Sonntag, 31. Oktober 2010

ECUADOR’s Sueden - Brezn und Kaesspatzn mitten in Lateinamerika

5. – 12. Okt.: Cuenca

DSC01313 Dank Couchsurfing hatten wir eine suuuuuuuuper Zeit in Cuenca (die Altstadt ist UNESCO Weltkulturerbe). Wir schlafen im Haus einer lustigen 3er WG: Simona und Denise aus Deutschland und Fabri aus Ecuador. Ferner, nicht zu vergessen, wurde das Haus durch WG-Kater Podolski bereichert . Und, um das ganze noch abzurunden, gibt es in der Panaderia ‘Maria Alemania’ auch noch Brezn (!!!) und richtiges Vollkornbrot! Die Tage vergehen mit Fotos von Galapagos aussortieren, zusammen kochen und ratschen und anstaendig feiern am Freitag abend!

12. – 18. Okt.: Vilcabamba

Vilcabamba liegt 6 Stunden suedlich von Cuenca inmitten eines traumhaft schoenen Tals. Wir schlafen fuer 6 Naechte im Hostal Itzcayluma das von zwei Donauwoerther Bruedern geleitet wird. Dadurch erfreun wir uns an heimischen Gerichten wie Kaesspatzn, Currywurst und Rahmgeschnetzeltem. Der Nationalpark Podoparkus, der in der Naehe von Vilcabamba liegt, wird von uns waehrend eines Reitausflugs erkundet (ueberraschend aufregend, speziell der Galopp, ein Wendyabo muss her! ;-)

Im Hostal lernen wir P1010156neben unserem mittlerweile sehr geschaetzen Reisepartner Stefan aus Hamburg auch das Fraenkisch / Schweizerische Paar Hannes und Anna kennen. Letztere beiden sind mit Ihrem Toyotabus “Spocky” in Lateinamerika unterwegs, undP1010216 sie bieten uns an, mit Ihnen im Bus nach Peru weiterzureisen. Dieses Angebot nehmen wir natuerlich gerne an und erleben dadurch einen superschoenen ‘Roadtrip’ abseits der Hauptreiserouten durchs ecuadorianische und peruanische Hinterland. Besonders erwaehnenswert war der Grenzuebergang bei Zumba mit sehr entspannten und kommunikativen Grenzbeamten auf beiden Seiten, die man zuerst suchen muss (die ecuadorianischen auf der peruanischen Seite, wenn grad Abendessenszeit ist) damit sie ihre Arbeit anschliessend erledigen.
Vielen Dank nochmal an Hannes und Anna und hoffentlich auf ein baldiges Wiedersehen.
Und wie immer geht’s hier zu den Bildern:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/y5U1i1/

UNNUETZES REISEWISSEN – ECUADOR:

  • 7 Postkarten nach Europa kosten ueber 15 US $ (Sorry Leute, aber da muesst ihr euch echt mit einer Email begnuegen!!! ;-)
  • Panamahuete kommen aus Cuenca in Ecuador
  • Haifischzwiebelsuppe (Encebollada) ist das beste Mittel gegen Kater (Chuchaqui)
  • Galopp ist viel angenehmer als Trab
  • Markenrecht existiert in diesem Teil der Erde nicht, statt Videotheken gibt’s ueberall Laeden die gebrannte Filme verkaufen, verrueckt!
  • Schmetterlinge liiiiiiieben Kuhfladen
  • Seife ist ein adequater Ersatz fuer Duschgel, Rei in der Tube, Shampoo und Spuelung!
  • einer der groessten Fussballclubs Ecuadors (aus Guayaquil) heisst Barcelona
  • Wer Schuhgroesse 48 hat, sollte gut auf seine Schuhe aufpassen und beim Sonnenuntergang schaun alle Autotueren geschlossen halten, weil Nachschub ist schwer zu kriegen! ;-)
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5. – 12. Oct.: Cuenca

DSC01323Thanks to Couchsurfing we had the best time in Cuenca (the old part of the city is an UNESCO world heritage site). We stay with Simona and Denise from Germany and Fabri from Ecuador and character cat Podolski. As well worth mentioning is the German bakery ‘Maria Alemania’ where we could fill up our Brezn depot again and REAL dark integral bread! The days pass by with the sorting of Galapagos pics, cooking and a big party on Friday evening.

12. – 18. Okt.: Vilcabamba

Vilcabamba is 6 hours South from Cuenca an located in the middle of a beautiful valley. We slept 6 nights in the Hostal Itzcayluma which is managed by two German brothers. Due to this we are very happy to eat traditional south German dishes like ‘Kaesspatzen’, ‘Currywurst’ and ‘Rahmgeschnetzeltes’. During a horse excursion (especially the gallop was loads of fun ;-) we visited as well the national park Podoparkus which is located next to Vicabamba.
In the hostal we got to know our meanwhile beloved travel partner Stefan from Hamburg and the Franconian/Suisse couple Hannes and Anna. They ladder are travelling through South America with their Toyota Camper ‘Spocky’ and they offered us a ride to Peru. We happily accept this offer and thus had a beautiful roadtrip off the main travel routes. An absolute highlight was the border crossing next to Zumba with very communicative border officials on both country sides.
Klick here for some visual impressions:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/y5U1i1/

USELESS TRAVEL KNOWLEDGE – Ecuador:
  • 7 Postcards to Europa cost more than 15 US $ (Sorry friends, but as for now all we can send is an EMail ;-)
  • Panama hats are made in Ecuador
  • Shark-onion soup (Encebollada) is the best means to combat a hangover (Chuchaqui)
  • Gallop is way more fun than trot
  • Trademark law doesn’t exist in this part of the earth, instead of video rental stores there are loads of places where you can buy burned movies.
  • Butterflies looooooooooove cow droppings
  • Soap is an adequate replacement for shower gel, shampoo, conditioner and travel detergent
  • One of the biggest soccer clubs in Ecuador (from Guayaquil) is named ‘Barcelona’

Mittwoch, 20. Oktober 2010

GALAPAGOS – auf den Spuren von Charles Darwin

P100007027. September – 04. Oktober
Nach langem Ueberlegen hatten wir uns dann dazu entschlossen, budget-technisch etwas total Unvernuenftiges zu machen und uns eine Woche Galapagos auf einem Luxuskatamaran zu goennen. Da wir uns gluecklicherweise in der absoluten Nebensaison befinden und die Veranstalter Probleme haben ihre Boote vollzukriegen, konnten wir dafuer ein echtes Schnaeppchen machen (auch wenn uns die Woche soviel gekostet hat wie sonst 2 Monate). Aber wir muessen sagen, es war jeden einzelnen Cent wert!
Unser Flug ging von Guayaquil aus (Ecuador’s groesster Stadt und am Pazifik gelegen) und eingebucht hatten wir uns auf dem Katamaran Sea Man II ueber Galacruises (www.galacruises.com). Im Vorfeld hatten wir einige Bedenken, dass wir zum einen die mit Abstand Juengsten an Bord sein wuerden und zum anderen die mit dem kleinsten Reisebudget und der unpassendsten Garderobe, aber dem war nicht so! Es waren noch andere Schnaeppchenjaeger unterwegs gewesen und die 16 Passagiere waren gut gemischt.
P1000158 Die Woche auf der Sea Man II war wirklich unvergesslich; die nette und zuvorkommende Crew hat uns rundum verwoehnt. Und nach einem halben Jahr als Rucksacktouristen haben wir es wirklich genossen, nicht ueberlegen zu muessen, wo es morgen hingeht und was wir uns zu Esssen leisten werden – Urlaub im Urlaub sozusagen.
Das Programm war ziemlich straff: um 7 gab’s Fruehstueck und um 7:45 ging’s schon los zur ersten Exkursion. Meistens standen 2 Landexkursionen und 1 Schnorchelgang (bei sehr eisigen Meerestemperaturen eine echte Herausforderung fuer uns Warmduscher ;-) pro Tag auf dem Programm. Jeden Abend gab es ausfuehrliche Vorbesprechungen fuer die Aktivitaeten des naechsten Tages und alles wurde noch zeitnah durch die Lautsprecheranlage, die das ganze Boot beschallte, bekanntgegeben (“Good morning my friends. We will meet in 5 minutes for breakfast and be ready for embarking at 7:30,…” unser Fuehrer Daniel um 6:45 ueber die Lautsprecheranlage ;-).
Kleine Kerstin - grosse Schildkroete Aber nun genug Geplaenkel drumrum, das Tollste waren natuerlich die Galapagos Inseln selbst mit ihrer unglaublichen und vielfaeltigen Tierwelt! Die Tiere haben keine Scheu vor Menschen, deswegen hat man die Moeglichkeit alles ganz nah zu beobachten: Wir schnorcheln mit Schildkroeten, Seeloewen, Weissspitzenhaien, Adler- und Stachelrochen, einer Vielzahl an Fischen und sehen alle drei vorkommenden Toelpelarten (Blaufuss-, Rotfuss-, Nazca-), Fregattvoegel, Elefantenschildkroeten, Meer- und Landechsen, Krebse, Albatrosse, Pinguine und vieles mehr aus naechster Naehe. Weil hierzu Beschreibungen aber nicht im Geringsten einfangen, was wir gesehen haben, schnell hier klicken um unsere Bilder anzuschaun:
Und fuer alle Freunde von bewegten Bildern gibt’s hier auch noch ein paar Videos:
UNNUETZES GALAPAGOSWISSEN
  • auf der Sea Man II gilt: “Puenktlich ist schon zu spaet!”
  • 1 Woche Galapagos = ueber 1500 Bilder (wer Interesse an einem Diaabend mit 1200 verschiedenen Seeloewenfotos hat meldet sich gerne bei Kerstin)
  • Seeloewen schauen IMMER gut aus
  • Elefantenschildkroeten sind erst mit 80 Jahren ausgewachsen und koennen vermutlich ueber 200 Jahre alt werden
  • den “Alpha”seeloewen eines Strandabschnittes nennt man BEACHmaster und nicht BITCHmaster (wer den ecuadorianischen Akzent seines Guides im Englischen versteht ist klar im Vorteil ;-)
  • Blaufusstoelpel tanzen zur Balz “zeigt her eure Fuesse”
  • Galapagosalbatrosse muessen sich zum Losfliegen einen Fels hinabstuerzen, weil ihr Koerpergewicht im Verhaeltnis zu gross ist
  • wer sich mit der Crew, bzw. dem Barmann versteht kriegt Wein fuer umme
  • als Charles Darwin nach Abschluss seines Theologiestudiums nach Galapagos kam, wollte er eigentlich Beweise fuer die biblische Schoepfungsgeschichte finden. Stattdessen kehrte er mit seiner Evolutionstheorie im Gepaeck nach England zurueck und wurde als Gotteslaesterer beschimpft.
Und fuer alle Interessierten, hier noch die exakte Route der Sea Man II:
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Montag, 27. Sep. 2010 : Ankunft am Flughafen von San Christobal. Auf dem Schiff bekommen wir zuerst mal ein Upgrade – wir duerfen ein Zimmer auf dem Oberdeck (welches die teuersten sind) mit einem Riesendoppelbett beziehen, obwohl wir das billigste Zimmer an Board gebucht hatten! Am Nachmittag dann schnorcheln und Landgang bei Los Lobos Island, wir sehen an Land gleich viele Seeloewen und bekommen sogar im Wasser Besuch von einem.
Dienstag, 28. Sep. 2010: Espanola Island: Vormittags wandern auf Gardner Bay und anschliessend schnorcheln, am Nachmittag dann Ausflug zum Suarez Point. Steffi und Eran, unsere Nachbarn auf dem Oberdeck, haben zum Glueck fuer uns zwei wasserdichte Huellen fuer Kameras dabei und ueberlassen uns eine. Somit koennen wir euch nun auch noch mit Unterwasserbildern quaelen ;-)
Wir sehen wieder eine Riesenanzahl von Seeloewen, Mockingbirds, American Oystercatcher, Meerechsen die sich zu Hauf zusammenkuscheln
Mittowch, 29. Sep. 2010: Florena Island: vormittags gehts zum Cormorans Point, und anschiessend gehts zum schnorcheln an der fischreichen ‘Devil’s Crown’. Die Post Office Bay wird am nachmittag besucht.
Donnerstag, 30. Sep. 2010: Besuch der groessten Stadt des Galapagos Archipels: Puerto Ayora auf Santa Cruz. Vormittags Ausflug ins Hochland der Insel um die riesengrossen Landschildkroeten anzuschauen, am Nachmittag Besichtigung des Darwin Centers, wo wir unter anderem “Lonesome George”, die letzte Schildkroete seiner Art, sehen. Wegen der Unruhen in Ecuador koennen die neuen Mitreisenden nicht an Bord kommen, weil keine Fluege nach Galapagos fliegen. Deswegen koennen wir unsere planmaessige Route um die grosse Isla Isabella nicht machen (ein echter Grund zurueckzukehren!!! ;-), da wir auf die neuen Gaeste warten muessen und uns von der Parkverwaltung eine Notfallroute auferlegt wird :-(
Freitag, 1.Okt. 2010: Auf dem ‘Emergency Plan’ steht fuer morgens eine Wanderung auf der Insel Seymour Norte an, am nachmittag gehts zur Isla Bartolome: Zuerst schnorcheln am Pinnacel Rock, und dann Wanderung zum 'Gipfel’ der der Insel.
Samstag, 2.Okt. 2010: Auf der Isla Genovesa, die wir nun statt Isla Isabella einen ganzen Tag lang besuchen, sehen wir wieder einen Voegelreichtum sondergleichen und vor allem auch noch den Rotfusstoelpel. Nun haben wir alle drei vorkommenden Toelpelarten gesehen.
Sonntag: 3. Okt. 2010: Wir sind wieder auf Santa Cruz und unternehmen vormittags eine Schlauchbootfahrt durch den Mangrovenwald der Tortuga Bay. In der Bucht sehen wir gruene Meeresschildkroeten, viele zum Teil schlafende Weisspitzenhaie und grosse Schulen von gepunktete Adlerrochen. Nachmittags besuchen wir die Insel South Plaza welche neben der tollen Flora speziell durch die gelben Landechsen hervorsticht.
Montag, 4. Okt. 2010: Zurueck auf San Christobal um den Rueckflug zum Festland zu nehmen. Zuvor wird noch das “Interpretation Center” angeschaut, welches viele interessante Einblicke auf die Geschichte und das Leben auf dem Galapagos Archipel gibt.
Blaufusstoelpel, Espanola Island
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27. September – 04. Oktober
We finally decided to book a trip on a luxury catamaran through the Galapagos Islands, although budget-wise this was pretty unreasonable. But luckily we are currently in the low-season and thus we got a pretty good deal (although one week on the boat costs as much as two months travelling elsewhere on our trip). But in the end we have to admit that it is worth every penny!
Our flight left from Guayaquil (the biggest city in Ecuador) and we spent one week on the motor catamaran Sea Man II, which we booked via Galacruises (www.galacruises.com). Before we started we were kind of worried, that we’d be the only backpackers on the boat, but luckily the passengers were mixed.
The week on the Sea Man II was really unforgettable, the nice and courteous crew did everything to pamper us. And after half a year of backpacking we really enjoyed it that we didn’t have to worry what we’ll eat and what will be the next destination.
But the daily schedules were really tense: breakfast at 7 o’clock and at 7.45 we had our first excursion. We normally had two land excursions and one snorkel trip each day. Every day in the evening there was a briefing on what we will be doing tomorrow.
But of course the best about the Galapagos islands is the incredible and diverse flora and fauna. The animals are not afraid or timid, and thus it is possible to have a real close look! We snorkeled with turtles, sea lions, white tip sharks, eagle and stingrays, loads of fishes and we see all of the three boobies (blue feet, red feet and nazca), fregattbirds, giant land turtels, sea- and landiguanas, crabs, albatrosses, penguins and many others. But since descriptions don’t catch what we’ve seen, just click here to see the Pics:
And for everyone interested in movies just click on this link:
USELESS GALAPAGOS STORIES
  • If you are on the Sea Man II one rule is: “In time is way too late!”
  • 1 week Galapagos = 1500 pics (if someone is interested in a slide show with 1200 pics of sea lions just drop Kerstin a note)
  • Sea lions look great all the time
  • Giant land turtles are full-grown at the age of 80 and they can supposedly reach an age of 200 years
  • the “alpha” sea lion of a beach is named BEACHmaster and not BITCHmaster (the person who understands the Spanish accented English of the guide has a big advantage ;-)
  • If the Galapagos albatross likes to fly it needs a cliff, because their weight is too much to start flying by just running
  • a good relation with the crew, esp. the bar man means free wine ;-)
  • when Charles Darwin finished his studies of theology he arrived in Galapagos in search of proof for the Creation. Instead he returned to England with his theory of evolution and became affronted as blasphemer.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Mucho mejor si es hecho en ECUADOR!

26. – 28. August: Otavalo
Unsere erste Station in Ecuador ist Otavalo, ein kleines Staedtchen 2 Stunden suedlich von der kolumbianischen Grenze, welches fuer seine hochwertigen “Artesanias” (handgemachte Souvenirs) bekannt ist. Auf dem lokalen Markt decken wir uns mit allerlei Strickwaren ein (2 Muetzen mit Fleecefutter, Kniestruempfe mit Lamas drauf, Faeustlinge). Wir uebernachten im wunderschoenen Hostal “La Luna” in den Bergen ueber Otavalo und unternehmen ein paar Wanderungen.
28. August – 07. September: Quito
IMG_5465 In Quito verbringen wir unsere letzten gemeinsamen Tage mit Flo. Um uns milde zu stimmen (“willst du dass die Mama wieder weint???” ;-) laed er uns am letzten Abend ins Swiss Bistro ein (wir hatten eigentlich den Plan Flo’s Reisepass zu verstecken und somit seine Abreise zu verhindern ;-), wo wir uns ueber leckeres Kaesefondue und guten Wein freun. Muchas gracias nochmal und daaaanke fuer die schoene Zeit, wir sehn uns dann ja in den Herbstferien wieder!!! ;-)
Aus den zwei Tagen Quito wird dann leider ueber eine Woche, da Bernie hohes Fieber bekommt und die Genesung leider auf sich warten laesst.
07. – 13. September: Canoa
Nachdem wir in Otavalo und Quito wieder ziemlich gefroren haben, beschliessen wir dem Hochland erst mal den Ruecken zu kehren und uns in Richtung Kueste zu bewegen um uns aufzuwaermen. Canoa ist ein netter kleiner Ferienort am Pazifik und scheint sich bestens zum Erholen zu eignen, wenn da nicht der starke Wind und ein staendig verhangener Himmel waeren. Wir fuehlen uns eher wie auf Sylt als am Aequator und geniessen ausgiebige Strandspaziergaenge im Kapuzenpulli statt Badefreuden bei tropischer Hitze.
13. – 18. September: Puerto Lopez
DSC00185 Puerto Lopez liegt weiter suedlich am Pazifik und ist bekannt dafuer, dass die Buckelwale zwischen Juli und September hier verweilen und sich waehrenddessen bestens beobachten lassen; und genau das haben wir gemacht! Da die Gewaesser rund um Puerto Lopez waermer sind, bringen sie hier Ihre Jungen zur Welt und bleiben dann noch einige Zeit, bis diese eine ausreichend dicke Fettschicht haben, um in kaelterem Wasser ueberleben zu koennen. Nach grauen Tagen in Canoa und zwei grauen Tagen in Puerto Lopez reisst puenktlich zum Wale anschaun die Wolkendecke auf. Und wir haben noch mehr Glueck: die Wale zeigen uns nicht nur ihre Buckel zeigen sondern gegen Ende der Tour wirklich auf noch anfangen um die Wette zu springen – der absolute Wahnsinn! Der Tag beim “Whale watching” war bislang definitiv einer der schoensten und beeindruckensten unserer Reise (und wir hatten wirklich schon viele schoene Tage!).
19. – 21. September: Tena
Anschliessend machen wir einen kurzen Abstecher in das Amazonasbecken, verzichten allerdings auf eine ausfuehrliche Dschungeltour, da man diese wohl fuer nur ein Drittel des Preises in Bolivien machen kann, was wir uns nun vorgenommen haben.
Berichtenswert sind zum einen der Besuch der Tierauffangstation “amaZOOnico”, die sich um ehemalige “Haustiere” (verschiedenste Affen, Papageie, Ozelots,..) kuemmert und versucht, diese wieder auszuwildern. Und zum anderen ist es das Kennenlernen von Chris und Lianne aus England, mit denen wir eine superspassige Zeit verbringen und die uns von ihrer Woche in Galapagos vorschwaermen. Da dort jeder Tag so, wie der mit den Walen sein soll, sind wir sofort angefixt…
21. – 26. September: Banos
Banos ist das “Bad Fuessing” von Ecuador und bietet nicht nur natuerliche heisse Quellen, sondern auch einen direkt benachbarten Vulkan (nur 8 km vom Ort entfernt), der erst im Juni dieses Jahres etwas gemuckt hat. Fuer die Einwohner von Banos ist es ganz normal ca. einmal im Jahr evakuiert zu werden. Die Szenerie dich sich uns bei milden Temperaturen beim Wandern auf 1500 m bietet ist unglaublich schoen.
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In Banos buchen wir dann auch kurzfristig (Freitag gebucht, Montag schon dort) eine Woche Galapagos! Und von dort sind wir gerade zurueckgekommen! Wenn ihr also wissen wollt, wie unsere Geschichte weitergeht, und ob die Tage auf Galapagos wirklich soooo schoen waren wie es uns versprochen wurde, dann schaut bald wieder vorbei und lest und seht selbst! ;-)
Aber hier gibt’s nun erst mal die Bilder bis dahin:
http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/XzNZZo/
Dicke Bussals aus Ecuador,
Kerstin und Bernie.
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26. – 28. August: Otavalo
Our first stop in Ecuador is Otavalo, a small city 2 hours south from the Columbian border. This city is famous for its high quality “Artesanias” (handmade souvenirs), and thus we bought loads of knitwear. In the wonderful Hostal “La Luna” high in the mountains above Otavalo we spend the days hiking and enjoying the landscape.
28. August – 07. September: Quito
We spend our last days together with Flo in Quito, the capitol of Ecuador. Flo knew that we would be angry if he just left us (we thought of hiding his passport so that he couldn’t travel back to Germany) and so he decided to invite us to the Swiss Bistro, where we enjoyed a very tasty cheese fondue and a goooooood wine.
07. – 13. September: Canoa
Since we were freezing a lot in the highlands of Otavalo and in Quito, we decided to go to the seaside to heat up a little bit. So we arrived in Canoa, a small village on the pacific, but we were welcomed by strong winds and a cloudy sky. So instead of swimming in the ocean in our bathing suites we spent our time with long walks on the beach with our hoodies.
13. – 18. September: Puerto Lopez
Puerto Lopez is further south at the Pacific coast and the region where the humpback whales give birth to a new generation between July and September. So we went there in hope of seeing some humpbacks swimming by and maybe jumping for us, and that’s exactly what they did! And as if booked exactly on the day when we decided to watch the whales we had the first day of sunshine since more than a week. The day of “Whale watching” was definitely one of the best one during our travels so far (and as you might guess we had already loads of wonderful days!).
19. – 21. September: Tena
After the Pacific coast we crossed the highlands and visited the Amazonian basin in the region around Tena. We decided not to do a dedicated jungle tour here, since we’ve heard that in Bolivia they are way cheaper. But we managed to visit the animal sanctuary “amaZOOnico”, which takes care of mistreated animals (different monkeys, parrots, ocelots, …). Moreover we met Chris and Lianne from England, together with whom we shared some fun time and they told us fascinating stories about their week on the Galapagos islands. Since they said, that every day there was like our whale watching day, we got really interested…
21. – 26. September: Banos
Banos derived it’s name from the hot tubs and next to the town, only 8 KM to be exact, there is one of the most active volcanoes of Ecuador. For the people of Banos it is quite normal that the whole city gets evacuated minimum once a year. Due to this scenery and the mild temperatures at the altitude of 1500 m it is easy to guess that hiking there is loads of fun and offers the best scenic views.
Moreover we ran into Chris and Lianne again and finally we decided to go last-minute to Galapagos (booked Friday, and on Monday we were already there)!!!
And right now we just returned from the islands, so if you are interested on how our story proceeds, and if the days on the Galapagos islands were as beautiful as promised, then have a look on our blog again soon ;-)
But first you can check out the pics until then:
http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/XzNZZo/
Big hugs from Ecuador,
Kerstin und Bernie.