Montag, 20. August 2012

Wundervolles FLORES

Kelimutu

 

Flores liegt knapp 500 km oestlich von Bali und ist zusammen mit den Inseln Lombok, Sumbawa und Komodo (von Westen nach Osten) Teil der indonesischen Provinz Nusa Tenggara.
Flores ist relativ duenn besiedelt und hat alles was man sich von einem Urlaubsziel wuenscht: viel Natur, (der Norden ist eher karg und trocken, der Sueden gruen und feucht), eine reiche, andersartige Kultur und Traumstraende. Noch dazu sind die Leute unglaublich nett, noch unversaut, ehrlich und freundlich.

Flores ist hauptsaechlich christlich gepraegt, wobei sich der Glaube mit animistischen Riten vermischt, die noch immer intensiv gepflegt werden, dazu spaeter mehr im Abschnitt ueber Bajawa. Jeden Freitag treffen sich die Frauen brav zum Rosenkranzbeten, oft auf Lateinisch oder Portugiesisch, was uns sehr ueberrascht. Auch treffen wir hier wieder auf matricharchalische Gesellschaften, d.h. hier die Neuvermaehlten leben bei der Familie der Braut.
Die 1.8 Millonen Menschen auf Flores leben in 5 unterschiedlichen Volksstaemmen, von denen mal wieder jeder eine andere Sprache spricht.

Das Preisniveau auf Flores ist ueberraschenderweise hoeher als auf Sumatra, obwohl wir die Infrastruktur und den Standard auf Sumatra besser fanden. Fuer Rucksacktouristen ist es sogar teurer als Bali, weil man auf Bali mehr Optionen hat. Waehrend wir auf Sumatra fuer sehr nette Doppelzimmer nur 50 – 65.000 IDR (4-6 Euro) bezahlt haben und das teuerste Hotelzimmer 120.000 IDR gekostet hat, wir auf Bali fuer 100.000 IDR immer gute Budgetoptionen gefunden haben, mussten wir hier etwas tiefer in die Tasche greifen (100 – 250.000 IDR fuer funktionelle Billigunterkuenfte). Im Vergleich zu Europe ist reisen hier aber trotzdem noch hoechst erschwinglich.

Gegen den Trans-Flores-Highway war selbst der loechrige und kurvige Trans-Sumatra-Highway eine Autobahn! Reisen hier ist noch muehsamer und zeitintensiver. Im Bus werden gleich zu Anfang jeder Reise kleine, schwarze Plastiktuetchen verteilt, die dann von den Lokalen nach den ersten Serpentinchen auch fleissig benutzt werden. Ausserdem reisen wir im Laufe der Zeit mit einem Schwein, bzw. einer Ziege auf dem Dach (beide haben die mehrstuendige Fahrt ueberlegt!), mehreren Huehnern im Fussraum und einem Hahn im Korb.

21. – 22. Juni: MONI und KELIMUTU

Direkt nach der Ankunft in Maumere, im Osten der Insel, fuhren wir nach Moni, um von dort aus die 3 bunten Vulkankraterseen “Kelimutu” zu besuchen. Bei strahlend blauem Himmel und mit schwefligen Daempfen getraenkter Luft sahen wir Seen unnatuerliche Farben (die Fotos sind nicht mit Photoshop nachbearbeitet).

22. – 24. Juni: ENDE und WOLOTOPO

Die Landschaft an der Suedkueste von Flores um Ende ist satt, gruen und huegelig und erinnert Kerstin sehr an die Vegetation auf Kauai, Hawaii.
Das Staedtchen Ende hat uns richtig gut gefallen! Authentisch, freundlich, unaufgeregt, aber lebhaft, alle gruessen uns und waehrend unserer Tour durch das Staedtchen sehen wir kaum andere Touristen.

Ausflug nach Wolotopo, Kinder folgen uns und ein Junge namens “Ecki” wird unser Fuehrer. Jeder winkt uns froehlich zu, uebt die paar Brocken Englisch, beetlenusskauende Omas grinsen uns mit ihren karminrotgefaerbten Zaehnen entgegen und fast jeder bittet uns um ein “Portrait?” um sich danach ueber den eigenen Anblick auf unserem Kamerabildschirm zu amuesieren.

25. – 27. Juni: RIUNG (17 islands)

RiungRiung, an der Nordkueste Flores’ gelegen, ist wegen seiner 17 vorgelagerten Inseln und deren Unterwasserwelt bekannt. Riung selbst hat keinen Strand, aber die Tagestour zu den Inseln hat den Abstecher auf jeden Fall gelohnt. Tollste Schnorchelbedingungen, wunderschoene Riffe und Traumstraende.


27. – 29. Juni: BAJAWA und WOGO

Bajawa selbst, war uns nicht besonders symphatisch oder es hat uns einfach auf dem falschen Fuss erwischt. Die Menschen wirken verschlossener, viell. liegt es am kuehlen Klima, das sich 1:1 in der Mentalitaet wiederzuspiegeln scheint. Kinder zeigen uns lachend den Mittelfinger, was uns schon etwas sauer macht, und ein Jugendlicher ruft uns dann auch noch “Fuck You” hinterher, als wir mit “Hello” gruessen. Und zu allem Uebel verliert Deutschland dann auch noch gegen Italien im EM-Halbfinale, das wir bei glirrender Kaelte mitten in der Nacht anschaun.

Aber nicht alles in Bajawa war schlecht, natuerlich haben wir auch nette Leute getroffen, das Highlight war aber unser Ausflug in das Ngada Bergdorf Wogo, wo wir gluecklicherweise eine traditionelle, animistische Zeremonie miterleben duerfen! Um den Ahnen zu huldigen und sie zu besaenftigen (die in der Mitte des ovalen Dorfplatzes in kleinen Huetten ‘leben’), werden von den Christen hier an einem einzigen Vormittag im Akkord 4 Stiere und 20 Schweine dahingemetzelt. Dabei wird den kreischenden Tieren mit einer grossen Machete die Schaedeldecke aufgeschlagen, um sie dann umzudrehen und zu warten bis sie ausgeblutet sind. Ein Kommentator beurteilt zeitgleich die Geschehnisse (“Ein sehr guter Schlag”). Und begleitet wird das ganze immer wieder durch Gesaenge und Taenze von Anwohnern in traditioneller Kleidung, wobei die Mehrheit der ‘Wogoer’ allerdings Jeans und T-Shirt tragen. An einem zentralen Platz werden die Tiere dann gemeinsam fachmaennisch zerwirkt und zerlegt, anschliessend gleich gekocht und am spaeten Nachmittag gemeinsam verspeist.
Waehrend Boernie fleissig Bilder von dem Treiben an und um den Schlachtplatz schiesst, schlendere ich lieber durch’s Dorf und lerne Maria kennen “Are you afraid of the killing?”, die sehr gut Englisch spricht und mich zum Kaffeetrinken in ihr traditionelles Haus einlaedt. Bei Maria lernen wir nicht nur viel ueber die Geschichte und die Hintergruende der Ngada (Volksstamm), sondern werden auch direkt zum Essen eingeladen, wo Boernie frisch gebratene Leber und andere Innereien verzehren darf, waehrend Kerstin sich mit trockenem Reis begnuegt.

Wenn ihr auf die beiden Bilder klickt, koennt ihr jeweils ein Video bestaunen:

Traditioneller Tanz der Ngada               Festumzug der Ngada

29. Juni – 01. Juli: WAELENGGA (Mbalata Beach)

Am Mbalata Beach wollten wir uns nach frostigen Naechten in Bajawa kurz aufwaermen und die lange Fahrt bis zur Westkueste aufteilen.
Am Interessantesten war es, eine Gruppe von jungen Aerzten zu treffen, allesamt aus der Hauptstadt Jakarta, die direkt nach dem Studium fuer 1 Jahr in abgelegenen Gegenden Dienst an der Gemeinschaft leisten muessen. Sie erzaehlen uns, dass die Ausruestung der Gesundheitszentren mehr als mangelhaft ist und sie hauptsaechlich mit lokalen Medizinmaennern konkurrieren. So ist in einer der Gemeinden erst ein kleiner Junge an Tollwut gestorben, weil die Eltern ihn nicht vom Arzt behandeln lassen wollten. Der Stein, den der Medizinmann zusammen mit einem Spruch auf die Wunde gelegt hatte, hat komischerweise nicht funktioniert. Ihre Arbeit hier sei eher eine Marketingaktion fuer moderne Medizin, als wirkliches Praktizieren. Auch Malaria sei weiterhin ein grosses Problem und epidemisch aus den gleichen Gruenden.

01. – 09. Juli: LABUANBAJO und SERAYA Island Red heart

P1150569Labuanbajo ist wieder hauptsaechlich muslimisch, so raubt uns die Moschee wieder den Schlaf und die Mehrheit der Frauen traegt Kopftuch. Wegen des internationalen Hafenflairs ist aber alles sehr liberal. Nur hochprotzentigen Alkohol kaufen ist eine Herausforderung und passiert im Geheimen im chinesischen Supermarkt, aber auch nur wenn gerade niemand anderes im Laden ist und fuer teures Geld.

Auf der Insel Seraya haben wir unser Paradies gefunden: eine ueberschaubare Insel mit nur einem kleinen Fischerdorf und auf der anderen Seite der Insel ein paar einfache Huetten an einem traumhaften, weissen, palmengesaeumten Strand, ein intaktes vorgelagertes Korallenriff (incl. Dropoff zum offenen Mehr) mit einer wahnsinnigen Artenvielfalt (sowohl Flora als auch Fauna), eine entspannte Backpackeratmosphaere und interessante, nette andere Menschen, gutes und erschwingliches Essen, aufmerksames, sympathisches Personal, atemberaubende Sonnenuntergaenge – was braucht man mehr?

09. - 12. Juli: KOMODO, mit dem Boot von Flores nach Lombok

Die Rueckreise Richtung Bali machten wir mit dem Boot, eine schoene Alternative zum Flug: Gutes Essen, nette Reisgruppe, Schnorchelstopps auf dem Weg (wenn wir nach Seraya und Riung auch etwas enttaeuscht waren) und das beste: ein Besuch bei den Komodowaranen!

IMG_7450Der Komodowaran oder Komododrache (Varanus komodoensis) ist eine Echse, die nur auf einigen der Kleinen Sunda-Inseln von Indonesien vorkommt. Er wird bis zu 3 m lang und über 70 kg schwer. Damit ist er die groeßte gegenwaertig lebende Echse.
Auf dem Speiseplan der
tagaktiven Tiere steht alles von Insekten bis hin zu Säugetieren (Hirsche und Wildschweine).  Die Jagd auf große Saeugetiere wird durch ein Gift unterstuetzt, welches unter anderem die Blutgerinnung verringert und einen Schock verursacht. Entflohene Beute kann an diesem Gift auch noch nach Tagen zugrunde gehen. Der Bestand des Komodowarans wird meist mit etwa 4000 Exemplaren angegeben, könnte mittlerweile jedoch auf unter 3000 gesunken sein. Die Rote Liste gefaehrdeter Arten der IUCN stuft den Komodowaran als vulnerable (gefährdet) ein.


12. – 16. Juli: GILI NANGGU (vor den Toren von Lombok)

Da die beruehmten Gilis im Nordwesten von Lombok inzwischen ja zum Haupttouristenziel avanciert sind und vor allem in der Hochsaison ziemlich ueberlaufen sein sollen, hatten wir uns eine kleine Insel im Suedwesten von Lombok als letzten Stopp ausgesucht.
Wir hatten uns ein zweites Serayaparadies erhofft, aber leider nicht gefunden, die Messlatte haengt einfach zu hoch! Tagsueber mussten wir mehrfach ans andere Ende der Insel fliehen, um Ruhe zu finden, da Gili Nanggu von lokalen Tagesausflueglern ueberschwemmt wurde (das letzte Wochendende vor Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan vor den Tueren des muslimischen Lomboks zu verbringen, war wohl ein bisschen schlechtes Timing). Die Huetten sind zwar schoener als auf Seraya, der Strand ist auch schoen, aber das Restaurant ist ueberteuert und nicht besonders gut und das Schnorcheln ok, aber nichts ueberragendes. Trotzdem geniessen wir die Tage, vor allem wegen der netten Bekanntschaften. So lernen wir Jule und ihre beiden Kinder Jesse und Maya aus Potsdam kennen, mit denen wir einen schoene gemeinsame Stunden verbringen (auch wenn uns Jesse immer noch eine Revanche im Kniffel schuldet) und am Ende gemeinsam mit der Faehre zurueck nach Bali uebersetzen.

Und hier geht es zu den Bildern dieses unglaublichen Reiseabschnitts:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/6e5854/

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- - - E N G L I S H   V E R S I O N - - -

Flores is located about 500 km east from Bali and forms together with the islands Lombok, Sumbawa and Komodo (from West to East) the Indonesian province Nusa Tenggara.
Flores is sparsely populated and has everything one can wish from a vacation destination: lush nature (the North is rather dry and deserty, the South lush and green), rich and diverse culture and dream beaches. In addition the people are super-nice, welcoming, honest and friendly.

The majority of the people in Flores are Christians, although their faith is mixed with animistic rituals, which are still practiced intensively (more about that in the paragraph about Bajawa). We were quite astonished when learning in one of the villages, that every Friday the women meet for rosery praying, often even in Latin or Portuguese.
The society in most parts of Flores is matriarchal, meaning that the newly-weds will live with the bride’s family.
The 1.8 Million people on Flores belong to 5 different ethnic groups, from which – once again – each speaks another language.

Prices on Flores were surprisingly higher than on Sumatra, although we found the infrastructure and the standard on Sumatra much better. For backpackers we found it even more expensive than Bali, since you will find more budget options there. While we paid for a nice double room on Sumatra 50 – 65.000 IDR (4-6 Euro) and the most expensive hotel room we stayed in was 120.000 IDR, and we while we found good budget options on Bali for about 100.000 IDR, we had to spent a bit more on Flores (100 – 250.000 IDR for very basic and only functional budget hotels). But in comparison to Europe travelling here is still very affordable.

Transport on Flores: Compared to the Trans-Flores-Highway even the pot-holed and curvy Trans-Sumatra-Highway seemed like an Autobahn! Traveling here is even more strenuous and time consuming. When taking a local bus they hand out small black plastic backs, which are diligently used by the locals as soon as the bus takes the first few serpentines. Besides we have been traveling with a pig and a goat on the roof of the bus, several chicken on the floor space and a rooster in a basket.

21. – 22. June: MONI und KELIMUTU

Directly after our arrival to Maumere, in the far East of the island, we took a shared taxi (so-called ‘travel’) to Moni, to visit its 3 colourful crater lakes ‘Kelimutu"’. To do so, we decided against getting up in the middle of the night to see the sunrise (as recommended in all the guide books and which turned out to be overcast most of the times, anyway). Instead we took it easy and made it up in the late morning (as NOT recommended in the books, but it turned out to be the better choice). Accompanied by a clear blue sky and sulfuric air we saw the unreal colours of the lakes (our pics were NOT photoshopped! ;-).

22. – 24. June: ENDE und WOLOTOPO

The landscape in the South of Flores around Ende is lush, green and hilly and reminds Kerstin a lot of the vegetation on Kauai, Hawaii.
We really liked the little town Ende! Authentic, friendly, relaxed, but vivid, everybody’s greeting us and during our tour through town we hardly see other tourists.

Highlight here was our excursion to nearby Wolotopo: we are being followed by kids and a boy called “Ecki” proudly becomes our personal guide. Everybody’s waving, smiling, practicing the few English words, beetlenut-chewing grannies grinning at us and showing there stained red teeth. And their favorite thing to do is asking for a “Portrait?” only to laugh at their own picture on our camera’s display.

25. – 27. June: RIUNG (17 islands)

Riung, located at Flores’ North coast, is famous for its 17 islands and the underwater world around them. The village itself does not have a beach though, but the day trip to the islands made the detour there definitely worthwhile: Best snorkeling, wonderful reefs and dream beaches.

27. – 29. June: BAJAWA und WOGO

We didn’t really like the town Bajawa, or maybe we didn’t meet the right people. People there seemed withdrawn, maybe it’s the colder climate being mirrored in their mentality. Children show us laughing their middle finger, quite irritating, isn’t it? And then a boy shouts “Fuck You” at us, as a response to our “Hello”. And to top that, it’s in Bajawa  where we see Germany loose in the middle of a cooold night against Italy in the semifinals of the Euro 2012

But not everything in and especially around Bajawa was bad, of course we did meet some nice people, too. And our highlight was a day trip to the Ngada village Wogo, where we coincidentally were able to witness a traditional animistic ceremony! To keep their ancestors, who are ‘living’ in the middle of the oval village square in small huts, 4 buffalos and 20 pigs were slaughtered! To do so, the scull of the animals is hit open with a machete, accompanied by the screams of dying creatures and subsequently they are turned upside down to let them bleed to death. A commentator meanwhile cheerfully judges the happenings (“very nice hit there”). An all is accompanied by singing and dancing of locals in traditional clothes, although the  majority of the ‘Wogoans’ wear Jeans and T-Shirt. Subsequently, the animals are fielddressed professionally together on the central square, cooked and eaten in the afternoon.
While Boernie busily takes photos of the happenings on and around the slaughter site, I prefer strolling through the village and get to know Maria. She addresses me with “Are you afraid of the killing?” and I end up having coffee with her and her family in their traditional house. Maria speaks English very well and we spend the rest of the day with her, learning a lot about the history and background of the ‘Ngada’. We are also invited for lunch, where Boernie gets to try freshly prepared liver and other intestinal delicatessen, while Kerstin enjoys some dry rice.

If you want to check out our videos from the village, just click on the pics below and you will be redirected:

IMG_7314                   IMG_7267

29. June – 01. July: WAELENGGA (Mbalata Beach)

After some frosty nights in Bajawa, we shortly wanted to warm up on Mbalata Beach and split up the loooong journey to the West coast.
Here we met a group of young physicians from Jakarta, who have to serve for a year after finishing their studies in remote areas of the country on a fairly small salary, to ‘pay back’ their education to the society. They told us about the very basic equipment of the health centres and their main purpose is not to practice, but to compete with the local witch doctors. Just the weeks before a boy died from rabies after being bitten by a dog, because his parents didn’t take him to the health centre. Instead a with doctor ‘treated’ him by putting a stone with a spell on the wound, which surprisingly did not work! They rather feel like working in marketing for modern medicine than as practitioners. Besides, Malaria is still a big problem and epidemic, due to the same reasons.

01. – 09. July: LABUANBAJO und SERAYA Island Red heart

Labuanbajo is again mainly Islamic, therefore the mosque wakes us up once again in the middle of the nights and the majority of women wear hijabs. But due to the international harbor flair all is pretty liberal. The only challenge here is the purchase of high-percentage alcohol! It is only possible in Chinese supermarkets, is rather pricy and just when no other customers are in the shop with you! We feel like doing something very illegal ;-)

On the island Seraya we found our paradise: a small island with only one tiny fishermen’s village and on the other side some simple huts, located directly on a perfect, white, palm tree covered beach, an intact coral reef (incl. a spectacular drop off to the open sea) with an incredible biodiversity (flora and fauna), a relaxed backpacker atmosphere, interesting and nice fellow travelers, good and reasonable priced food, helpful and friendly staff, breathtaking sun sets – what else do you need?

09. - 12. July: KOMODO, from Flores to Lombok by boat

To get back to Bali we decided to take a boat, which is a good alternative to a flight: good food, we had luck with our fellow travelers on board, snorkel stops on the way (although we were a little bit disappointed after being spoiled in Riung and Seraya) and best of all: a visit to the Komodo dragon!

Komodo dragons (Varanus komodoensis) are the biggest living reptiles on earth and can become up to 3 m long and weigh over 70 kg. They are endemic to the small Sunda islands of Indonesia.
The diet of these
diurnal animals consists of insects to mammals (deer and wild pigs). Chasing big mammals is supported by a toxine in their saliver, blocking blood coagulation and causing a shock in the prey. The population of Komodo dragons is listed as vulnerable by the IUCN and their number is estimated to be below 4000 individuals.


12. – 16. July: GILI NANGGU (off-shore Lombok)

Since the famous Gilis North west from Lombok developed to to a main tourist attraction and are known to be packed during high season, which is RIGHT NOW, we decided to give them a miss and rather make a small island Soutwest from Lombok our last stop.
We had hoped to find a second Seraya paradise, but unfortunately we not find it. During the days the small island was overrun by local day trippers, making us flee to the other side (ok, it might have been bad timing to choose the last week-end before Ramadan in Islamic Lombok).
The huts were fancier than those on Seraya, the beach not as nice, but still nice enough, but the restaurant hopelessly overpriced and not really good and snorkeling ok, but nothing special.
We still enjoy our days, especially thanks to the nice people we meet.

And here are the pics from breathtaking Flores:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/6e5854/

Montag, 23. Juli 2012

Slow Motion on BALI


Balinesische Taenzerin

Eigentlich wollten wir Bali nur als Sprungbrett nach Nusa Tenggara (die weiter oestlich gelegenen Inseln des indonesischen Archipels: Lombok, Sumbawa, Komodo, Flores, Timor, etc.) benutzen.
Viel zu laut, viel zu viele Touristen, viel zu viel Ballermannstimmung (was Mallorca fuer die Deutschen, ist Bali naemlich fuer Australier) - aber irgendwie waren dann doch schwuppdiwupp 4 Wochen rum!
Und wisst ihr was? Es hat uns richtig gut gefallen! ;-)

Durchwegs hinduistisch gepraegt und somit ganz anders als das Indonesien, welches wir in Sumatra erlebt haben, hat Bali eine ganz eigene und reiche Kultur und natuerlich auch wieder eine eigene Sprache! Wir fanden die Balinesen ausgesprochen freundlich und man kriegt man immer ein Laecheln. Ueberall stolpert man ueber die kleinen handgefertigten Koerbchen – jedes ein Kunstwerk fuer sich - mit Opfergaben (Blumen, Reis, Suessigkeiten, Zigaretten,…) und Raeucherstaebchen, die jedem Ort eine spirituelle Atmosphaere verleihen.

Nach ziemlich durchgeplanten Wochen auf Sumatra und der malayischen Halbinsel liessen wir es auf Bali erst mal gemaechlich angehen, und deswegen besuchten wir in den 4 Wochen gerade mal 5 verschiedene Orte:

23. – 26. Mai: Seminyak

Unseren ersten Stopp auf Bali fanden wir allerdings alles andere als prickelnd: supervoll, noch dazu alles ueberteuert und irgendwie schicki. Seminyak liegt gleich in der Naehe des Flughafens, geht nathlos in die Orte Legian und Kuta ueber und besteht ausschliesslich aus Hotels, Laeden und Bars – und wir mittendrin. Der Grund warum wir ueberhaupt hierhergefahren sind, war Andi und Dora zu treffen (Freunde aus Muenchen), die hier gerade zum Surfen waren. Nach einem kurzen Hallo und einer gemeinsamen Partynacht in Kuta (die wir eher als Sozialstudie betrachteten) schauten wir dann aber auch, dass wir schnell weiterkamen und fluechteten auf die vorgelagerte Insel im Suedosten:

26. Mai – 6. Juni: Nusa Lembongan

Nusa Lembongan, SeetangbaeuerinIm Lonely Planet wurde folgendes beschrieben: ‘Wer das originale, ruhige Bali sucht, findet es auf Nusa Lembongan!’ Dem koennen wir nur zustimmen!
Von Sanur aus in nur 25 Min. supereinfach zu erreichen und schon ist man den Trubel, die aufdringlichen Strandverkauefer und “NeedTransport?”-Taxifahrer los!

Auf Nusa Lembongan gehen die Uhren deutlich langsamer und wir fuehlen uns von Anfang an pudelwohl in der entspannten Atmosphaere. Die Bucht vor Jungbutgatu wird zum Seetanganbau genutzt und die Bewirtschaftung der Felder bei Ebbe hat etwas meditatives und beruhigendes.

Gleich bei der Ueberfahrt lernen wir das englische Paaerchen Hayley und Will kennen, mit denen wir viele gemeinsame Abende verbringen, gemeinsam eine hinduistische Zeremonie besuchen und auch das Highlight unseres Aufenthalts teilen:
Schnorcheln mit einem Mantarochen! Unbeschreiblich wie geschmeidig sich dieser Riese durchs Wasser bewegt, mit uns interagiert, mit seinem Riesenmaul direkt auf uns zugeschwommen kommt und erst im letzten Moment abdreht. Dann fuehrt er uns vor, wie schwerfaellig wir in seinem Element sind und faengt an Rueckwaertsrollen vor uns zu machen. Am Ende folgt er uns noch bis zum Boot zurueck, als wollte er sagen “bleibt doch noch zum Spielen!” – ganz bestimmt eines der Erlebnisse, welches sich in unsere Top10 Liste einreiht! Um den perfekten Tag abzurunden passiert uns bei der Rueckfahrt noch eine Gruppe von Delfinen und beim Schnorcheln am ‘Gamat Bay’ sehen wir einen der artenreichsten Korallengaerten und die beste Sicht, die wir je hatten.

Am 1. Juli schlossen sich uns die frischgebackenen Grabbbes aus Weil (bzw. Scheuring) an, die auf Bali zum Flittern waren. Wir freuten uns, wieder alte Bekannte um uns zu haben. Gemeinsam machten wir eine Rollertour zur Nachbarinsel, verbrachten entspannte Tage am Strand und versuchten den von Mama Rill mitgeschickten Willi zu dezimieren.

Leider hat sich Tiger in Nusa Lembongan dazu entschlossen ab sofort alleine weiter zu reisen, vermutlich ist er gerade auf dem Weg nach Papua-Neuguinea, um dort Mr. Wilson zu treffen. (Fuer alle Freunde von Tiger, ein Nachruf: http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/Kb8y41)

6. – 15. Juni: Ubud

TempeleingangWenn schon Bali, dann richtig und somit machten wir Ubud zu unserem naechsten Ziel und Kathrin und Grabbe schlossen sich auch gleich an, weil man zu viert besser Karten spielen kann! ;-)
Seit dem Buch ‘Eat Pray Love’ und der gleichnamigen Verfilmung mit Julia Roberts ist Ubud in aller Munde und sehr touristisch, aber auf eine angenehme und geschmackvolle Art und Weise. Waehrend in Kuta eher Spring-Break-Atmosphaere herrscht, dreht sich hier alles um traditionelle Tanzvorfuehrungen, nette Cafes, Reisterrassen im Umland, Tempel, Yoga und Massagen. Und alles haben wir auch brav abgehakt.

Unsere nette Unterkunft “Donald’s Homestay” hatte praktischerweise auch gleich ein Spa nebenan, wo wir uns regelmaessig durchkneten liessen (z. B. 1 h traditionelle, balinesische Massage, 55.000 IDR = 4,80  Euro), um anschliessend im benachbarten DEWA-Warung fuer wenig Geld zu schlemmen!

Merke: Wenn du gerne durschlafen willst, brauchst du im hinduistischen Bali nicht auf Moscheen in der Umgebung zu achten, sondern solltest sicherstellen, dass der Nachbar keine Kampfhaehne vor deinem Zimmerfenster haelt! “Kikerikiiiiii!!!"'

In Ubud hiess es dann Abschied nehmen von Kathrin und Grabbe – schoen war’s mit Euch, vielen Dank fuer die nette Zeit, wir sehn uns dann bei euch zur Einweihung eures ‘Infinity Pools’ ;-).

15. – 20. Juni: Padangbai

Von Padangbai aus fahren die grossen Faehren in Richtung Osten (Lombok) und den rauhen Hafencharme kann man hier ueberall spueren. Uns gefiel Padangbai sehr gut, wir besuchten die beiden Straende direkt am Rande des Ortes und fanden mit dem ‘White Beach’ Panthai Puti (ca. 15 km nordoestlich) einen Traumstrand, der einfach mit dem Roller zu erreichen war. Ausserdem fuehlten wir uns im ‘Kembar Inn’ pudelwohl, nicht zuletzt wegen des ueppigen Fruehstuecks.

In Padangbai war es auch, wo wir uns dann doch dazu entschieden, nicht mit dem Boot Richtung Osten zu reisen und dann mit dem Flieger zurueck, sondern ein Flugzeug nach Flores zu nehmen und uns dann mit Bussen und Booten wieder in Richtung Westen (bis Bali) zu bewegen.

20. – 21. Juni: Kuta

Bevor wir den Flieger in Richtung Flores bestiegen, verbrachten wir eine Nacht in Kuta, DER balinesischen Partymeile Australiens! Kuta hat uns positiv ueberrascht: es gefiel uns besser als erwartet und war einfach ehrlicher als sein Nachbar, das polierte Seminyak, wo wir unseren Baliaufenthalt begonnen hatten. Ein bisschen erinnert es uns an das Viertel direkt um die Kao San Road in Bangkok, kleine Gaesschen mit vielen Laeden die nachgemachte Markenartikel zu guenstigen Preisen feilbieten und zahllose Bars. Und wenn man sich von den Hauptstrasse mit ihren Grossraumdissen, McDonalds und Starbucks fernhaelt, entdeckt man auch das ein oder andere Schmankerl, z. B. die Twice Bar! In dem Punkschuppen, der dem Schlagzeuger der Lokalmatadoren ‘Superman Is Dead’ gehoert, hatten wir dann auch noch das Glueck einen Abend 3 indonesische Hardcorebands live zu bestaunen – endlich wieder Gitarrenmusik! Ausserdem essen wir in Kuta die beste Pizza in ganz Suedostasien – leckerschmecker!

Fuer mehr Fotos, schnell hier klicken:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/K74i1G/

IMG_6816Familienausflug zu einer hinduistischen Zeremonie am Gunung Kawi Tempel



- - - E N G L I S H   V E R S I O N - - -

Before even arriving to Bali, we had thought, that we use it only as a hub to get to Nusa Tenggara (the islands of the Indonesian archipelago located further East: Lombok, Sumbawa, Komodo, Flores, Timor, etc.).
Way too loud, loads of tourists, too much spring break atmosphere – but somehow 4 weeks have passed, and you know what? We really enjoyed Bali! ;-)

Mainly Hindu and therefore completely different to the Indonesia we had encountered on Sumatra, Bali has its very own and rich culture and of course its own language. We loved the people on Bali, always friendly and smiling! And everywhere we stumbled upon the little handmade baskets – each an artwork of its own – with religious offerings (flowers, rice, candies, cigarettes,…) and incense sticks, giving every corner a spiritual atmosphere.

After a rather tight schedule the weeks before (on Sumatra and the Malaysian peninsula), we took it really easy and hardly moved during our 4 weeks stay:

23. – 26. May: Seminyak

Our first stop however, was just like the Bali we had expected: packed, overpriced and posh. Seminyak is close to the international airport, merges seamlessly with adjacent Legian and Kuta and consists only of hotels, shops and bars – and we were right in the middle.
The reason why we went to Seminyak in the first place, was meeting up with Andi and Dora (friends from Munich) who spent their holidays there surfing. After a short meet and greet and one night out in Kuta (which turned out to be a social study about mating young Aussis ;-), we fled to an island Southwest from Bali off the shore:

26. Mai – 6. June: Nusa Lembongan

The Lonely Planet said something like “It’s the Bali many imagine but never find: simple rooms on the beach, cheap beers with incredible sunsets, days spent surfing and diving, and nights spent riffling through a favourite book or hanging with new friends.” And we definitely agree!

Easy to reach in 25 min. from Sanur and here you are: no hassle, no touts, no annoying taxi drivers!

On Nusa Lembongan everything is really laid back and we happily joined into the slow-motion-atmosphere. In the bay of Jungbutgatu seaweed is grown and watching the cultivation of the fields during low tide, preferably at sun set with a sun downer in your hand, can be really meditative and relaxing!

We got to know Hayley and Will from the UK on the way to Nusa Lembongan, together with them we spent some fun evenings, went to a Hindu ceremony  and shared the highlight of our stay: Snorkelling with a Manta ray! Amazing how this marine giant floats through the water. It even interacted with us, came really (an I mean really) close with his enormous moth, swam back and forth towards us and at the end even showed off by doing several back flips! To wrap up this perfect day we saw a group of dolphins passing by on the way back and later on saw one of the most bio-diverse coral gardens and best visibility when snorkelling at ‘Gamat Bay’.

On July 1st two honeymooners Kathrin and Grabbe from back home joined us and we once again enjoyed having well-known mates around. Together we explored the neighbouring island with scooters, spent lazy days on the back and tried to decimate the bottle of Williams pear liqueur, Boernie’s mom had sent us! ;-)

Unfortunately our travel buddy Tiger decided to head on all alone, supposedly heading to Papua New Guinea, to meet up with Mr. Wilson. (For all Tiger fans, a eulogy: http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/Kb8y41)

6. – 15. June: Ubud

Once the ‘Balineseness’ caught us, we decided to travel to the core of it: UBUD!
Ever since the book ‘Eat Pray Love’ and the correspondent movie with Julia Roberts Ubud is on the tip of everyone’s tongue and because of that super-touristy, but in a pleasant and tasteful way. While Kuta is rather affected by spring break atmosphere, everything in Ubud is about traditional dance performances, nice cafes, rice terraces, temples, yoga and massages. And we thoroughly worked us through all of it!

Conveniently, our nice accommodation “Donald’s Homestay” had its own Spa next door, where we had our backs massaged every other day (for only 35.000 IDR =~3 Euro) to be ready for great food for little money in nearby DEWA-Warung!

Note: In case you fancy an undisturbed night sleep, it’s not necessary to check for nearby mosques in Hindu Bali. You should rather ensure, that your neighbour does NOT keep his gamecock under your window! “Cock-a-doodle-doo!!!”

15. – 20. June: Padangbai

The big local ferries going east (Lombok) leave from Padangbai and you can feel the rough harbour charm of this small town. We really liked Padangbai, visited both beaches at the outskirts and discovered with the white beach Panthai Puti (ca. 15 km northeast) a real dream beach, easy to reach by scooter. Moreover we loved staying at ‘Kembar Inn’, if nothing else for the abundant breakfast.

And it was in Padangbai where we decided to fly to eastern Flores next and come back westwards (to Bali) via land- and sea-route.

20. – 21. June: Kuta

Before boarding the plane towards Flores, we spent a night in Kuta, THE Balinese party zone for Australians! But once again, expecting the worst, we were positively surprised: we liked honest Kuta way more than its polished neighbour Seminyak, where our Bali stay had started.

It reminds us a bit of the neighbourhood around Bangkok’s Kao San Road, small lanes full with shops, selling fake brand articles for little money and numerous bars. And once you avoid the main streets with its multi-area nightclubs, you can discover delicacies like the ‘Twice Bar’! In the punk club, owned by the drummer of local heroes ‘Superman Is Dead’, we spent a fun night, listening to three local hardcore bands – finally live guitar music, again!

Moreover we are having the best pizza in whole Southeast Asia – definitely worth mentioning!

Klick here for more pics:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/K74i1G/

Sonntag, 8. Juli 2012

Schlemmerreise von KUALA LUMPUR ueber MELAKA bis nach SINGAPUR


Little India - Singapur Zurueck in Malaysia freuen wir uns erneut ueber den Mix der chinesischen, indischen und malaiischen Kultur, vor allem ueber die dadurch entstehenden koestlichen Essenskreationen.

14. – 17. Mai: Kuala Lumpur 

In Kuala Lumpur organisierten wir unser 60-Tages-Visum fuer Indonesien, da wir dieses riesige Land (nach unseren unverglesslichen Erfahrungen auf Sumatra) von Bali aus weiter erkunden wollen.

Wir hatten das Glueck waehrend dieser Zeit bei unseren Reisefreunden aus Indien, den Yaps, unterzukommen. Michael, Christine und die 12-jaehrige Zoe nahmen sich extra viel Zeit fuer uns, zeigten uns die Sehenswuerdigkeiten von Kuala Lumpur und ueberraschten uns jeden Tag mit neuen Leckereien: “Das muesst ihr unbedingt noch probieren!”.

Abgesehen von unserer netten Unterkunft fanden wir KL (wie die Stadt von Insidern genannt wird) schon ok, aber leider verblasst sie im direkten Vergleich mit Singapur.

17. – 19. Mai: Melaka

Stadtrundfahrt mit der BlumenrikschaMelaka wurde Anfang des 16. Jahrhunderts von den Portugiesen zum Handelszentrum ausgebaut und deswegen Namensgeber der beruehmten Seestrasse.
Die Stadt Melaka ist seit 2008 UNESCO-Weltkulturerbe: huebsche Kolonialbauten, aelteste Moschee Malaysias, aeltester chinesischer und aeltester Hindu-Tempel Malaysias, alles schoen renoviert, viele Museen und natuerlich (wieder) viiiiiieeeeele Leckereien! Eine sehr schoene Stadt (es gefaellt uns auch besser als in Penang – sorry, Georgetown) mit einem Hostal zum Wohlfuehlen, dem ‘Rooftop Guesthouse’, ausserdem eine aktive Kunstszene, was will man mehr?

Besonders beliebt bei asiatischen Touristen ist eine Stadtrundfahrt mit der Blumenrikscha. Jede dieser Rikschas ist individuell geschmueckt und mit einem HiFi-System ausgestattet, welches die Diskothek Nightflight neidisch machen wuerde! Besonders lustig war’s fuer uns, als eine Gruppe von Chinesen fotografierend, winkend und begleitet von Modern Talking an uns vorbeirauschte ;-)

19. – 23. Mai: Singapur

Der Stadtstaat Singapur, der eine Flaeche von 710 km2 misst (94% der Flaeche von Hamburg),  zaehlt 4.9 Mio. Einwohner von denen allerdings nur 3.2 Mio. die Staatsbuergerschaft besitzen. Der daraus resultierenden Landknappheit wird versucht mit Aufschuettungen entgegenzuwirken. 
Bei den restlichen 1.7 Mio. Bewohnern ohne Staatsbuergerschaft handelt es sich um supergutverdienende ‘Expats’ oder superschlechtverdienende Haushaelterinnen (Maids) aus Indonesien und den Phillippinen. 

Marina Bay SandsSingapur ist das Finanzzentrum Suedostasiens und wegen der futuristischen Architektur und der per Gesetz festgelegten Sauberkeit (Einfuhr von Kaugummis nur in Kleinstmengen zum Eigenkonsum erlaubt, etc…) wirkt Singapur zwar sehr kuenstlich, aber eben auch modern und pulsierend. Alles hat natuerlich seinen Preis und das Leben hier ist sehr teuer.

Genauso mordern und am Puls der Zeit sind auch die Singapuris selbst, was wir gleich nach unserer Ankunft in der Ubahn bemerkten. Wir wissen zwar nicht, wie es sich derzeit in der Muenchner Ubahn verhaelt, aber in unserer Erinnerung wird dort doch noch relativ viel gelesen, und zwar auf Papier, oder einfach nur dagesessen. Hier hatte ausnahmslos jeder Fahrgast mind. ein Smartphone wenn nicht sogar ein Tablet in der Hand, mit welchem Filme geschaut oder Spiele gespielt wurden. Wir kamen uns ziemlich ‘oldschool’ vor, da sich unsere technische Ausstattung derzeit auf eine digitale Armbanduhr, eine Kamera und ein ordinaeres Netbook beschraenkt!

Zum Glueck konnten wir bei Marilyn, Daniel und der kleinen Molly (Freunden von Yvonne und Stily – Danke nochmal an Euch) unterkommen und dadurch nicht nur unsere Reisekasse schonen, sondern vor allem auch mal wieder schoene Momente mit Freunden teilen! Vielen Dank ihr Lieben fuer die tolle Zeit mit Euch!

Am imposantesten waehrend unserer Stadtbesichtigung fanden wir den Neubau am ‘Marina Bay’, wo wir uns fuer umme auf die Dachterrasse des 5*Hotels ‘Marina Bay Sands’ hochschmuggeln konnten, um von dort die unglaubliche Aussicht auf die Skyline zu geniessen.

Von Singapur ging’s dann weiter nach Bali, und was wir dort alles erlebt haben, gibt’s bald hier zu lesen.

Zuerst aber noch die Fotos vom Sueden der malayischen Halbinsel und dieses Mal haben wir uns auch bemueht, den indischen Einfluss bildlich festzuhalten:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/52n976/

Singapur Skyline

UNNUETZES REISEWISSEN SINGAPUR

  • In Singapur wird mit Singapurdollars (S$) bezahlt, 1,6 S$ entsprechen 1 Euro und alle Scheine kleiner als 100 S$ sind nicht aus Papier sondern aus hygenischem Plastik
  • Essen oder Trinken in der Ubahn ‘kostet’ 500 S$
  • Das Einfuehren von Zigaretten ist verboten!
  • Die 1963 gegruendete Foederation aus Malaya und Singapur erhielt den Namen Malaysia, aus der Singapur bereits 1965 wieder ausschied. Malaysia behielt allerdings seine beiden dazugewonnen Buchstaben
  • Singapur hat das hoechste Pro-Kopf-Einkommen Asiens und geniesst den Lebensstandard europaeischer Laender
  • Eine Maid verdient bei einer 6-Tage-Woche nur 400 S$ im Monat
  • Anders als in Malaysia, wo die Mehrheit der Bevoelkerung islamisch ist, leben in Singapur nur 14,9% Moslems, dafuer aber 42,5% Buddhisten und 14,6% Christen
  • Der ‘Singapore Sling’ wurde um 1915 in der Long Bar des Raffles Hotels zum ersten Mal kreiert


 

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Back in Malaysia we enjoyed - once again – the mix of cultures (Chinese, Indian and Malay), especially in terms of delicious food fusions.

14. – 17. May: Kuala Lumpur

In Kuala Lumpur we organized our 60-days-visa for Indonesia, since we want to explore this huge country further east from Bali.

We were lucky and could stay with our travel friends from India, the Yaps. Michael, Christine and Zoe especially spent a lot of time with us and showed us around Kuala Lumpur. Moreover they surprised us with different yummy specialties every day “You can’t leave KL without trying that!!!”.

What we really enjoyed in KL was our time with the Yaps! But citywise we found KL ok, though unfortunately we have to say, that it can not compete, when compared  to Singapore.

17. – 19. May: Melaka

Melaka was introduced by the Portuguese as a trading centre and gave its name to the famous sea straits.
2008 it became a UNESCO world heritage site: neat colonial houses, the oldest mosque, oldest Chinese and oldest Hindu temple in Malaysia, everything nicely renovated, many museums and of course (again) loads of yummy food! A really nice place to stay (we also liked it more than Penang – sorry, Georgetown), with a nice hostel, the Rooftop Guesthouse, and an active arts scene, what else do you need?

Asian tourists love to go on sight-seeing tours with the colourfully decorated flower-rickshaws. Each rickshaw is an individual kitsch vehicle and contains a HiFi-system, the CBGB’s would envy! Our highlight was when a Chinese tour group passed us photographing, waving and ‘Modern Talking’ blurring out of their speakers ;-)

19. – 23. May: Singapore

Singapore occupies an area of 710 km2 (94% of the area of Hamburg), has 4.9 Mio. inhabitants, of which only 3.2 Mio. possess the citizenship. The rest consists of very well-earning ‘expats’ or very badly-earning maids from Indonesia or the Philippines.
The resulting lack of land is fought by artificial landfill.

Singapore is the financial centre of Southeast Asia. Due to its futuristic architecture and the tidiness stipulated by law (import of chewing gum is only allowed in small amounts and for one’s own consumption, etc…) it seems rather artificial, but modern and vivid. But everything has its price and living here is super-expensive.

How modern and at the pulse of technical progress the Singaporeans are, we already learnt after our arrival in the subway. Although we do not know, what the situation in the Munich subway is nowadays like, we remember that people read a lot, mainly from paper books or that they are just sitting around doing nothing. Here every single person was carrying a smart phone or even a tablet, with which they watched movies or played games. We felt pretty old-school, since the only technical equipment we are possessing currently is a digital watch, a camera and an ordinary notebook!

Luckily we could stay with Marilyn, Daniel and little Molly and therefore not only preserve our budget, but mainly share great moments with friends! Thanks again for having us and the great time with you!

During our sightseeing tour through the city we liked the impressive and newly built Marina Bay the most! We managed to smuggle ourselves up to the rooftop terrace of 5* hotel ‘Marina Bay Sands’, from where we enjoyed the unbelievable view onto the Singapore skyline.

From Singapore we travelled on to Bali and what we experienced there you can read here soon!

But first the pics from the Malaysian peninsula, an this time we also tried to capture the Indian influence, but see yourselves:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/52n976/

USELESS TRAVEL KNOWLEDGE SINGAPORE

  • The Singaporean currency is the Singapore dollar (S$), 1,6 S$ correspond to 1 Euro and all bills smaller than 100 S$ are made of hygienic plastic
  • Eating and drinking in the subway ‘costs’ 500 S$
  • Import of cigarettes is prohibited!
  • The federation founded in 1963 between Malaya and Singapore was named Malaysia. Although Singapore left it already 1965, Malaysia kept the two newly received letters.
  • Singapore  has the highest per capita income in Asia and a living standard of European countries
  • A maid earns only 400 S$ per month although working 6 days a week around the clock
  • Whereas the majority of the Malaysians are Moslems, in Singapore only 14,9% are Moslems, but 42,5% Buddhists and 14,6% Christians
  • World-known ‘Singapore Sling’ was first created around 1915 in the fancy Long Bar at Raffles Hotel in Singapore

Donnerstag, 28. Juni 2012

SUMATRA, Teil 2 – Monkey business, elephant spas and other kettles of fish


Im zweiten Teil unserer Reise durch Sumatra hatten wir zuerst unglaubliche Tierbegegnungen, bevor wir uns dann zum Abschluss im hohen Norden auf der Insel Pulau Weh ausruhten:

Pongo abelii02. – 05. Mai: Bukit Lawang
Waehrend das Landschaftsbild in Westsumatra von Reisterrassen gepraegt war, fahren wir auf dem Weg nach Bukit Lawang endlose Kilometer durch Palmoelplantagen; wir haben vorher noch selten eine derart ausgepraegte Monokultur gesehen!
Bukit Lawang selbst liegt am Rande des Gunung Leuser Nationalparks (9.000 km2 Flaeche) und ist vor allem wegen des „Orang Utan Rehabilitation Center“ (www.orangutancentre.org) bekannt. Die Auffangstation versucht aus der Gefangenschaft befreite Orang Utans auszuwildern. 
Auch wir hatten das Glueck, waehrend einer Dschungelwanderung und bei einem Besuch der Futterstation (fuer unglaubliche 1,70 Euro Eintritt p.P. und noch 4,20 Euro Kameragebuehr) auf diese faszinierenden Menschenaffen zu treffen – wirklich eine der aussergewoehnlichsten Erfahrungen unserer gesamten Reise! Fuer Kerstin ging ein jahrelanger Traum in Erfuellung und wer sie kennt, kann sich ihre Reaktion sicher gut vorstellen ;-). Neben den Orang Utans sahen wir auch noch die freundlichen Thomas-Languren (mit modischem Irokesenhaarschnitt), Weisshandgibbons und mal wieder viele Makaken.

 
IMG_5569Orang Utan’ (Pongo abelii) ist Malay und bedeutet ‘Mann aus dem Wald’. Auf Sumatra leben derzeit nur noch geschaetzte 6500 Tiere. Die Ausbreitung der Palmoelplantagen zerstoert mehr und mehr ihren Lebensraum und stellt dadurch die groesste Bedrohung dar.
Orang Utans sind die groessten baumbewohnenden Tiere der Erde und werden in der Wildnis bis zu 50 Jahre alt. Ein grosses Maennchen wiegt bis zu 100 kg und kann 1,5 m gross werden. Weibliche Orang Utans bekommen alle 8-9 Jahre Nachwuchs und genauso lange braucht dieser, bis er alleine leben kann. Ihre Diaet besteht zu 60% aus Fruechten, sie ernaehren sich aber auch von verschiedensten Pflanzenarten, ab und zu von Insekten oder Eiern und ganz selten sogar von Fleisch.
Orang Utans sind der Wahnsinn und muessen unbedingt gerettet werden – also Schluss mit den Palmoelplantagen!

05. – 08. Mai: Tangkahan
AmeliaNach einem langen Reisetag, erneut durch endlose Palmoelplantagen, erreichten wir endlich das ruhige Tangkahan. Als weiteres Highlight konnten wir hier beim Baden und Waschen der ortsansaessigen Elefantenherde assistieren! Bei den Elefanten handelt es sich um ehemalige Arbeitstiere, die nun im Rahmen eines Oekotourismusprojekts eingesetzt werden. Sehr zum Entzuecken von Kerstin gibt es in der Herde sogar ein Baby, die 3 Monate alte ‘Amelia’, die gluecklicherweise unserem Waschtrupp zugeteilt wurde! Die kleine aber immerhin schon 100kg schwere Amelia war allerdings sooo aufgeregt, dass sie beim Rumrennen gleich mal auf Kerstin’s Fuss gestiegen ist – AUA! Trotz des Schmerzes – wer kann von sich schon behaupten, ein Elefant sei ihm auf den Fuss gestiegen (hihi)?
08. – 14. Mai: Banda Aceh und Pulau Weh
Traditionelle KopfbedeckungIn der Region Aceh (im Norden Sumatras) wurde im März 2003 das islamische Recht als Gesetzesgrundlage eingeführt. Aceh ist seit dem die einzige Provinz Indonesien’s, in der die Scharia gilt. Waehrend wir in Westsumatra einen sehr liberalen Islam erlebt hatten, ist Kerstin hier die einzige Frau ohne Kopftuch, und wir achten darauf immer lange Hosen und Aermel zu tragen. Und auf den Strassen sehen wir in Relation generell weniger Frauen. 
Die Menschen in Aceh gehen durchwegs positiv auf uns zu, wir werden immer mit einem Laecheln empfangen und oft um ein Foto gebeten.  
Seit je her gab es in der Provinz Unabhaengigkeitsbestrebungen, bis 2005 herrschte deswegen fuer 29 Jahre Buergerkrieg mit der Zentralregierung in Jakarta. Seit den Friedensvereinbarungen von 2005 genießt die Provinz als Sonderregion gewisse Autonomierechte. Die Provinz besitzt eines von Indonesiens größten Erdoel- und Erdgasvorkommen und seit der Autonomie bekommt die Provinz statt vormals 5 %, nun 70 % der Einnahmen aus den Erlösen der Erdgaserträge.
Die Provinz Aceh ist der Weltoeffentlichkeit aber wohl vor allem wegen des Tsunamis 2004 bekannt geworden: Das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Region, die Stadt ‘Banda Aceh’, verlor bei dieser Katastrophe 1/3 der Bevoelkerung (ueber 60.000 von 200.000 Bewohnern). Das Erdbeben der Staerke 9.3 auf der Richterskala zerstoerte zuerst alle Gebaeude, die hoeher als 3 Stockwerke waren, und die anschliessende 12 Meter Tsunamiwelle riss den Rest der Gebauede weg. Fast jeder den wir treffen hat eine Geschichte zu erzaehlen und Familie und/oder Freunde verloren. Mit internationaler Hilfe wurde die Stadt inzwischen wieder aufgebaut und alles schaut ganz neu aus.
Pulau Weh
Wir geniessen vor allem unsere Tage auf Pulau Weh, einer vorgelagerten Insel, wo kein Kopftuchzwang herrscht und man im Bikini ins Wasser kann. Viele Anwohner von Aceh fahren deshalb uebers Wochenenden her und geniessen die Freiheit. Aber der eigentliche Grund fuer unsere Anreise ist die wahnsinnig schoene Unterwasserwelt. Wir verbringen die Tage schnorchelnd und ruhen uns auf der Terrasse unseres Bungalows aus.
FAZIT SUMATRA:
Unglaublich schoen, sehr abwechslungreich (kulturell wie landschaftlich), vor allem die Tierbegegnungen sind einzigartig, alles in allem hoechst empfehlenswert! Einziger Nachteil sind die schlechten Strassen (Reisen ist anstrengend und relativ zeitintensiv). 

Wer keine Tierfotos mag, bitte NICHT auf folgenden Link klicken! Allen anderen wuenschen wir viiiiiel Spass mit unseren Freunden in Sumatra:
 

UNNUETZES REISEWISSEN SUMATRA, TEIL 2

  • 97% des Erbguts von Mensch und Orang Utan sind identisch
  • Der Gunung Leuser Nationalpark ist Teil des ‘Naturdenkmals der tropischen Waelder von Sumatra’, welches seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe zaehlt
  • Mit 30% Marktanteil ist Palmoel (noch vor Sojaoel) das wichtigste Pflanzenoel der Welt. 85% davon werden in Malaysia und Indonesien zu gleichen Teilen produziert.
  • Eine kleine Moschee heisst wie ein fraenkischer Kosename ;-)
  • Im Gunung Leuser Nationalpark leben viele gefaehrdete Spezies unter anderem der Sumatra-Orang-Utan, der Sumatra-Tiger und das Sumatra-Nashorn.
  • Sogar in oeffentlichen Bussen wird hier gequalmt; in Luxusbussen gibt es hierfuer zumindest ein extra Raucherabteil
  • 90% der weltweiten Palmoelprodukte werden als Palm- und Palmkernoel bei der Nahrungsmittelproduktion verwendet, die restlichen 10% werden in Kosmetika und Reinigungsmitteln verarbeitet
  • Der Borneo-Orang-Utan (Pongo pygmaeus) und der Sumatra-Orang-Utan (Pongo abelii) werden als zwei unterschiedliche Arten eingestuft
  • Am Aequator sieht die Mondsichel aus wie ein U
  • Fledermausfleisch schmeckt wie Huehnchen – wurde uns gesagt!
  • Wenn ein Ami von einem [Rrrrrraengaetaeng] spricht, meint er unsere rothaarigen Verwandten


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Our second part of traveling through Sumatra was dominated by unbelievable animal encounters and topped up by lazy days on the island Pulau Weh in the North:

02. – 05. May: Bukit Lawang

While the scenery in West Sumatra was affected by rice terraces, we are driving here endless kilometers through palm oil plantations; a mono culture like we’ve hardly seen it anywhere before!
Bukit Lawang is located at the boundaries of Gunung Leuser national park (9.000 km2 area) and is popular due to the   „Orang Utan Rehabilitation Center“ (www.orangutancentre.org). The sanctuary’s main purpose is to reintroduce the animals into the wild, which formerly lived in captivity.
We were lucky and met several of these adorable creatures during a jungle trek and a visit of the feeding platform (for unbelievable 1,70 Euro entrance fee p.p. and an additional 4,20 Euro for the camera). This encounter was definitely one of the most outstanding experiences during our travels! For Kerstin a life-long dream came true, and those of you knowing her can for sure vividly imagine her reaction ;-).
In addition we saw Thomas leaf monkeys (with stylish mohawk haircuts), white handed gibbons and once again macaques.
Orang Utan’ (Pongo abelii) is Malay and means ‘person of the forest’. On sumatra are nowadays only estimated 6500 animals left. The continued loss of habitat – mainly to palm oil plantations – is the biggest thread. 
Orang Utans are the largest arboreal animals on earth and can become over 50 years old in the wild. A large male can weigh over 100 kg and be 1.5 m tall. Female Orang Utans have babies every 8-9 years and the young animals live with their mother for the same amount of time. 
Their diet consists mainly of fruits (60%), they also eat different plants, sometimes insects or eggs and very seldom even meat.
Orang Utans are amazing and have to be protect – so pleeeeaaase stop logging!!!!

05. – 08. May: Tangkahan
After a long travel day, once again through endless palm oil plantations, we finally reached peaceful Tangkahan. Here we were able to do elephant washing, which was definitely another highlight for us! The elephants were formerly used for forest work, but are now part of an eco tourism program. And to top the whole experience, a 3 month old elephant baby was part of the herd and we were the ones who got to wash it.
08. – 14. May: Banda Aceh and Pulau Weh
Aceh is located in the very North of Sumatra and is the only Indonesian province, that strictly follows the Sharia laws and customs. While we experienced a rather liberal Islam in Western Sumatra, Kerstin was here the only woman without hijab and we both wore long sleeves during our stay.
We were warmly welcomed by the people of Aceh, and quite often asked with a smile, if they can take a photo of us.
The province Aceh has fought for independence for decades and there even was a civil war against the government for 29 years. With the peace agreement of 2005 the province received an autonomous status. Aceh possesses one of the biggest oil- and gas reservoirs of Indonesia, and now the province receives 70% of its income (instead of 5% before).
Unfortunately, the region got famous in 2004 due to the tsunami disaster. The cultural and economic center of the region, the city ‘Banda Aceh’, lost 1/3 of its population (more than 60.000 of 200.000 died). First, the earthquake (measured 9.3 on Richter scale) destroyed all buildings higher than three floors, then the 12 Meter tsunami wave swept away the rest. Almost everyone we met here could tell a story of lost family members or friends. Thanks to international help the city of ‘Banda Aceh’ was rebuilt and everything here looks brand new.
We especially enjoyed our days on the offshore island Pulau Weh, where head scarves are not an obligation and one can swim in bikinis (only applies for Kerstin, of course!). There are loads of Aceh citizens who enjoy this freedom on weekends. For us the main reason to be on Pulau Weh was the incredible underwater world. We spent the days snorkeling and chilling on the terrace of our bungalow.

SUMATRA CONCLUSION:
Incredibly beautiful, very diverse (culturally and landscape-wise), unique animal encounters; all in all highly recommendable!  Only disadvantage are the horrible streets (traveling is strenuous and time consuming).

Montag, 18. Juni 2012

SUMATRA Rain, Teil 1 - Crater lakes and greater people (Indonesien)


Sumatra RainWer kennt sie nicht, die Werbung aus den 80ern? Dichter Dschungel, Wasserfaelle, Exotik,… Und man sieht mal wieder wie gut Marketing funktioniert: Kerstin wollte schon immer nach Sumatra… Und hier sind wir! ;-)
Wir hatten waehrend der 4 Wochen auf Sumatra auch immer mal wieder tropischen ‘Sumatra Rain’, aber nach 10 erfrischenden Minuten war es meist auch wieder vorbei.

Gleich nach unserer Ankunft auf Sumatra wurde uns klar, was wir in Kuala Lumpur vermisst hatten: ueppige gruene Landschaften, welche es hier zuhauf gibt! Auf der groessten Insel Indonesiens findet man immer noch urspruenglichen Dschungel, obwohl Bevoelkerungswachstum und Palmoelindustrie den Bestand des Primaerwalds mehr und mehr dezimieren.

Sumatra ist in 10 verschiedene Provinzen eingeteilt (Indonesien besteht aus insgesamt 34 Provinzen), von welchen wir drei besucht haben: West- und Nordwestsumatra und die (halb)autonome Provinz Aceh (mehr dazu im zweiten Teil von Sumatra).

Ueppige Vegetation in West-SumatraDie Insel war in den letzten zwei Jahrzehnten leider immer wieder wegen Naturkatastrophen (Erdbeben, Vulkanausbrueche und Tsunamis) oder Unruhen in den Medien, was zum Einbruch des einst florierenden Tourismus’ Mitte der 90iger fuehrte. Heutzutage bereisen nur wenige Touristen Sumatra, obwohl die touristische Infrastruktur gut ausgebaut ist, was zu sensationell billigen Preisen gepaart mit gutem Service fuehrt und uns zwar freut, aber sehr schade fuer Sumatra ist. 3 Tage vor unserer Einreise gab es dann auch mal wieder ein starkes Erdbeben mit folgender Tsunamiwarnung, die dann gluecklicherweise wieder aufgehoben wurde. Und auch wir haben dann einen halben Tag diskutiert, ob es so clever ist die Insel gleich im Anschluss zu bereisen – aber wir haben es nicht bereut!

Ein weiteres ueberraschendes Highlight war das durchwegs leckere und abwechslungsreiche Essen. Wo wir wenig Abwechslung und viel gebratenen Reis vermutet hatten, gab es ausserdem Nudeln, Curries, viel Gemuese, wahlweise mit Tofu, Tempeh oder Huehnchen und gerne auch mit Erdnusssosse.

15. – 26. April: In und um BUKITTINGGI

West-Sumatra ist die Heimat der Minangkabau-Ethnie, und sie sind mit drei Millionen Angehörigen die größte existierende matriarchalische (mutterrechtliche) Gesellschaft, gepaart mit einem liberalen Islam – eine verrueckte Kombination! Das Kopftuch bei der Frau kommt uns (ausserhalb der Gebetszeiten) eher wie ein modisches Accessoir vor, das nach Lust und Laune mal zum Outfit kombiniert wird, mal weggelassen, eigentlich perfekt fuer ‘BadHairDays’ ;-)
Die Minangkabau haben aber nicht nur ihre eigene Kultur und Sprache, auch der Baustil ist durch die charakteristischen spitzkantigen Dächer gepraegt. Und sie lieben und leben Musik, ueberall wird gesungen, gesummt, Musik gehoert und egal wo man hin kommt, ist eine Gitarre present.

IMG_4969Unser erster Ausflug in die Umgebung von Bukittinggi war eine Dschungelwanderung, um die Rafflesia arnoldi, die groesste Bluete der Welt, zu sehen. Die Blüten haben einen Durchmesser bis zu einem Meter, werden bis zu 11 kg schwer, sind Vollschmarotzer und sehen aus, als ob sie aus Plastik waeren. Wie bei allen Rafflesien ahmt sie in Farbe und Geruch Aas nach und lockt dadurch Insekten, vorwiegend Fliegen, zur Bestäubung an.

Ausserdem besuchten wir eine kleine Kaffeeroesterei, deren Spezialitaet ‘Kopi Luwak’ ist: Nur die besten reifen Kaffeebohnen werden von einer Schleichkatzenart (Zibetkatze, Nagetier) verzehrt und erst nachdem diese sie wieder ausgeschieden hat, zu Kaffee verarbeitet – klingt komisch, ist aber so! Weil der Prozess so aufwendig ist (also Nagetierkacka im Wald suchen und dann vor dem Roesten erst noch waschen) kostet dann eine Tasse dieses Gebraeus fuenf mal soviel wie ‘normaler’ Kaffe (25.000 IDR =~2 Euro), schmeckt aber durch die vorherige Verdauung durch die Nager wirklich besonders mild und gar nicht bitter und kann deswegen sogar von uns Milchkaffeetrinkern schwarz konsumiert werden.

Gleich am ersten Tag in Bukittinggi wurden wir von Randi angesprochen, einem Englischstudenten aus der Gegend des nahegelegenen Mount Sato, der sein Englisch ueben wollte. Nach einer netten Unterhaltung bei einem gemeinsamen Mittagessen, erhielten wir sofort eine Einladung, ihn und seine Familie in seinem Dorf zu besuchen und dort zu uebernachten. Tags drauf wurden wir von Randi und einem Freund mit Motorraedern abgeholt. Nach einem herzlichen Empfang wurden wir in den naechsten drei Tagen von Randi’s Familie gemaestet, und obwohl die Kommunikation mit dem Rest der Familie sehr schwierig war (nur Randi spricht Englisch), fuehlten wir uns am Mt. Sato sehr wohl. Neben der Freundlichkeit und Offenheit der Minangkabau gefiel uns speziell die Landschaft am Berg mit den ueppig gruenen Reisterrassen. Bei Ausfluegen mit Randi und seinen Freunden besuchten wir eine lokale Tabakfabrik, eine Geburtstagsparty und eine authentische Teestube und erhielten dadurch einen Einblick in das alltaegliche Dorfleben.

Leider bekam uns dann auch noch Randi’s unsympathischer Englischlehrer, Mr. Amy, (dessen Englich uebrigens sehr zu wuenschen uebrig liess!!) in seine Finger und schleppte uns von einem seiner ‘Englischclubs’ zum naechsten. Die Schueler waren alle supernett und suess, aber nach 3 Tagen Dauerbelagerung wollten wir dann irgendwann auch mal wieder unsere Ruhe! Es kostete uns viel Ueberzeugungsarbeit uns dem penetranten Nervtoeter, Mr. Amy, loszueisen und uns ins Paradies abzusetzen:

Blick auf den Danau Maninjau‘Abdi Homestay’ im Harau Valley ist ein magischer Ort! Die 5 Bungalows liegen wunderschoen mit einer Steilwand incl. Wasserfall im Ruecken und mit Blick ueber das Tal voll von Reisfeldern bis zum Mount Sato. In der wunderschoenen Lage konnten wir richtig ausspannen und uns von den angenehmen Gastgebern Ikbal und Noni mit leckerem Essen verwoehnen lassen.

Das letzte Ausflugsziel von Bukittinggi aus, war eine dreitaegige Rollertour zum Kratersee Maninjau (70km x 25km Ausmass): Der traumhaft schoene See, fast komplett eingerahmt von einer Steilwand, dem ehemaligen Vulkankrater, bestach durch wunderschoene Sonnenuntergaenge, tolle Blicke auf Moscheen und Reisfelder und leider auch viele Fischfarmen.

27. April – 02. Mai: DANAU TOBA

Im Rahmen unseres naechsten Reiseabschnittes hatten wir Glueck im Unglueck: Wir wussten, dass die Weiterreise zum Tobasee eine 15-stuendige, schreckliche Nachtbusfahrt sein wird. Wir konnten uns eine private Mitfahrmoeglichkeit in einem Kleinbus organisieren, den wir fuer uns allein hatten und wodurch  wir zumindest viel Platz hatten und uns  nicht in Sitze, die fuer minimal kleiner gebaute Asiaten konzipiert wurden. Trotzdem war die Strasse eine der schlechtesten unserer gesamten Reise (superkurvig UND uebersaet mit Schlagloechern zugleich).

Der Tobasee ist mit 87 km Laenge und 27 km Breite der groesste Kratersee der Welt, und die in der Mitte des Sees liegende Insel ‘Pulau Sanosoir’ ist flaechenmassig so gross wie Singapur. Auf der Halbinsel Tuk Tuk mieteten wir uns im tollen Hostal ‘Liberta Homestay’ ein. Hier fuehlten wir uns sofort sehr wohl, dank der netten Atmosphaere, die wohl vor allem auf das Konto des hilfsbereiten, aufmerksamen und allwissenden Liberta-Besitzers Mr. Moon ging. Ausserdem trafen wir hier besonders nette Menschen (allen voran Sally und Rich aus Australien und Sin Yee aus Singapur) mit denen wir lustige Momente, tolle Gespraeche und viiiiel leckeres Essen teilten!

Batakarchitektur in Nord-SumatraIn der Gegend um den Danau Toba in Nord-Sumatra lebt der Volksstamm der Batak: Sie sind praktizierende Christen, wenn auch der Glaube sehr von lokalen Batakelementen beeinflusst wird. Wegen der Kirchen und die Lage am See erinnert uns das Landschaftsbild oft an die Schweiz! Die Batak sind allgemein ein eher reservierter Menschenschlag, aber dennoch freundlich.  Auch die Batak haben eine fuer sie charakteristische Architektur, ihre bootförmigen Haeuser bestechen mit kunstvoll geschnitzten Giebeln und Firsten.

Soviel zum ersten Sumatraeintrag, das bildliche Gegenstueck gibt es hier:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/UuC839/

UNNUETZES REISEWISSEN, INDONESIEN

  • 1975 war Peter Maffay mit seinem Hit “Du” hier eine ganz grosse Nummer 
  • Kerstin liiiiiiebt Tempeh (traditionelles indonesisches Fermentationsprodukt aus Soja)
  • Wer glaubt in Frankreich oder Griechenland wird viel geraucht, der war noch nie in Indonesien (allerdings rauchen nur die Maenner!)
  • Ein Feldarbeiter verdient ca. 30.000 Rupien am Tag (2,50 Euro), Nasi Goreng gibt’s ab 6.000
  • Da Sumatra am Aequator liegt, stehen die Satellitenschuesseln senkrecht nach oben
  • In Indonesien ist man schnell Multimillionaer (1 Mio. Rupien entsprechen ca. 85 Euro)
  • Katzen lockt man hier mit den Worten ‘PussPuss’
  • 1 Liter Sprit kostet ca. 0.40 Euro (4500 Rupien)
  • Auf Sumatra gibt es eine sehr aktive Punkszene, was sich auch in den Klamottenlaeden spiegelt
  • Das indonesische Archipel besteht aus ueber 17.000 Inseln
  • Ueberall und immer essbar: Nasi Goreng und Mie Goreng (Gebratener Reis / Nudeln) 
  • Die Wasserhaehne dreht man andersrum auf, bzw. zu
  • Bataks essen Fledermaeuse
  • Magic Mushrooms’ sind legal in Indonesien und ueberall zu erstehen (wohingegen fuer die Einfuhr von Marijuana sogar die Todesstrafe ausgesprochen werden kann)

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Sumatra Rain - For sure everyone of you knows the cheesy eau de toilette ad from the 80s (at least it was pretty big in Germany): dense jungles, pristine waterfalls, exotic, lush green,… And you can once again see how well marketing works: Kerstin has always wanted to visit Sumatra – and here we are! ;-)
During our 4 weeks on Sumatra we did indeed have tropical ‘Sumatra Rain’, but after 10 refreshing minutes it was generally over.

Right after our arrival we recognized, what we had missed in Kuala Lumpur: lush green landscapes! On the biggest island of Indonesia one can still find original jungle, although population growth and palm oil industry decrease the primary forest more and more.

Sumatra is divided into 10 different provinces (Indonesia consists of 34 provinces), of which we visited three: West- and Northwest-Sumatra and the semi-autonomous province Aceh (more about that one in the second part of Sumatra).

Unfortunately, the island only made it into international news due to natural catastrophes (earthquakes, volcano eruptions and tsunamis) or political disturbances throughout the last two decades. This led to a downturn of the once booming tourism industry. Nowadays only few tourists find their way to Sumatra, although the touristic infrastructure is really good, resulting in sensationally low prices paired with good service. Good for us, but very bad for Sumatra.
3 days before we entered, again a major earthquake and a subsequent tsunami warning (luckily only a warning) stroke the island. And after that we also discussed, whether it’s a good idea to visit right after that – but we did it and have not regret it!

And we loved the food! While we expected not much diversity and mainly fried rice, we were surprised by great and varied food: noodles, curries, vegetables with tofu, tempeh or chicken and often with yummy peanut sauce!

15. – 26. April: In und um BUKITTINGGI

West-Sumatra is home to the ethnic group of the ‘Minangkabau’. With 3 million members they are the biggest existing matriarchal society. Combined with a pretty liberal Islam, this is a crazy combination! The head scarf of women seemed to be rather a stylish accessory, than an obligation: one day a girl would combine it to her outfit, the other day not, perfect for bad-hair-days! ;-)
The ‘Minangkabau’ do not only have their own culture and language, but also their architecture is characterized by the peaky roofs in their unique houses. And they love and live music: anytime and anywhere you can hear someone hum, drum, sing or listen to a song and there are always guitars present.

Our first trip into the outskirts of Bukittinggi was a jungle trek to see the biggest flower in the world, Rafflesia arnoldi. The blossom can have a diameter up to 1 meter, can weigh 11 kg, is a complete parasite and looks as if it is made of plastic! Like all Rafflesia they imitate color and smell of carrion and are therefore very attractive to flies, which carry out the pollination.

Moreover we visited a small, local coffee roasting facility, whose specialty is ‘Kopi Luwak’: rodent called civet cat eats coffee beans, rodent digests and excretes coffee beans, beans are (hopefully) washed and roasted – et voila! Since the process is pretty elaborate, one cup of this special coffee costs five times the amount of the ‘normal’ one (25.000 IDR =~2 Euro). But we must admit, that this coffee was extremely mild and not bitter at all, even the two of us (both self-confined milk coffee drinkers ;-) could have it black!

On our first day in Bukittinggi Randi, an English student, approached us to practice his English. After a nice chat over food he invited us to his home village next to Mount Sato. We ended up staying three days with Randi and his family, who pampered and fed us. We hiked through the lush green scenery along the rice paddies, visited a local tobacco farm, a birthday party and a very authentic tea house, giving us a nice insight into everyday village life.

We really enjoyed socializing and communicating with all the kids from the ‘English Club’ we got to know through Randi, but after 3 days we really enjoyed to be by ourselves again and found the perfect spot for this: Abdi’s Homestay in Harau Valley – a magical place! The 5 bungalows have a steep wall and a waterfall in their back and overlook the rice paddy covered valley with views towards Mount Sato. Rounding up this perfect setting were the kind and friendly owners Igbal and Noni, spoiling us with yummy food.

Our last destination around Bukittinggi was crater lake Maninjau, where we headed with motor scooters for three days. The dreamy lake is completely framed by the former crater walls, building a breathtaking setting for sunsets!

27. April – 02. Mai: DANAU TOBA

Luckily we were able to find a private, but still affordable transport towards our next destination, crater lake ‘Danau Toba’. The 15 hour bus ride is only performed at night and supposed to be one of the curviest AND bumpiest roads and after doing it, we must say, that it was even one of the most horrible ones during our whole journey. But since we had a whole little Minivan for ourselves, we could at least spread out instead of being squeezed into seats, designed for slightly smaller Asians!

Lake Toba is with its 87 km length and 27 km width the biggest crater lake in the world and it hosts an island (‘Pulau Sanosoir’) of the size of Singapore. We stayed in the fabulous ‘Liberta Homestay’ on peninsula ‘Tuk Tuk’, where we had a nice room in a Batakstyle house. We really loved staying here, thanks to the laid-back atmosphere created by super-helpful and friendly owner Mr. Moon and his staff. Moreover we shared fun moments, good talks and great food with great people (most of all Sally and Rich from Australia and Sin Yee from Singapore).

The ethnic group of the Bataks lives in the region around Danau Toba in North-Sumatra. They are Christians, mixing their belief with local Batak elements. Due to all the churches and the location at the lake the landscape rather reminded us of Switzerland, than of Sumatra! The Batak are in general pretty reserved, but nevertheless friendly. They also have their very characteristic architecture, the boat-shaped houses impress with their intricately carved gables and upsweeping roof ridges.

So much for that, you can find the visual counterpart here:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/UuC839/

USELESS TRAVELKNOLEDGE, INDONESIA

  • German singer Peter Maffay was pretty big here in 1975
  • Kerstin LOVES Tempeh (tradition Indonesian fermentation product made of soy)
  • You believe they smoke a lot in France or Greece? Well, we think you haven’d been to Indonesia yet! (Although it’s only the guys who smoke)
  • A agricultural worker earns ca. 30.000 IDR per day (2,50 Euro), you get a Nasi Goreng from 6.000 IDR
  • Since Sumatra is located at the equator, the satellite dishes point straight up
  • In Indonesia one can easily be millionaire  (1 Mio. IDR are ca. 85 Euro)
  • Cats come if you attract them with the words ‘PussPuss’
  • 1 liter petrol costs ca. 0.40 Euro (4.500 IDR)
  • There is a pretty active punk scene on Sumatra, which is mirrored in the style of the people
  • The Indonesian archipelago consists of more than 17.000 islands
  • Everywhere and anytime eatable: Nasi Goreng and Mie Goreng (Fried rice / noodles)
  • Want to turn on the tap? Screw in the opposite direction than back home in Europe!
  • Bataks eat bats!
  • Magic Mushrooms’ are legal in Indonesia and easy to get, whereas import of Marijuana can be sentenced with death penalty.