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Donnerstag, 16. Juni 2011

BOLIVIEN’S OSTEN


So, endlich wieder ein Eintrag! Wir haben in den letzten Wochen viele viele schoene Orte besucht, und deswegen kamen wir einfach nicht zum Aktualisieren des Blogs! Inzwischen sind wir schon in Brasilien und werden am Wochenende einen Caipi an der Copacabana trinken ;-)
Hier aber nun zuerst noch die Infos ueber Bolivien, Teil 2:
Von Tilcara in Nordargentinien ging’s nach einem neuerlich unkomplizierten Grenzuebertritt in La Quiaca (3450 m), einem Zwischenstopp in Tupiza (2990 m) durch die Mienenstadt Potosi (~4000 m) weiter - und zu Kerstin’s Glueck auch gleich wieder runter - bis nach Sucre (2790 m).
Schon die Busfahrt gestaltet sich wieder viel abenteuerlicher, niemand haelt uns auch nur im Entferntesten fuer Einheimische - hallo Abenteuer, hier sind wir wieder!
10. – 14. Mai: Sucre
P1090317Sucre wird wegen ihrer vielen huebschen Kolonialbauten auch ‘die weisse Stadt’ genannt und ist UNESCO Weltkulturerbe – verdient, wie wir finden. Hier kann man es sich mal wieder so richtig gut gehen lassen, wir geniessen den relativ hohen Standard zu bolivianischen Preisen. Alles hier ist sehr westlich und man sieht (leider) nur noch wenig Einfluss der Indigenakultur im Vergleich zum Altiplano.
In Sucre treffen wir Mitch und Jojo wieder, die wir zuvor schon in Tilcara und Tupiza getroffen hatten. Zusammen mit ihnen geniessen wir die netten Cafes, die sauleckeren und guenstigen Milchshakes auf dem Mercado Central und unternehmen einen unvergesslichen Ausflug (zu Bernie’s Missmut leider nicht im Sauromobil ;-) zum tollen (!!) Dinopark ‘Parque Creatico’. Hier kann man die Originalfussspuren von 3 verschiedenen Dinosaurierarten sehen, die zufaellig von einem Zementwerk freigelegt wurden. Leider muessen wir Jojo und Mitch dann auch schon weiterziehen lassen, da sie eine andere Route haben, die beiden werden aber von Adam und Hannah abgeloest (unseren englischen Roadtripfreunden). Zum Sonnenuntergang besteigen wir gemeinsam das Dach des Konvents ‘San Felipe Neri’ und erhaschen superschoene Blicke auf die Stadt im stimmungsvollen Abendlicht.
14. – 15. und 22 – 25. Mai: Santa Cruz
Die Strecke nach Santa Cruz legen wir ganz entspannt in einem 35minuetigen Flug fur nur 30 Euro zurueck (die Alternative waere eine 16stuendige Nachtbusfahrt in Serpentinen um ein Gebirgsmassiv herum gewesen, die Entscheidung fiel uns denkbar leicht). Nach Galapagos war das der erste Flug auf unserer Reise durch Lateinamerika!
Santa Cruz ist auch Bolivien, aber komplett anders: Westlicher, teurer, wenig bis kein indigener Einfluss mehr und mit Autonomiebewegung fuer ein unabhaengiges Ostbolivien (hier befinden sich die grossen Faziendas (also Bauernhoefe), ein Grossteil der Industrie des Landes und die Erdoel- und Erdgasvorkommen).
Aufgrund einer Empfehlung haben wir im Hostal ‘Rio Magdalena’ uebernachtet. Beim Auschecken bekamen wir uns allerdings ziemlich mit der unfreundlichen Rezeptionistin in die Haare; sie wollte uns zwei Fruehstuecke mit auf die Rechnung setzen, welche wir gar nicht bestellt, geschweige denn bekommen hatten. Am Ende Ihres Monologs skandalierte sie dann mit den Worten ‘Voy a llamar la policia’ (‘Ich werde die Polizei rufen’), worauf wir dann einfach gegangen sind! Bei der Ausreise nach Brasilien am naechsten Tag waren wir dann doch etwas nervoes, da das Hotel unsere Paesse kopiert hatte, aber alles lief glatt.
Ansonsten haben wir Santa Cruz nur als Sprungbrett fuer unseren Aufenthalt in Samaipata und danach fuer die Weiterreise nach Brasilien benuetzt.
15. – 22. Mai: Samaipata
Gruppenbild mit Cosi und IlanUnser Lieblingsdorf in Bolivien war eindeutig Samaipata: Ein wunderschoener kleiner Ort direkt neben dem Nationalpark Amboro, mit unglaublich guten Essensangeboten (speziell im Café Latino und Tierra Libre) und einem relaxten Flair. Gleich am ersten Abend lernen wir Cosi (aus Lueneburg) und Ilan (aus Israel) kennen, mit denen wir uns auf Anhieb supergut verstehen und den kompletten Rest der Woche zusammen verbringen. Mit den sausympathischen und positiv-schraegen Besitzern von RoadrunnerTours - Olaf (aus Linz) und Frank (aus Hamburg) – planten wir unsere Zeit in/um Samaipata:
Wir machten einen Tagesausflug in den Amboro Farnwald, besuchten eine Tierauffangstation (hoher Knuddelaffenfaktor!!!), besichtigten die Prae-inkastaette “El Fuerte”  und verbrachten drei wundervolle Tage mitten im Amboropark im paradiesischen ‘Refugio Los Volcanos’! Vor allem letzteres war aufgrund der netten Rundumverpflegung, der schoenen Pflanzen- und Tierwelt (Papageien, Schmetterlinge uuuund Kapuzineraeffchen!!!!) und der netten Gesellschaft ein unvergessliches Erlebnis!
Zum Abschluss noch eine kleine Geschichte aus Bolivien, um die Vorgaenge in diesem Land zu schildern: Die Stadt Berlin schenkt der Gemeinde Samaipata im Jahre 2006 einen Muelltransporter, welcher als Cargo am Flughafen in Santa Cruz ankommt. Damit der Muelltransporter final nach Samaipata weitergegeben wird, verlangt die Verwaltung in Santa Cruz eine ‘Ausloesezahlung’. Da sich die Gemeinde Samaipata weigert zu zahlen, bleibt der Muelltransporter fuer 5 Jahre (!!!) in der Stadt Santa Cruz. Drei Wochen vor unserer Ankuft in Samaipata hat dann die Verwaltung in Santa Cruz klein beigegeben und den Transporter freigegeben.
P1090541aUnd hiiiiiiier geht’s zu den Fotos:

- - - E N G L I S H – V E R S I O N - - -
Finally another entry! We’ve visited loads of beautiful places in the last weeks, and therefore didn’t manage to update the blog… We’re now already in Brazil and we’ll drink a Caipi at the Copacabana beach this weekend ;-)
But now the info about Bolivia, part 2:
From Tilcara in North Argentina we traveled on to the border in La Quiaca (3450 m), which we crossed again without an issue, we stopped shortly in Tupiza (2990 m ) and from there we headed on via Potosi (~4000 m) – much to Kerstin’s delight - to Sucre (2790 m).
Right after crossing the border traveling by bus is again right an experience, it is very obvious that we are foreigners – hello adventure, here we go again!
10. – 14. Mai: Sucre
Sucre is due to all the nice colonial buildings as well known as ‘the white city’ and it is listed as UNESCO World heritage – and this is something we can back up! We really enjoy being back in Bolivia and especially being here in Sucre – everything is rather westernized and you can have a good living without spending loads of money. But, on the other hand, you don’t have that much influence from the indigenous culture like on the Altiplano.
In Sucre we meet Mitch and Jojo again, whom we already had met in Tilcara and Tupiza. Together with them we enjoy the café culture, the cheap and tasty milkshakes at the central market and we undertake a great (!!) excursion to the dinosaur park ‘Parque Creatico’. Here you can see the original footprints of three different dinosaur species. Unfortunately Mitch and Jojo needed to go on, but luckily both get immediately replaced by Adam and Hannah (our English roadtrip friends). At sunset we enjoyed the beautiful views  of the city in the atmospheric sunset light on top of the convent ‘San Felipe Neri’.
14. – 15. und 22 – 25. Mai: Santa Cruz
To Santa Cruz we travel very relaxed by taking a 35minute flight for only 30 Euro (the alternative was a 16hr night bus ride on the worst roads ever). After Galapagos this is our first flight during traveling Las Americas!
Santa Cruz is also Bolivia, but completely different from the Altiplano: more westernized, less indigenous influence and with an autonomic movement for an independent Eastern Bolivia (here are the huge faciendas, the majority of the industry and oil and gas resources).
Santa Cruz serves only as our starting point for travelling to Samaipata and after that to head on to Brazil.
15. – 22. Mai: Samaipata
Our favorite spot in Bolivia was without a doubt Samaipata: a pleasant little village next to the Amboro national park, with an amazing offer of different and great food (especially in the Café Latino and Tierra libre). The very first night we get to know Cosi (from Germany) and Ilan (from Israel) with whom we hit it off right away and spend the rest of the week with. Frank and Olaf from RoadrunnerTours planned and organized some fun adventures for us like a hike in the fern forest in the Amboro national  park, visits of the nearby animal sanctuary and the pre-Inca site ‘El Fuerte’ and spent 3 wonderful and unforgettable days right in the Amboro national park at ‘Refugio Los Volcanos’. The latter was thanks to the great care, the beautiful flora and fauna (parrots, butterflies aaaand capuchins!!!) and the best company an unforgettable experience!
And heeeeeeereeee you can check out our pics:

Dienstag, 4. Januar 2011

Stippvisite in BOLIVIEN’s luftigen Hoehen

4. – 7. Dezember: Titicacasee; Copacabana und Isla del Sol (3800 m)
P1030298Unsere erste Station ist die bolivianische Seite des Titicacasees. Zusammen mit Jo und Stephen geht’s nach Copacabana und von da aus mit dem Boot direkt auf die Isla del Sol. Im Norden der Insel soll es weniger touristisch sein, also wird Challapampa im Norden unser Ziel und der Ort an dem wir fuer 3 Tage die Seele baumeln lassen. Das noch relativ verschlafene Dorf ist ein riiiiiesiger Streichelzoo mit lustigen Tierbabies an jeder Ecke. Ausserdem geniessen wir die tollen Farben (vor allem das tiefe blau des Sees) auf der Insel, wo der Inkalegende nach die Sonne geboren wurde. Wir haben Wahnsinnsblicke auf die schneebedeckte Cordillera Real, die sich ganz unwirklich hinter dem Ufer der bolivianischen Seite auftut und am letzten Tag wandern wir auf dem Kamm der Insel entlang nach Sueden.

7. – 17. Dezember: La Paz (3600 – 4100 m)
La Paz ist unheimlich laut, immer voll, ziemlich dreckig und die Luft immer schlecht und versmogt. Trotzdem fuehlen wir uns hier richtig wohl. Wir wissen selbst nicht woran es liegt, aber die Stadt hat ihren ganz eigenen Charm, die Hektik hat etwas Lebendiges, der Dreck etwas Authentisches.
Wir geniessen es, uns hier auch mal indisches, arabisches, thailaendisches und sogar deutsches Essen zu leisten, weil die Preise wirklich unschlagbar sind. Und trotzdem ist hier einiges geboten: Wir treffen Stefan und Daniel wieder und wohnen mit Jo und Stephen zusammen im Hostal.
Ausserdem druecken wir wieder die Schulbank: wir nehmen Spanischunterricht und versuchen endgueltig hinter die Geheimnisse des ‘Subjuntivos’ zu kommen (wenn auch vergebens ;-). Unsere kompetente Lehrerin Isabell gibt uns ausserdem viele Einblicke ueber die momentane Situation Boliviens und wir sind etwas schockiert ueber die politische Richtung die Morales einzuschlagen beginnt und uns sehr an Kuba erinnert (Zensur im Fernsehen “fuer” eine positivere Stimmung im Land und Zwangsschliessung von religioesen Universitaeten).
Huayna Potosi (6088 m)
P1030483Der Bernie hat sich dann mal fuer 3 Tage zum Huayna Potosi begeben. Mit 6088 Metern uebersteigt der Berg bei La Paz knapp die magische 6000er Grenze und ist somit fuer Kerstin und ihre Atembeschwerden in der Hoehe leider gleich mal ausser Reichweite. Mit dem Touranbieter ‘Travel Treks’ ging es am ersten Tag zum Basisrefugio auf 4700m. Den Nachmittag nutzten wir um auf dem Gletscher des Huayna Potosi Eisklettern zu ueben. Nach heftigem Schneefall in der Nacht geht es am zweiten Tag vormittags zum Campo Alto Roca auf 5130m. Hier ruhen wir uns am Nachmittag aus, und um 18.00 Uhr gibt es dann schon Abendessen damit man anschliessend sich zu Bette legt. Punkt Mitternacht ging die Bergbesteigung dann los: mit Stirnlampen und Steigeisen liefen wir ueben den Gletscher Richtung Gipfel. Final bestieg ich den Gipfel zusammen mit zwei Maedels, Ellen und Stephanie, aus England und unserem Guide Rosario in einer Seilschaft. Nach 7 Stunden Bergsteigen (inklusive dem Ueberspringen diverser Glescherspalten!) erreichten wir dann um 7.30 Uhr morgens den Gipfel, ein wahrhaft erhebendes Gefuehl! Mit dem Wetter hatten wir richtiges Glueck, wir konnten quasi wolkenlos bis zum Titicacasee schauen. Der Abstieg war dann in 4h erledigt, und um 15 Uhr war der Bernie dann richtig ermattet, aber gluecklich, wieder zurueck in La Paz.
La Paz wird fuer uns auch noch zum Shoppingmekka und wir stocken unseren Bestand an Outdoorartikeln und diversen Strickwaren zu den unglaublichsten Preisen auf.

P103073617. – 21. Dezember: Salar de Uyuni (3600 m – 5000 m)
Und was waere ein Bolivienaufenthalt ohne einen Besuch der beruehmten Salzwueste?
Mit dem Bus geht’s zuerst von La Paz bis Oruro und von dort aus weiter mit dem Zug bis nach Uyuni. Dort organisieren wir uns zusammen mit Theresa, Anja und Andre aus Berlin und Roland aus Offenbach – die wir zufaellig und gluecklicherweise in einer P1030625der zahlreichen Tourbueros kennenlernen – eine 3taegige Jeeptour. Diese fuehrt uns zuerst durch die endlosen und beeindruckenden Weiten der weissen Salzwueste “Salar de Uyuni” und dann an verschiedenstfarbigen Lagunen, Geysiren und Thermalquellen vorbei bis hinunter zur Attacamawueste bei San Pedro in Chile. In der Salzwueste schiessen wir viele lustige perspektivenlose Fotos und in und an den Lagunen sehen wir tausende Flamingos, wilde Vicunas (eines der 4 Kleinkamele neben dem Lama), eine Viscacha (Hasenmaus) und sogar einen Andenfuchs. Eine Nacht schlafen wir in einem Salzhotel und bekommen ein privates Geigenkonzert von Theresa, Vivaldi als Gutenachtmusik, das hat wohl nicht jeder. Am Ende der Tour nehmen wir dann noch unser hoechstes Bad auf 4300 m in den Termas de Chalviri und auch Kerstin stellt ihren Hoehenrekord vom Santa Cruz Trek ein, da einer der Paesse ueber 5000 m geht.

Unsere 3 Stopps in Bolivien werden aber dem Land lange nicht gerecht und auf unserer ToDoListe fuer Bolivien sind noch einige Stationen offen. Da wir es zu Weihnachten aber gerne bis nach Santiago de Chile zu Rona schaffen wollten und wir Patagonien auch nicht gerade im Winter bereisen wollen (einmal zelten im Schnee muss reichen ;-), liessen wir es fuer den Moment dabei. Aber eben nur fuer den Moment, wir planen auf unserem “Rueckweg” Richtung Norden erneut in Bolivien Halt zu machen, aber wann und wie genau steht natuerlich noch in den Sternen.
Wer aber schon mal einen kleinen Einblick haben moechte klickt ganz schnell hier:
http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/j1pj1J/

P1030793

UNNUETZES REISEWISSEN, BOLIVIEN:

  • in Bolivien bezahlt man mit “Bolivianos”
  • Bolivianische Strassenverkaeufer und Souvenierladenbesitzer sind laengst nicht so nervig und aufdringlich wie ihre peruanischen Kollegen – seeeeehr angenehm!
  • die Hauptstadt von Bolivien ist Sucre, La Paz ist “nur” Regierungssitz
  • in La Paz (3600 – 4100 m) siedet Wasser schon bei ~87 Grad Celsius
  • Almuerzos (Mittagsmenues) gibt’s schon fuer 80 Eurocent
  • an jedem Busterminal muss man eine Steuer (aehnlich wie eine Flughafensteuer) von ca. 2 Dollar bezahlen. Wofuer? Das haben wir uns auch gefragt!
  • aus Scham bedecken die meisten Schuhputzer in La Paz ihre Gesichter um nicht erkannt zu werden
  • und unsere musikalische Reise geht weiter: Highlights im Zug nach Uyuni: Musikvideos a la Kuschelrock 3 (z.B. mit Wind of Change von den Helden aus der Wedemark: den Scorpions)
  • die beruehmte Copacabana Brasiliens wurde nach dem Wallfahrtsort am Titicacasee benannt
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4. – 7. December: Lake Titicaca; Copacabana and Isla del Sol (4100 m)
Our first stop was the Bolivian side of lake Titicaca. Together with Jo and Stephen we travel to Copacabana and from there take a boat to the Isla del Sol. The North of the island is supposed to be less touristy, so we decided to go to Challapampa in the North, where we hang loose for 3 days. The still relatively sleepy village is a huge petting zoo with funny baby animals everywhere. Moreover we enjoy the wonderful colors (especially the deep blue of the lake) on the island, where the sun was born according to an Inca legend. We have amazing views onto the snow capped Cordillera Real on the Bolivian sight and hike along the crest towards the South on our last day.
7. – 17. December: La Paz (3600 – 4100 m)
La Paz is unbelievably loud, always packed, pretty dirty and the air is bad and smoggy. Nevertheless we really like it, although we don’t know why. We enjoy Indian, Arabic, Thai and even German food for backpacking compatible prices. We meet Stefan and Daniel again and stay in a hostal together with Jo and Stephen.
Moreover we take Spanish lessons again. Our competent teacher Isabell gives us many insights on the actual situation in Bolivia and we are shocked about the parallels to Cuba (censored news on TV, close down of church run faculties).
Huayna Potosi (6088 m)
Bernie went to Huayna Potosi for three days. The mountain next to La Paz exceeds with 6088m slightly the magical 6000m border. But unfortunately due to this height it’s way too high for Kerstin and her breathing problems, so she decided to stay in La Paz for shopping ;-). With the Tour Operator ‘Travel Treks’ we traveled the first day to the base camp at 4700m. We used the afternoon to practice ice climbing at the glacier of the Huayna Potosi. After severe snowing during the first night we walked up the second day to the Campo Alto at 5130m. Here we relax in the afternoon, and at 6PM we have dinner that we can go to sleep early afterwards. Punctual at midnight we begin to climb the mountain equipped with headlamps and cramps. At the end Bernie climbed to the peak together with two girls from England, Ellen and Stephanie, and our Guide Rosario. After 7 hours of climbing we reached the top at 7.30 in the morning – what a feeling! We had really loads of luck with the weather, we could even see the Lake Titicaca from the top. The way down only took us 4 hours and thus Bernie was back in La Paz at 3PM – exhausted but very happy!

17. – 21. December: Salar de Uyuni (3600 m – 5000 m)
What would be a visit of Bolivia without a trip through the famous salt desert?
We took the bus from La Paz to Oruro and changed to the the train to get to Uyuni. There we can organize together with Theresa, Anja und Andre from Berlin and Roland from Offenbach – whom we met by luck in one of the numerous Tour Operator offices – a 3-day Jeeptour. The Tour leads us at the beginning to the endless and impressive wideness of the white Salt Desert “Salar de Uyuni” and afterwards we pass different colored lagoons, geysers and thermal pools until we arrive in the Atcama desert in San Pedro in Chile. We take many funny perspectiveless pics and see thousands of flamingos, wild vicunas, a viscacha and even an Andean fox. One night we spend in a salt hotel and get a private violin concert from Theresa – that was really unique! At the end of the tour we take our so far highest bath in the thermals of Chalviri (at 4300m) and Kerstin ties her record of heights from the Santa Cruz Trek, when passing 5000 m with the Jeep.

Our 3 stops in Bolivia don’t come up to this beautiful country and there are still a lot of destinations on our ToDo-list. But since we wanted to make it to Rona in Santiago de Chile for Christmas and are not that keen of travelling to Patagonia in winter (we already checked camping in the snow ;-) we for sure want to come back on our way back “up”, but when and how exactly is still vague.
But if you already want some insights into Bolivia klicks here:
http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/j1pj1J/

Useless travel knowledge Bolivia:

  • in Bolivia you pay with “Bolivianos”
  • Bolivian street market sellers and souvenir shop owners are less presumptuous than their Peruvian collegues
  • Bolivia’s capitol is Sucre, La Paz is “only” the seat of government
  • in La Paz (3600 – 4000 m) water is already boiling at ~87 degrees Celsius
  • you can have almuerzos (set lunch) from 80 Eurocent
  • you have to pay a bus terminal tax of ca. 2 Dollar at every bus terminal!
  • the shoeshine boys in La Paz cover their faces out of shame
  • the famous Brazilian Copacabana was named after the place of pilgrimage at lake Titicaca