring island with scooters, spent lazy days on the back and tried to decimate the bottle of Williams pear liqueur, Boernie’s mom had sent us! ;-)

Unfortunately our travel buddy Tiger decided to head on all alone, supposedly heading to Papua New Guinea, to meet up with Mr. Wilson. (For all Tiger fans, a eulogy: http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/Kb8y41)

6. – 15. June: Ubud

Once the ‘Balineseness’ caught us, we decided to travel to the core of it: UBUD!
Ever since the book ‘Eat Pray Love’ and the correspondent movie with Julia Roberts Ubud is on the tip of everyone’s tongue and because of that super-touristy, but in a pleasant and tasteful way. While Kuta is rather affected by spring break atmosphere, everything in Ubud is about traditional dance performances, nice cafes, rice terraces, temples, yoga and massages. And we thoroughly worked us through all of it!

Conveniently, our nice accommodation “Donald’s Homestay” had its own Spa next door, where we had our backs massaged every other day (for only 35.000 IDR =~3 Euro) to be ready for great food for little money in nearby DEWA-Warung!

Note: In case you fancy an undisturbed night sleep, it’s not necessary to check for nearby mosques in Hindu Bali. You should rather ensure, that your neighbour does NOT keep his gamecock under your window! “Cock-a-doodle-doo!!!”

15. – 20. June: Padangbai

The big local ferries going east (Lombok) leave from Padangbai and you can feel the rough harbour charm of this small town. We really liked Padangbai, visited both beaches at the outskirts and discovered with the white beach Panthai Puti (ca. 15 km northeast) a real dream beach, easy to reach by scooter. Moreover we loved staying at ‘Kembar Inn’, if nothing else for the abundant breakfast.

And it was in Padangbai where we decided to fly to eastern Flores next and come back westwards (to Bali) via land- and sea-route.

20. – 21. June: Kuta

Before boarding the plane towards Flores, we spent a night in Kuta, THE Balinese party zone for Australians! But once again, expecting the worst, we were positively surprised: we liked honest Kuta way more than its polished neighbour Seminyak, where our Bali stay had started.

It reminds us a bit of the neighbourhood around Bangkok’s Kao San Road, small lanes full with shops, selling fake brand articles for little money and numerous bars. And once you avoid the main streets with its multi-area nightclubs, you can discover delicacies like the ‘Twice Bar’! In the punk club, owned by the drummer of local heroes ‘Superman Is Dead’, we spent a fun night, listening to three local hardcore bands – finally live guitar music, again!

Moreover we are having the best pizza in whole Southeast Asia – definitely worth mentioning!

Klick here for more pics:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/K74i1G/

Sonntag, 8. Juli 2012

Schlemmerreise von KUALA LUMPUR ueber MELAKA bis nach SINGAPUR


Little India - Singapur Zurueck in Malaysia freuen wir uns erneut ueber den Mix der chinesischen, indischen und malaiischen Kultur, vor allem ueber die dadurch entstehenden koestlichen Essenskreationen.

14. – 17. Mai: Kuala Lumpur 

In Kuala Lumpur organisierten wir unser 60-Tages-Visum fuer Indonesien, da wir dieses riesige Land (nach unseren unverglesslichen Erfahrungen auf Sumatra) von Bali aus weiter erkunden wollen.

Wir hatten das Glueck waehrend dieser Zeit bei unseren Reisefreunden aus Indien, den Yaps, unterzukommen. Michael, Christine und die 12-jaehrige Zoe nahmen sich extra viel Zeit fuer uns, zeigten uns die Sehenswuerdigkeiten von Kuala Lumpur und ueberraschten uns jeden Tag mit neuen Leckereien: “Das muesst ihr unbedingt noch probieren!”.

Abgesehen von unserer netten Unterkunft fanden wir KL (wie die Stadt von Insidern genannt wird) schon ok, aber leider verblasst sie im direkten Vergleich mit Singapur.

17. – 19. Mai: Melaka

Stadtrundfahrt mit der BlumenrikschaMelaka wurde Anfang des 16. Jahrhunderts von den Portugiesen zum Handelszentrum ausgebaut und deswegen Namensgeber der beruehmten Seestrasse.
Die Stadt Melaka ist seit 2008 UNESCO-Weltkulturerbe: huebsche Kolonialbauten, aelteste Moschee Malaysias, aeltester chinesischer und aeltester Hindu-Tempel Malaysias, alles schoen renoviert, viele Museen und natuerlich (wieder) viiiiiieeeeele Leckereien! Eine sehr schoene Stadt (es gefaellt uns auch besser als in Penang – sorry, Georgetown) mit einem Hostal zum Wohlfuehlen, dem ‘Rooftop Guesthouse’, ausserdem eine aktive Kunstszene, was will man mehr?

Besonders beliebt bei asiatischen Touristen ist eine Stadtrundfahrt mit der Blumenrikscha. Jede dieser Rikschas ist individuell geschmueckt und mit einem HiFi-System ausgestattet, welches die Diskothek Nightflight neidisch machen wuerde! Besonders lustig war’s fuer uns, als eine Gruppe von Chinesen fotografierend, winkend und begleitet von Modern Talking an uns vorbeirauschte ;-)

19. – 23. Mai: Singapur

Der Stadtstaat Singapur, der eine Flaeche von 710 km2 misst (94% der Flaeche von Hamburg),  zaehlt 4.9 Mio. Einwohner von denen allerdings nur 3.2 Mio. die Staatsbuergerschaft besitzen. Der daraus resultierenden Landknappheit wird versucht mit Aufschuettungen entgegenzuwirken. 
Bei den restlichen 1.7 Mio. Bewohnern ohne Staatsbuergerschaft handelt es sich um supergutverdienende ‘Expats’ oder superschlechtverdienende Haushaelterinnen (Maids) aus Indonesien und den Phillippinen. 

Marina Bay SandsSingapur ist das Finanzzentrum Suedostasiens und wegen der futuristischen Architektur und der per Gesetz festgelegten Sauberkeit (Einfuhr von Kaugummis nur in Kleinstmengen zum Eigenkonsum erlaubt, etc…) wirkt Singapur zwar sehr kuenstlich, aber eben auch modern und pulsierend. Alles hat natuerlich seinen Preis und das Leben hier ist sehr teuer.

Genauso mordern und am Puls der Zeit sind auch die Singapuris selbst, was wir gleich nach unserer Ankunft in der Ubahn bemerkten. Wir wissen zwar nicht, wie es sich derzeit in der Muenchner Ubahn verhaelt, aber in unserer Erinnerung wird dort doch noch relativ viel gelesen, und zwar auf Papier, oder einfach nur dagesessen. Hier hatte ausnahmslos jeder Fahrgast mind. ein Smartphone wenn nicht sogar ein Tablet in der Hand, mit welchem Filme geschaut oder Spiele gespielt wurden. Wir kamen uns ziemlich ‘oldschool’ vor, da sich unsere technische Ausstattung derzeit auf eine digitale Armbanduhr, eine Kamera und ein ordinaeres Netbook beschraenkt!

Zum Glueck konnten wir bei Marilyn, Daniel und der kleinen Molly (Freunden von Yvonne und Stily – Danke nochmal an Euch) unterkommen und dadurch nicht nur unsere Reisekasse schonen, sondern vor allem auch mal wieder schoene Momente mit Freunden teilen! Vielen Dank ihr Lieben fuer die tolle Zeit mit Euch!

Am imposantesten waehrend unserer Stadtbesichtigung fanden wir den Neubau am ‘Marina Bay’, wo wir uns fuer umme auf die Dachterrasse des 5*Hotels ‘Marina Bay Sands’ hochschmuggeln konnten, um von dort die unglaubliche Aussicht auf die Skyline zu geniessen.

Von Singapur ging’s dann weiter nach Bali, und was wir dort alles erlebt haben, gibt’s bald hier zu lesen.

Zuerst aber noch die Fotos vom Sueden der malayischen Halbinsel und dieses Mal haben wir uns auch bemueht, den indischen Einfluss bildlich festzuhalten:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/52n976/

Singapur Skyline

UNNUETZES REISEWISSEN SINGAPUR

  • In Singapur wird mit Singapurdollars (S$) bezahlt, 1,6 S$ entsprechen 1 Euro und alle Scheine kleiner als 100 S$ sind nicht aus Papier sondern aus hygenischem Plastik
  • Essen oder Trinken in der Ubahn ‘kostet’ 500 S$
  • Das Einfuehren von Zigaretten ist verboten!
  • Die 1963 gegruendete Foederation aus Malaya und Singapur erhielt den Namen Malaysia, aus der Singapur bereits 1965 wieder ausschied. Malaysia behielt allerdings seine beiden dazugewonnen Buchstaben
  • Singapur hat das hoechste Pro-Kopf-Einkommen Asiens und geniesst den Lebensstandard europaeischer Laender
  • Eine Maid verdient bei einer 6-Tage-Woche nur 400 S$ im Monat
  • Anders als in Malaysia, wo die Mehrheit der Bevoelkerung islamisch ist, leben in Singapur nur 14,9% Moslems, dafuer aber 42,5% Buddhisten und 14,6% Christen
  • Der ‘Singapore Sling’ wurde um 1915 in der Long Bar des Raffles Hotels zum ersten Mal kreiert


 

- - - E N G L I S H   V E R S I O N - - -

Back in Malaysia we enjoyed - once again – the mix of cultures (Chinese, Indian and Malay), especially in terms of delicious food fusions.

14. – 17. May: Kuala Lumpur

In Kuala Lumpur we organized our 60-days-visa for Indonesia, since we want to explore this huge country further east from Bali.

We were lucky and could stay with our travel friends from India, the Yaps. Michael, Christine and Zoe especially spent a lot of time with us and showed us around Kuala Lumpur. Moreover they surprised us with different yummy specialties every day “You can’t leave KL without trying that!!!”.

What we really enjoyed in KL was our time with the Yaps! But citywise we found KL ok, though unfortunately we have to say, that it can not compete, when compared  to Singapore.

17. – 19. May: Melaka

Melaka was introduced by the Portuguese as a trading centre and gave its name to the famous sea straits.
2008 it became a UNESCO world heritage site: neat colonial houses, the oldest mosque, oldest Chinese and oldest Hindu temple in Malaysia, everything nicely renovated, many museums and of course (again) loads of yummy food! A really nice place to stay (we also liked it more than Penang – sorry, Georgetown), with a nice hostel, the Rooftop Guesthouse, and an active arts scene, what else do you need?

Asian tourists love to go on sight-seeing tours with the colourfully decorated flower-rickshaws. Each rickshaw is an individual kitsch vehicle and contains a HiFi-system, the CBGB’s would envy! Our highlight was when a Chinese tour group passed us photographing, waving and ‘Modern Talking’ blurring out of their speakers ;-)

19. – 23. May: Singapore

Singapore occupies an area of 710 km2 (94% of the area of Hamburg), has 4.9 Mio. inhabitants, of which only 3.2 Mio. possess the citizenship. The rest consists of very well-earning ‘expats’ or very badly-earning maids from Indonesia or the Philippines.
The resulting lack of land is fought by artificial landfill.

Singapore is the financial centre of Southeast Asia. Due to its futuristic architecture and the tidiness stipulated by law (import of chewing gum is only allowed in small amounts and for one’s own consumption, etc…) it seems rather artificial, but modern and vivid. But everything has its price and living here is super-expensive.

How modern and at the pulse of technical progress the Singaporeans are, we already learnt after our arrival in the subway. Although we do not know, what the situation in the Munich subway is nowadays like, we remember that people read a lot, mainly from paper books or that they are just sitting around doing nothing. Here every single person was carrying a smart phone or even a tablet, with which they watched movies or played games. We felt pretty old-school, since the only technical equipment we are possessing currently is a digital watch, a camera and an ordinary notebook!

Luckily we could stay with Marilyn, Daniel and little Molly and therefore not only preserve our budget, but mainly share great moments with friends! Thanks again for having us and the great time with you!

During our sightseeing tour through the city we liked the impressive and newly built Marina Bay the most! We managed to smuggle ourselves up to the rooftop terrace of 5* hotel ‘Marina Bay Sands’, from where we enjoyed the unbelievable view onto the Singapore skyline.

From Singapore we travelled on to Bali and what we experienced there you can read here soon!

But first the pics from the Malaysian peninsula, an this time we also tried to capture the Indian influence, but see yourselves:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/52n976/

USELESS TRAVEL KNOWLEDGE SINGAPORE

  • The Singaporean currency is the Singapore dollar (S$), 1,6 S$ correspond to 1 Euro and all bills smaller than 100 S$ are made of hygienic plastic
  • Eating and drinking in the subway ‘costs’ 500 S$
  • Import of cigarettes is prohibited!
  • The federation founded in 1963 between Malaya and Singapore was named Malaysia. Although Singapore left it already 1965, Malaysia kept the two newly received letters.
  • Singapore  has the highest per capita income in Asia and a living standard of European countries
  • A maid earns only 400 S$ per month although working 6 days a week around the clock
  • Whereas the majority of the Malaysians are Moslems, in Singapore only 14,9% are Moslems, but 42,5% Buddhists and 14,6% Christians
  • World-known ‘Singapore Sling’ was first created around 1915 in the fancy Long Bar at Raffles Hotel in Singapore