Freitag, 15. Juli 2011

Brasilien, Teil 2 – Sao Paulo, Costa Verde, Rio de Janeiro


07. – 13. Juni: Sao Paulo

DSC02544Von Iguazu aus ging’s mit dem Flieger nach Sao Paulo, einer Metropole mit 18 Mio. Einwohnern (also fast Bayern’s Einwohner mal zwei und das in einer Stadt!!!). Bereits der Landeanflug zeigte uns die Dimension dieser Stadt, als wir schon 20 Minuten vor der Landung nur noch ueber Hochhaeuser und Stadtgebiet flogen. In Sao Paulo besuchten wir Bia, eine sehr gute Freundin von Kerstin (mit der sie zusammen in Gainesville (Florida) vor einigen Jahren Praktikum gemacht hatte). Die Freude ueber das Wiedersehen war neatuerlich riiiiiesig und wir wurden waermstens von Bia’s Familie, die eine grosse, geschmackvolle Wohnung im Stadtteil Jardims bewohnt, aufgenommen! Bia musste zwar tagsueber leider arbeiten, aber ‘Mamma’ und die Hausangestellte Marina kuemmerten sich praechtig um uns - wir haben wohl beide in der Woche bissi zugenommen - und wir haben unseren Portugiesischwortschatz um elementare Woerter erweitert – ‘tudo otimo’ (alles wunderbar)!!!!
Bia hat uns gleich fuer unseren ersten Abend Karten fuer das Abschiedsspiel von Fussballstar Ronaldo und somit auch fuer die brasilianische Fussballnationalmannschaft (gegen Rumaenien) besorgt. Ronaldo durfte ganze 15 Minuten spielen, bzw. seinen inzwischen recht stattlichen Bauch behaebig ueber’s Feld tragen und auch der Rest der Partie war nicht besonders prickelnd, aber wir hatten trotzdem jede Menge Spass.
Leider war uns das Wetter in Sao Paulo anfangs nicht ganz so zugetan: deutsches Herbstwetter (nasskalt bei teilweise nur 7 Grad Celsius) gepaart mit brasilianischem Baustil (keine Heizung, nur einfach verglaste Fenster und keine Isolierung) – nicht gut!
Zusammen mit Bia und ihrem Freund Xixo verleben wir unvergessliche Tage: Bia’s Schwester organisiert uns Freikarten fuer ein Konzert der aufstrebenden Saengerin ‘Tulipa’, wir verbringen einen witzigen Abend in einer authentischen ‘Bar de Chorinho’ (Liveclub mit SambaJazzMusik), Kerstin litt 2,5 Stunden in einem Zahnarztstuhl, Bernie litt 2,5 Stunden beim Fusal mit Xixo, wir geniessen die guten Museen und Buchlaeden, besuchen das Stadtzentrum abseits der reichen Viertel und werden mit dem ‘echten’ und armen Sao Paulo konfrontiert, verbringen einen schoenen Sonntag im tollen Stadtpark ‘Ibirapuera’ incl. Besuch des gratis BMWJazzFestivals und zum Abschluss kochen wir alle zusammen ein sogenanntes ‘SeeYouSoonDinner’, weil von Abschied kann keine Reide sein ;-)
Sao Paulo ist touristisch gesehen sicher nicht mit Rio oder anderen Staedten vergleichbar, aber Dank Bia, ihrer Familie und Xixo war Sao Paulo fuer uns auf jeden Fall ein Hoehepunkt und wir hoffen, dass wir uns gaaaanz bald wiedersehn!

13. – 17. Juni: Parati und Trinidade – Costa Verde

P1110163Auf dem Weg von Sao Paulo nach Rio liegt die landschaftlich reizvolle ‘Costa Verde’ – eine ueppige Kuestenlandschaft mit palmenbewachsenen Straenden und traumhaft schoenen Buchten, in denen sich frueher die Piraten versteckten. Wir verbringen 4 schoene Tage im huebschen und gut erhaltenen Kolonialstaedtchen Parati. Dort unternehmen wir einen Bootsausflug, besuchen die Traumstraende von Trinidade und freuen uns ueber die sommerlichen Temperaturen. Kerstin nutzt die Tage um ihre neuerliche Nebenhoehlenentzuendung auszukurieren, damit sie fit ist fuer Rio! ;-)
Leider haben wir’s nicht auf die Ilha Grande geschafft, da Andre - unser Mann in Rio! – nur bis 21. Juni da ist und wir ihn auf keinen Fall verpassen wollten… aber aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben!

17. – 22. Juni: Rio de Janeiro

Andre hatten wir letztes Jahr im Mai in El Salvador kennengelernt und unser Besuch war eigentlich fuer den Karneval geplant gewesen, aber ihr wisst ja wie lahm wir unterwegs sind… ;-)
Andre’s Wohnung liegt zwischen den beruehmten Straenden von ’Ipanema’ (ca. 100 m) und ‘Copacabana’ (ca. 600m) und war ein perfekter Ausgangspunkt um Rio zu erkunden und es gemeinsam mit einem gebuertigen ‘Carioca’ (Bewohner Rios) zu erleben. 
Rio besticht durch seine atemberaubende Lage zwischen Meer und Festland: von satt-gruenem Kuestenwald durchzogen, mit verschiedenen ‘Morros’ (Huegeln) gespickt und mit dem beruehmten Zuckerhut und der Christusstatue garniert - ein einmaliges Szenario. Waehrend bei uns die Grundstuecke mit Hanglage ja meist die teureren sind, ziehen sich hier die Armenviertel (Favelas) die ‘Morros’ hinauf, und der Gegensatz zwischen arm und reich koennte nicht groesser und allgegenwaertiger sein.
P1110227Samba und die damit verbundene Lebensfreude sind omnipresent und auf eine angenehme Art und Weise ansteckend. Der Koerperkult an den Straenden ist enorm, es wird gebraeunt was das Zeug haelt und Damen jeder Altersgruppe und Statur praesentieren sich in den knappsten Bikinihoeschen – auch wenn es oft eher Weg- als Hingucker sind!
Zusammen mit Andre und seiner Mitbewohnerin Marcia verbringen wir eimalige Tage bei strahlendem Sonnenschein: Wir geniessen den Strand von Ipanema, flanieren ausgiebigst auf der Copacana, schaun uns den Mondaufgang ueber der Bucht von Urca an, spazieren um die ‘Lagoa Rodrigo de Freitas’ und sehen mitten in der Stadt nicht nur kleine Aeffchen sondern zu unserer Freude auch noch das langersehnte Wasserschwein (Capibara), welches sich im Pantanal so gut versteckt hatte. Im Inviertel Santa Teresa, auf einem Huegel zwischen Copacabana und Stadtzentrum gelegen, bewundern wir den Sonnenuntergang ueber der Stadt und gehen auf ein alternatives Kulturfest. An unserem letzten gemeinsamen Abend besuchen wir zum kroenenden Abschluss noch eine original Sambaparty.
Genug geschrieben – hier gibt’s die Bilder zum Text:
Jetzt sitzen wir bereits in Recife am Flughafen und werden in Kuerze - nach 16 Monaten Lateinamerika - in den Flieger zurueck nach Frankfurt steigen. Obwohl wir uns natuerlich riesig freuen, euch alle bald wieder zu sehen, sind wir dennoch etwas wehmuetig!
Um uns den Abschied leichter zu machen, haben wir uns 10 Dinge ueberlegt, auf die wir uns am meisten freuen:
  • Computertastaturen mit Umlauten
  • heute schon wissen wo wir morgen schlafen
  • Moskitos ohne fiese Krankheiten
  • Leitungswasser trinken
  • Weggehen bei guter Musik und Livemusik von ‘unseren’ Bands
  • Klopapier INS Klo schmeissen
  • gutes Gustl/Aperol Spritz
  • 20 T-Shirts, 5 Paar Schuhe und 27 Haarspangen mehr als in einen Rucksack passen
  • unser eigenes, gut riechendes, frisch bezogenes, taschenfederkernmatratzenausgestattetes, daunenfedernzudeckenbelegtes und JimmyundBaerlibesetztes BETT
  • IHR!!!!!
NACH DER REISE IST VOR DER REISE!!!!! - NACH DER REISE IST VOR DER REISE!!!!! - NACH DER REISE IST VOR DER REISE!!!!! - NACH DER REISE IST VOR DER REISE!!!!! –…. Winking smile
In Kuerze folgt unser vorerst letzter Blogeintrag ueber Lateinamerika, unsere wunderbare Reise durch Brasiliens Nordosten, von Sao Luis bis Recife – also dran bleiben!!!
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07. – 13. Juni: Sao Paulo

We took a flight from Iguacu to Sao Paulo, a megacity with 18 million inhabitants! During the last 20 minutes of the flight we already flew over skyscrapers and the metropolitan area, demonstrating the dimensions of this giant city. In Sao Paulo we visited Bia, a very good friend of Kerstin (together with Bia Kerstin interned in Gainesville, Florida). The happiness about the reunion was huuuuuge, as one can imagine, and we were warmly welcomed by Bia’s family, who lives in a pretty big and tastefully furnished apartment in the district Jardims. Unfortunatley, Bia had to work during the week, but we got meanwhile pampered by ‘Mamma’ and their maid Marina (and thus we definitely added a couple of kilos) and improved our Portuguese vocabulary by elementary expressions ‘tudo otimo’ (everything’s wonderful ;-)!!!!
For our first evening in Sao Paulo Bia had organized tickets for the farewell game of football legend Ronaldo and therefore we also got to see the Brazilian selection (against Romania). Ronaldo just played 15 minutes, or, to put it in better words, he was allowed to drag his meanwhile respectable belly over the pitch for 15 minutes. The game itself wasn’t very high-class, but nevertheless we had loads of fun. Unfortunately the weather in Sao Paulo was pretty ‘German’ during the first days, we had kind of autumn weather (wet and cold with sometimes just 7 degrees Celsius). Nevertheless we had unforgettable days with Bia and her boyfriend Xixo: Bia’s sister organized free tickets for a concert of the upcoming singer ‘Tulipa’, we spent one funny evening in the authentic ‘Bar de Chorinho’ (liveclub with jazzy Samba music), Kerstin suffered 2,5 hours in a dentist’s chair, Bernie suffered 2,5 hours playing Futsal with Xixo, we enjoyed the good museums and bookstores, visited downtown (and got to see a bit of the real and poor Sao Paulo), spent one day in the beautiful park ‘Ibirapuera’, where we visited the free BMWJazzFestival, and at the end we cooked together a so-called ‘SeeYouSoonDinner’, because we’re not talking about farewell ;-)
From a touristic point of view, Sao Paulo can of course not be compared to Rio or other hot spots, but because of Bia, her family and Xixo Sao Paulo was definitely a highlight for us and we hope, that we will indeed see you soon again!!!

13. – 17. Juni: Parati und Trinidade – Costa Verde

On the way from Sao Paulo to Rio you pass the beautiful landscape of the ‘Costa Verde’ – an ample coastal rainforest including palm-covered beaches and beautiful bays, which were used in earlier times by the pirates to hide. In the picturesque colonial town of Parati we spent 4 relaxing days.  We made a boat trip, visited the idyllic beaches of Trinidade and enjoyed the summer temperatures. Kerstin used the days to cure here anew sinusitis, to be ready for Rio! ;-)
Unfortunately we haven’t managed to visit the famous and supposedly beautiful Ilha Grande, because Andre – our man in Rio! – left town on the 21st, and we definitely didn’t like to miss him! – so it’s another point we put on our ToDo list for our next visit!

17. – 22. Juni: Rio de Janeiro

We met Andre last year in El Salvador and our visit was originally scheduled for carnival (which would have been in February), but you all know how suuuuperslowly we are moving… ;-) 
Andre’s flat is located between the popular beaches of ‘Ipanema’ (about 100m) and ‘Copacabana’ (about 600m) and was therefore a perfect starting point for discovering Rio with a 100% original ‘Carioca’ (inhabitant of Rio).
Rio captivates with its breathtaking location between the ocean and the mainland: covered with coastal forest, spiked with various ‘morros’ (hills) and garnished with the world-famous sugar loaf and the Christ statue – an unique scenery! While back home properties with hillside situation are the more expensive ones, here the poor ‘favelas’ are crawling up the ‘morros’ and the antagonism couldn’t be bigger and more ubiquitous.
Samba and its associated lust for life are omnipresent and infectious in an enjoyable kind of way. The cult of the body on the beaches is huge, tanning is a discipline of its own and ladies of all ages and physiques present themselves in tiniest bikinis (at least for European standards ;-).
Together with Andre and his roommate Marcia we spend unique days under clear blue skies: We enjoy the Ipanema beach, stroll along Copacabana, watch the moon rise over Urca bay, walk around ‘Lagoa Rodrigo de Freitas’ and not only see small monkeys in the middle of the city but even the eagerly awaited capibara (which had been hiding so well in the Pantanal). In picturesque Santa Teresa neighborhood , located up on a hill between Copacabana and downtown, we enjoy the sun set over the city and visit an alternative culture fest. Our last evening together we go to an original samba party.
Enough said – there are the pics:
Now we are already sitting at the airport in Recife and will shortly board the plane taking us to Frankfurt, after 16 months in Latin America! Although we can’t wait to see you guys back home, we are nevertheless a bit melancholic!
In order to make leaving easier, we collected 10 things, we are looking forward to the most:
  • computer keyboard with German ‘umlaute’
  • already knowing today where we will be sleeping tomorrow
  • mosquitos without any mean diseases
  • drinking tab water
  • going out to good music and visiting concerts of ‘our’ bands
  • throwing toilet paper INTO the toilet
  • good beer / Aperol Spritz
  • 20 T-Shirts, 5 pair of shoes and 27 hair clips more than fit into a backpack
  • our own, good smelling, freshly changed, innerspring-mattress-supplied, down-fever-cover-covered and JimmyandBaerlioccupied BED
  • YOU BACK HOME!!!!!
AFTER THE TRIP IS BEFORE ANOTHER TRIP - AFTER THE TRIP IS BEFORE ANOTHER TRIP - AFTER THE TRIP IS BEFORE ANOTHER TRIP - AFTER THE TRIP IS BEFORE ANOTHER TRIP - AFTER THE TRIP IS BEFORE ANOTHER TRIP - …. Winking smile
Before long we will release our last blog entry from Latin America for now, about travelling from Sao Luis to Recife – so stay tuned!!

Montag, 4. Juli 2011

Oi Sul do BRASIL – Tudo bem!


P1100602‘Oi’ heisst in Brasilien ‘Hallo’ und eine Konversation beginnt oft mit einem gegenseitigen Austausch von “Tudo bem?”, “Tudo bem!” (‘alles gut?!”), was von einem breiten Grinsen und dem Allround-Daumen nach oben begleitet wird! So werden wir hier empfangen und fuehlen uns wirklich binnen kuerzester Zeit sehr wohl! Das liegt einerseits an den aufgeschlossenen, aeusserst freundlichen und herzlichen Menschen und ihrer Lebensfreude und andererseits an der unglaublich schoenen Natur. Den ‘Daumen hoch’ gewoehnen wir uns gerne an; Hallo Brasilien, alles super – TUDO BEM! ;-)
Nach 14 Monaten in spanischsprachigen Laendern ist es fuer uns allerdings sehr seltsam, dass wir nicht einfach so drauflosquatschen und mit den Einheimischen bissi tratschen koennen. Vor allem weil Brasilianer nicht nur 5facher Fussballweltmeister sind, sondern auch Weltmeister im freundlichen Smalltalk! Brasilianisch wird wohl mittlerweile als eigene Sprache eingestuft, da das urspruengliche Portugiesisch sowohl von der Sprache der Ureinwohner als auch vom Afrikanisch der Sklaven beeinflusst und veraendert wurde. Es ist dem Spanischen zwar relativ aehnlich und wir koenen mit unserem Spanisch ueberleben, Konversation ist allerdings, vor allem wegen der unterschiedlichen Aussprache, nicht mehr ganz so einfach moeglich.
Tucan mit blauem AugeBrasilien ist auch ein Land der Extreme – die Spanne zwischen Arm und Reich ist immens und der Gegensatz ist fast taeglich zu sehen! Leider sind die Reichen und Einflussreichen meistens immer noch die Weissen, waehrend die Dunkelhaeutigen aufgrund des schlechteren Zugangs zu guter Bildung weiterhin die Aermeren sind.
Abgesehen davon gefaellt uns der Mix an Hautfarben saemtlicher Abstufungen – von Giselle Buendchen bis Pele ist alles vertreten.
Ferner ist Brasilien bis jetzt definitiv das teuerste Land unserer Reise, der ‘Real’ (die Landeswaehrung) laesst Reisen hier nur auf Europakostenniveau zu. Vor allem nach Bolivien ist der Preisschock vorprogrammiert, aber darauf waren wir vorbereitet. Ausserdem sind die Distanzen riesig und Busfahren nicht ueberall besonders sicher, deswegen entscheiden wir uns die grossen Strecken mit dem Flugzeug zurueckzulegen, was unser Reisebudget zusaetzlich strapaziert (obwohl gute Flugangebote teilweise billiger sind als die Langstreckenbusse!).
Soviel zum allgemeinen Geplaenkel und unseren ersten Eindruecken, hier nun der Reisebericht ueber unsere Tour durch Brasilien’s Sueden:
26. – 30. Mai: Pantanal
Tschiiiiiiieeeeeeeeeep!!!Von Bolivien aus kommend besuchten wir als erstes den Pantanal,  eine Schwemmlandebene mit einer Flaeche von ca. 210.000 km2 (groesser als halb Deutschland (357.000 km2). Der komplette Pantanal im Dreilaendereck Bolivien, Brasilien und Paraguay wird von Bergland umgeben, und in der Regenzeit stroemt das ganze Wasser in die Ebene und ueberschwemmt selbige. Durch das geringe Gefaelle (nur 2-3 cm pro km) benoetigt das Wasser Monate um abzufliessen. Die Landschaft erinnert sehr an die Everglades.
Organisiert haben wir die 4taegige Tour zu einer sehr einfachen Lodge vom Grenzort Corumba aus.
Beruehmt ist der Pantanal vor allem durch seinen Artenreichtum und die gute Moeglichkeit Tiere zu beobachten. Vor allem in der Trockenzeit, wenn die Wasservorraete zusammenschrumpfen ist es sogar relativ wahrscheinlich, dass man Jaguare und Anacondas zu sehen bekommt. Normalerweise ist dies Ende Mai bereits der Fall, jedoch sind die Regenfaelle Anfang dieses Jahres viel heftiger ausgefallen als ueblich, weswegen der Grossteil der Flaeche waehrend unseres Besuchs immernoch ueberschwemmt war. Leider haben wir deswegen weder Jaguar noch Anaconda zu Gesicht bekommen, aber nichtsdestotrotz war der Aufenthalt einmalig und wir haben neben unzaehligen Vogelarten (grosse rote Aras eingeschlossen), viele Kaimane, Guerteltiere, Bruellaffen, Wildschweine, Nasenbaeren (Coaties) und Piranhas gesehen. Das einzige was uns im Pantanal leider entgangen ist, sind die Unmengen an Capibaras (Wasserschwein - groesstes Nagetier der Erde mit einer knuffigen Dr.Schaf-Schnauze), die es hier angeblich gibt.
30. Mai – 1. Juni: Bonito
Der Abstecher nach Bonito (der ‘Huebschen’) und dort das Schnorcheln im ‘ Rio do Prata’ (dem ‘silbernen Fluss) war zwar ein kostspieliges Unterfangen, aber gleichermassen einmalig. In dem glasklaren Fluss tuemmeln sich riesige Goldbrassen, Welse und Piranhaverwandte. Wir hatten Glueck und haben sogar einen riiiiesigen Alligtor unter Wasser gesehen.
1. – 7. Juni: Iguazufaelle, Itaipu Wasserkraftwerk und ‘Ciudad del Este’
P1100610Die Tage im Dreilaendereck Argentinien (Puerto Iguazu), Brasilien (Foz do Iguacu) und Paraguay (Ciudad del Este) verbrachten wir natuerlich in erster Linie mit dem Besuch der unglaublichen Wasserfaelle von Iguazu, welche wir von beiden Seiten (d.h. zuerst von der brasilianischen und dann der argentinischen) angeschaut haben. In den jeweiligen Nationalparks - vor allem auf der argenitinischen Seite - konnten wir auch wieder viele Tiere beobachten: aufdringliche Coatis, mandarinenessende Kapuzineraffen, bunte Schmetterlinge und viele Voegel (u.a. Oropendulas, posende Tucane, etc.). Zwar hat man von der brasilianischen Seite einen schoenen Panoramablick auf die Wasserfaelle und ein Besuch lohnt auf jeden Fall, jedoch hat uns die argentinische Seite besser gefallen. Auf der argentinischen Seite gibt es mehrere Wanderpfade, die auch noch besser in die Natur eingebunden sind (man kann sich mehr im Dschungel bewegen) und die Wasserfaelle kann man hautnah erleben – durchaus einer unserer schoensten Reisetage!
Einen Tag besuchten wir eines der weltgroessten Wasserkraftwerke der Welt: das binationale Itaipu (an der Grenze zwischen Brasilien und Paraguay) und durften sehen, was tolle Ingenieure so alles leisten! ;-)
Und zuletzt verbrachten wir einen Tag in Paraguay’s ‘Ciudad del Este’, dem Einkaufs- und Spielerparadies. Hier kauft der gemeine Argentinier und Brasilianer saemtliche elektronischen Geraete fuer einen Bruchteils des Preises im Heimatland. Die Strassen sind voll von Marktstaenden, Menschen, Taxis, Bussen, ueberall wird gewuselt. Laesst sich also leicht ausmalen, dass diese Stadt ein Irrsinn ist! Falls ihr euch ab dem naechsten Blogeintrag also ueber die NOCH besseren Bilder wundert, koennte es an der neuen Ausruestung liegen!
Und jetzt bitte alle Daumen hoch und ab zu unseren Wahnsinnsbildern und ein paar Videos von possierlichen Tierchen und reissenden Wassermassen – Heinz Sielmann waere mal wieder seeeehr stolz auf uns Winking smile:

UNNUETZES REISEWISSEN BRASILIEN

  • Durch das extreme Hochwasser in der letzten Regenperiode sind allein im Suedpantanal 20.000 Rinder ertrunken
  • Obwohl es sich im Deutschen besser anhoeren wuerde, ist die richtige Schreibweise ‘Pantanal’ – nicht ‘Panatal’, obwohl der Bernhard dies bevorzugen wuerde!
  • Die Scheine der brasilianischen Waehrung (Real) zeigen huebsche Tiermotive – gefaellt uns!
  • Brasilien ist das artenreichste Land der Erde
  • Ein Ameisenbaer vertilgt am Tag ca. 35000 Ameisen
  • Der Kolibri heisst in Brasilien ‘Blumenkuesser’ (Beija-flor) und schlaegt 30 Mal pro Sekunde mit den Fluegeln
  • Der Durchschnittsbrasilianer schaut ca. 7h Fernsehen am Tag (sogar mehr als der DurchschnittsUS-Amerikaner)
  • Das Wasserkraftwerk ITAIPU teilen sich Brasilien und Paraguay seit Jahren bruederlich und ohne Konflikte. Paraguay braucht von seinen anteiligen 50% der Gesamtenergie lediglich 5% (der Rest wird an Brasilien verkauft), und dies genuegt, um 75% des Landes mit Energie zu versorgen!
  • Itaipu produziert soviel Strom wie 13 Durchschnittsatommeiler
  • Ein beliebtes Fortbewegungsmittel ist das Mototaxi
  • Waehrend Obst und Fruechte phaenomenal gut schmecken sind Tomaten hier leider eine Katastrophe
  • Wer weder CIP noch CEP hat (Sozialversicherungsnummer und Postleitzahl), hat ein Buchungs- und Interneteinkaufsproblem (wohl dem, der brasilianische Freunde hat – Danke Bia! ;-)
  • Langnese heisst hier Kibon (Unilever hat wirklich fuer jedes Land einen anderen Namen)
Angaben wie immer ohne Gewaehr!!!

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‘Oi’ means ‘Hello’ and a typical Brazilian conversation starts with exchanging a “Tudo bem?”, “Tudo bem!” (‘all right?!”), accompanied by a broad smile and the allround thump up - that’s why we felt welcome from the start!  People are super-friendly, warm-hearted and open, their joy for life is really infectious and the nature is breath-taking. We happily get used to the thump up; Oi Brazil – Tudo bom! ;-)
It’s the first time after travelling for 14 months through Spanish-speaking countries, that we can’t communicate that easily. Especially since Brazilians looooove small-talk, it feels weird for us not being able to join in! Since Portuguese is similar to  Spanish, we can survive, but due to the different pronunciation it’s sometimes not that easy.
Brazil is also a country of extremes – the gap between pour and rich is huge and the great differences can be seen almost everywhere. The rich and powerful are unfortunately still mainly the white, whereas the colored, due to lack of access to good education, are still the poorer.
Besides that we love the variety of different skin colors in all shades – from Giselle Buendchen to Pele, everything can be seen.
Moreover Brazil is so far the most expensive country during our travel through the Americas. The local currency ‘Real’ is pretty strong these days and especially coming from Bolivia the prices are shocking, not that we didn’t know that before. In addition, we take a lot of flights, because the distances we travel are immense.
But now a summary of the things we’ve seen and done in South Brazil:
26. – 30. Mai: Pantanal
First stop in Brazil was the Pantanal, a ca. 210.000 km2 swampland, especially famous for its biodiversity. When the water supplies shrink during dry season one has a great possibilities for wild life watching and can even see a Jaguar or an Anaconda, if he’s lucky!
Although this is usually the case in late May, the majority of the Pantanal was still flooded when we visited it, due to the extreme amounts of rain the beginning of this year. Unfortunately we didn’t get to see a Jaguar because of that, but nevertheless our stay was unique and we’ve seen uncountable birds (incl. big red macaws), tons of caimans, armadillos, howler monkeys, wild pigs, coaties and piranhas. The only thing we missed out on besides anaconda and jaguar, are the huge amounts of capibaras (biggest rodent on earth), which are supposed to be there.
30. Mai – 1. Juni: Bonito
Our detour to Bonito (the ‘beautiful’) and the snorkeling in ‘ Rio do Prata’ (the silver river) was a pretty pricy excursion, but worth every penny. One can see huge fish in crystal clear water and we even had the luck of ‘meeting’ a huuuuge Alligator.
1. – 7. Juni: Iguazu falls, Itaipu water power plant und ‘Ciudad del Este’
We spent our time in the Iguazu region between Argentina (Puerto Iguazu), Brazil (Foz do Iguacu) and Paraguay (Ciudad del Este) of course mainly visiting the unbelievably immense water falls. We visited them from both sides; the Argentinean (which we liked more, since its more natural and there’s more wild life) and the Brazilian. We could see food-seeking coaties, mandarine-eating capuchins, colorful butterflies and many birds (incl. Oropendulas, posing Tucans, etc.).
One day we went to see one of the world’s biggest water plants: Binational Itaipu.
And last but not lest we spent a crazy day in the Paraguayan shopping and gambling paradise ‘Ciudad del Este’. Argentineans and Brazilians come here for super-cheap purchase of electronic goods and the streets are paved with market stalls, people, taxis and everything’s hectic.
And now please big thumps up and check out our amazing pics and some videos of loads of animals and loads of water:

USELESS TRAVELKNOWLEDGE BRAZIL

  • 20.000 cattle drowned in the high water during the last rainy season in the Southern Pantanal
  • the bills of the Brazilian currency (Real) show nice animal pictures – we like!
  • Brazil is the country with the biggest biodiversity on earth
  • An ant bear eats about 35000 ants per day
  • Humming birds are calles ‘flower kisser’ (Beija-flor) and move their wings 30 times per second
  • the average Brazilin watches 7h TV per day (even more than the average US citizen)
  • Water power plant Itaipu is peacefully shared by Brazil and Paraguay for many years without any conflicts. Paraguay needs only 5% of their 50% share to provide 75% of the country with energy!
  • Itaipu produces as much electricity as 13 average nuclear power plants
  • Mototaxis are very common
  • While fruits fruits taste unbelievably good, tomatoes are hardly eatable
  • Without CIP or CEP (social security number and ZIP) you can’t shop online – only Brazilians can buy flights in the internet (Thanx Bia! ;-)
  • Langnese is called Kibon (Unilever really seems to have a different name for every country)

Donnerstag, 16. Juni 2011

BOLIVIEN’S OSTEN


So, endlich wieder ein Eintrag! Wir haben in den letzten Wochen viele viele schoene Orte besucht, und deswegen kamen wir einfach nicht zum Aktualisieren des Blogs! Inzwischen sind wir schon in Brasilien und werden am Wochenende einen Caipi an der Copacabana trinken ;-)
Hier aber nun zuerst noch die Infos ueber Bolivien, Teil 2:
Von Tilcara in Nordargentinien ging’s nach einem neuerlich unkomplizierten Grenzuebertritt in La Quiaca (3450 m), einem Zwischenstopp in Tupiza (2990 m) durch die Mienenstadt Potosi (~4000 m) weiter - und zu Kerstin’s Glueck auch gleich wieder runter - bis nach Sucre (2790 m).
Schon die Busfahrt gestaltet sich wieder viel abenteuerlicher, niemand haelt uns auch nur im Entferntesten fuer Einheimische - hallo Abenteuer, hier sind wir wieder!
10. – 14. Mai: Sucre
P1090317Sucre wird wegen ihrer vielen huebschen Kolonialbauten auch ‘die weisse Stadt’ genannt und ist UNESCO Weltkulturerbe – verdient, wie wir finden. Hier kann man es sich mal wieder so richtig gut gehen lassen, wir geniessen den relativ hohen Standard zu bolivianischen Preisen. Alles hier ist sehr westlich und man sieht (leider) nur noch wenig Einfluss der Indigenakultur im Vergleich zum Altiplano.
In Sucre treffen wir Mitch und Jojo wieder, die wir zuvor schon in Tilcara und Tupiza getroffen hatten. Zusammen mit ihnen geniessen wir die netten Cafes, die sauleckeren und guenstigen Milchshakes auf dem Mercado Central und unternehmen einen unvergesslichen Ausflug (zu Bernie’s Missmut leider nicht im Sauromobil ;-) zum tollen (!!) Dinopark ‘Parque Creatico’. Hier kann man die Originalfussspuren von 3 verschiedenen Dinosaurierarten sehen, die zufaellig von einem Zementwerk freigelegt wurden. Leider muessen wir Jojo und Mitch dann auch schon weiterziehen lassen, da sie eine andere Route haben, die beiden werden aber von Adam und Hannah abgeloest (unseren englischen Roadtripfreunden). Zum Sonnenuntergang besteigen wir gemeinsam das Dach des Konvents ‘San Felipe Neri’ und erhaschen superschoene Blicke auf die Stadt im stimmungsvollen Abendlicht.
14. – 15. und 22 – 25. Mai: Santa Cruz
Die Strecke nach Santa Cruz legen wir ganz entspannt in einem 35minuetigen Flug fur nur 30 Euro zurueck (die Alternative waere eine 16stuendige Nachtbusfahrt in Serpentinen um ein Gebirgsmassiv herum gewesen, die Entscheidung fiel uns denkbar leicht). Nach Galapagos war das der erste Flug auf unserer Reise durch Lateinamerika!
Santa Cruz ist auch Bolivien, aber komplett anders: Westlicher, teurer, wenig bis kein indigener Einfluss mehr und mit Autonomiebewegung fuer ein unabhaengiges Ostbolivien (hier befinden sich die grossen Faziendas (also Bauernhoefe), ein Grossteil der Industrie des Landes und die Erdoel- und Erdgasvorkommen).
Aufgrund einer Empfehlung haben wir im Hostal ‘Rio Magdalena’ uebernachtet. Beim Auschecken bekamen wir uns allerdings ziemlich mit der unfreundlichen Rezeptionistin in die Haare; sie wollte uns zwei Fruehstuecke mit auf die Rechnung setzen, welche wir gar nicht bestellt, geschweige denn bekommen hatten. Am Ende Ihres Monologs skandalierte sie dann mit den Worten ‘Voy a llamar la policia’ (‘Ich werde die Polizei rufen’), worauf wir dann einfach gegangen sind! Bei der Ausreise nach Brasilien am naechsten Tag waren wir dann doch etwas nervoes, da das Hotel unsere Paesse kopiert hatte, aber alles lief glatt.
Ansonsten haben wir Santa Cruz nur als Sprungbrett fuer unseren Aufenthalt in Samaipata und danach fuer die Weiterreise nach Brasilien benuetzt.
15. – 22. Mai: Samaipata
Gruppenbild mit Cosi und IlanUnser Lieblingsdorf in Bolivien war eindeutig Samaipata: Ein wunderschoener kleiner Ort direkt neben dem Nationalpark Amboro, mit unglaublich guten Essensangeboten (speziell im Café Latino und Tierra Libre) und einem relaxten Flair. Gleich am ersten Abend lernen wir Cosi (aus Lueneburg) und Ilan (aus Israel) kennen, mit denen wir uns auf Anhieb supergut verstehen und den kompletten Rest der Woche zusammen verbringen. Mit den sausympathischen und positiv-schraegen Besitzern von RoadrunnerTours - Olaf (aus Linz) und Frank (aus Hamburg) – planten wir unsere Zeit in/um Samaipata:
Wir machten einen Tagesausflug in den Amboro Farnwald, besuchten eine Tierauffangstation (hoher Knuddelaffenfaktor!!!), besichtigten die Prae-inkastaette “El Fuerte”  und verbrachten drei wundervolle Tage mitten im Amboropark im paradiesischen ‘Refugio Los Volcanos’! Vor allem letzteres war aufgrund der netten Rundumverpflegung, der schoenen Pflanzen- und Tierwelt (Papageien, Schmetterlinge uuuund Kapuzineraeffchen!!!!) und der netten Gesellschaft ein unvergessliches Erlebnis!
Zum Abschluss noch eine kleine Geschichte aus Bolivien, um die Vorgaenge in diesem Land zu schildern: Die Stadt Berlin schenkt der Gemeinde Samaipata im Jahre 2006 einen Muelltransporter, welcher als Cargo am Flughafen in Santa Cruz ankommt. Damit der Muelltransporter final nach Samaipata weitergegeben wird, verlangt die Verwaltung in Santa Cruz eine ‘Ausloesezahlung’. Da sich die Gemeinde Samaipata weigert zu zahlen, bleibt der Muelltransporter fuer 5 Jahre (!!!) in der Stadt Santa Cruz. Drei Wochen vor unserer Ankuft in Samaipata hat dann die Verwaltung in Santa Cruz klein beigegeben und den Transporter freigegeben.
P1090541aUnd hiiiiiiier geht’s zu den Fotos:

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Finally another entry! We’ve visited loads of beautiful places in the last weeks, and therefore didn’t manage to update the blog… We’re now already in Brazil and we’ll drink a Caipi at the Copacabana beach this weekend ;-)
But now the info about Bolivia, part 2:
From Tilcara in North Argentina we traveled on to the border in La Quiaca (3450 m), which we crossed again without an issue, we stopped shortly in Tupiza (2990 m ) and from there we headed on via Potosi (~4000 m) – much to Kerstin’s delight - to Sucre (2790 m).
Right after crossing the border traveling by bus is again right an experience, it is very obvious that we are foreigners – hello adventure, here we go again!
10. – 14. Mai: Sucre
Sucre is due to all the nice colonial buildings as well known as ‘the white city’ and it is listed as UNESCO World heritage – and this is something we can back up! We really enjoy being back in Bolivia and especially being here in Sucre – everything is rather westernized and you can have a good living without spending loads of money. But, on the other hand, you don’t have that much influence from the indigenous culture like on the Altiplano.
In Sucre we meet Mitch and Jojo again, whom we already had met in Tilcara and Tupiza. Together with them we enjoy the café culture, the cheap and tasty milkshakes at the central market and we undertake a great (!!) excursion to the dinosaur park ‘Parque Creatico’. Here you can see the original footprints of three different dinosaur species. Unfortunately Mitch and Jojo needed to go on, but luckily both get immediately replaced by Adam and Hannah (our English roadtrip friends). At sunset we enjoyed the beautiful views  of the city in the atmospheric sunset light on top of the convent ‘San Felipe Neri’.
14. – 15. und 22 – 25. Mai: Santa Cruz
To Santa Cruz we travel very relaxed by taking a 35minute flight for only 30 Euro (the alternative was a 16hr night bus ride on the worst roads ever). After Galapagos this is our first flight during traveling Las Americas!
Santa Cruz is also Bolivia, but completely different from the Altiplano: more westernized, less indigenous influence and with an autonomic movement for an independent Eastern Bolivia (here are the huge faciendas, the majority of the industry and oil and gas resources).
Santa Cruz serves only as our starting point for travelling to Samaipata and after that to head on to Brazil.
15. – 22. Mai: Samaipata
Our favorite spot in Bolivia was without a doubt Samaipata: a pleasant little village next to the Amboro national park, with an amazing offer of different and great food (especially in the Café Latino and Tierra libre). The very first night we get to know Cosi (from Germany) and Ilan (from Israel) with whom we hit it off right away and spend the rest of the week with. Frank and Olaf from RoadrunnerTours planned and organized some fun adventures for us like a hike in the fern forest in the Amboro national  park, visits of the nearby animal sanctuary and the pre-Inca site ‘El Fuerte’ and spent 3 wonderful and unforgettable days right in the Amboro national park at ‘Refugio Los Volcanos’. The latter was thanks to the great care, the beautiful flora and fauna (parrots, butterflies aaaand capuchins!!!) and the best company an unforgettable experience!
And heeeeeeereeee you can check out our pics:

Dienstag, 24. Mai 2011

Argentinien’s Norden – Wiedersehen und bunte Felsen

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15. – 18. April: Buenos Aires
Zurueck in Buenos Aires freuen wir uns auf das Wiedersehen mit unseren Freunden Ana, Meli und Maru. Da wir ankuendigen, nach dem Wochenende direkt weiterzureisen, organiert Meli fuer uns eine Abschiedsparty – die ‘Zipfelklatscherparty’!!! Zur Erklaerung dieses Mottos: Sie fragte uns einmal nach typischen deutschen Schimpfwoertern, und uns fiel natuerlich als erstes dieser tolle bayerische Ausdruck ein ;-) Ausserdem wird Kerstin’s Geburtstag auch noch gebuehrend nachgefeiert.
Am Sonntagabend treffen wir lustigerweise auch noch den Eda Alex, der mit dem Bernie in die Schule gegangen ist, in Buenos Aires und verbingen mit Ihm einen lustigen Abend.
Und ein weiteres Highlight unserer letzten Tage Buenos Aires war, dass der Panasonic Servicemann unser defektes Kameraobjektiv komplett vom Sand aaaaaeeeeeeeeh Dreck (weil’s sonst nicht auf Garantie gegangen waere) gereinigt hat!
JUHU – damit steht unserer Weiterreisen nichts im Weg, auch wenn wir schweren Herzens von Buenos Aires Abschied nehmen.
19. – 24. April: viel Alta Gracia und bissi Cordoba und Villa General Belgrano
In Alta Gracia machten wir bei unseren Reisefreunden Hannes und Anna fuer eine komplette Woche, die wie im Flug verging, Station. Dort lernen wir auch die neugeborene Zoe Lina, die suesse Tochter der beiden, kennen und freuen uns sehr, gemeinsam Ostern zu feiern (incl. gefaerbten Ostereiern und Osterbraten ;-)
Beim Mexikaner mit Hannes und AnnaIn Alta Gracia besuchen wir das Che Guevara Museum (hier verbrachte er eine Grossteil seiner Kindheit) und  die Jesutinestancia. Abends verbringen wir lustige WiiAbende bei den Nachbarn und Vermietern Flaco und Mary und es wird viiiiel geschlemmt. 
Von Alta Gracia aus machen wir Ausfluege nach Cordoba und das von dt. Einwanderern gepraegte Villa Gral Belgrano. Den zweiten Ort kann man sich wiefolgt vorstellen: Man nehme das Geschmackloseste vom Schwarzwald, Koenigssee, Neuschwanstein, Rothenburg und Oktoberfest, steckt ein paar Einheimische in Dirndlverschnitte und Heino ausm Lautsprecher, mixe alles zusammen und Voila, der absolute Wahnsinn – Disneyland Deutschland! Aber wir freun uns ueber Schwarzbrot!
Vielen vielen Dank Anna, Hannes und Zoe fuer die tolle Zeit mit euch und hoffentlich auf ganz bald!
25. – 28. April: Mendoza
In Mendoza gibt’s ein weiteres Wiedersehen mit geschaetzten Reisefreunden: Steffie und Gonza, das deutsch-argentinische Paar von der Carretera Austral. Zusammen verbringen wir einen ausschweifenden Asado- und Weinabend in Gonza’s Elternhaus – Yummy – und die beiden nehmen uns mit zum exklusiven Weingut ‘Don Diego’ ihres Freundes Luis . Auch Euch beiden natuerlich vielen vielen Dank fuer die tolle Zeit, wir sehen uns sicher bald irgendwo auf der Welt.
P108081228. – 30. April: St. Augustin de Valle Fertil – Valle de la Luna und Parque Nacional Talampaya
Von Valle Fertil aus besuchen wir die beiden nahegelegenen Nationalparks jeweils an einem Tag und staunen ueber irre Felsformationen in die unterschiedlichsten Farben und lernen Adam aus Bristol kennen.
01. – 05. Mai: Salta, Cachi und Cafayate
Zusammen mit Adam, sowie seinem Bruder Jamie, Hannah und Craig mieten wir Autos und fahren ueber Cachi nach Cafayate und zurueck nach Salta - vorbei an Kakteenfeldern, weiteren unglaublich schoenen Felsformationen und durch huebsche Kolonialdoerfchen.
05. – 08. Mai: Tilcara und Purmamarca
In Tilcara, einem Doerfchen noerdlich der Provinzhauptstadt Jujuy und nahe der bolivianischen Grenze, lassen wir im Wohlfuehlhostal Malka fuer ein paar Tage die Seele baumeln. Wir unternehmen einen Tagesausflug nach Pumamarca, dem Dorf am Huegel der 7farbigen Berge – also noch mehr bunte Felsen!
Ansonsten freuen wir uns darueber, dass der indigene Anteil der Bevoelkerung je weiter wir nach Norden kommen immer mehr zunimmt und Reisen von diesem Aspekt her wieder etwas spannender wird.
Die Fotos von diesem Reiseabschnitt gibt’s hier zu sehen:

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UNNUETZES REISEWISSEN ARGENTINIEN, Teil 2:

  • der beliebteste VW in Brasilien und Argentinien ist eine Mischung aus Polo und Golf und heisst Gol
  • Waehrend unserer 4 Wochen in Buenos Aires haben wir tatsaechlich 6 Freunde aus Bayern getroffen (Fish, Doris, Mirco, Kathrin, Hakan und Alex)
  • ueberall gibt’s ‘Dulce de leche’ (Suesse der Milch) und die Argentinier sind sehr stolz auf diesen Karamelverschnitt
  • Energiesparlampen sind hier selbst in den Laeden eher Mangelware
  • die beruehmte ‘Ruta 40’ ist mit 4885km die angeblich laengste Strasse der Welt, sie schlaengelt sich von Null bis auf 3442m ueber NN ueber 236 Bruecken, kreuzt 18 der wichtigsten Fluesse Argentiniens, hat 27 Paesse ueber die Anden, laeuft durch 60 Orte und Stadte und hat aber nur 2 Tunnel
  • In Argentinien ist Rauchen noch unheimlich IN, auch in Kneipen, Restaurants und Wohnungen
  • ohne dem Allroundwort BOLUDO kommt man in Argentinien nicht ueber die Runden
  • das Kartenspiel ‘Mau Mau’ heisst in der Schweiz ‘Ciao Sepp’
  • argentinisches Spanisch klingt wie schwaebisches Deutsch (sch)
  • in Argentinien kuessen sich auch Maenner untereinander zur Begruessung/Verabschiedung
  • sogar Kerstin wurde hier oft fuer eine Einheimische gehalten
  • wenn Deutschland ins Bett geht wird in Argentinien grade mal ueberlegt, was es zum Abendessen gibt
- - - E N G L I S H – V E R S I O N - - -
15. – 18. April: Buenos Aires
Back in Buenos Aires we were looking forward to seeing our friends Ana, Meli and Maru again. Meli organized a farewell party for us – Thank you soooo much for it – and a belated birthday party for Kerstin.
Besides we met Alex, a schoolmate of Bernie’s, with whom we spent a funny evening out.
Another highlight worth mentioning was, that the PanasonicServiceGuy managed to repair our camera and even did it on warranty (although the sand inside the objective was obviously our fault – lucky us)!
19. – 24. April: loads of Alta Gracia and a bit Cordoba and Villa General Belgrano
We stayed with Hannes and Anna in Alta Gracia, friends we had met during travelling and there new-bourn little daughter, Zoe Lina. Together we celebrate easter (incl. painted eggs and typical German food).
Besides visiting the Che Guevara museum (where ‘El Comandante’ had spent some of his childhood years) and a Jesuit Estancia, we spent some fun evenings with Hannes and Anna’s neighbors and landlords playing Wii. 
We undertook daytrips to Cordoba and Villa Gral. Belgrano. The latter is a weird mixture of the worst and cheesiest characteristics of the black forest, Munich beer fest, Koenigsee and Rothenburg – Disneyworld Germany, here we come. But we are really happy about brown bread.
Thanks Hannes, Anna and Zoe for a great time together and hopefully see you guys very soon!
25. – 28. April: Mendoza
In Mendoza there’s another reunion with estimated travel buddies of ours: Steffie and Gonza, the German-Argentinean couple we had met on the Carretera Austral. We spent a fun and excessive Asado-Winetasting-Evening together and Gonza’s parents place. In addition they take us to a friend’s exclusive winery named ‘Don Diego’! Thanks for some unforgettable moments and we’re sure to see you guys somewhere in this world!
28. – 30. April: St. Augustin de Valle Fertil – Valle de la Luna und Parque Nacional Talampaya
From Valle Fertil we visit both nearby national parks in day trips, where we marvel at the colorful rock formations and get to know Adam from Bristol, who joins us for the forthcoming trip.
01. – 05. Mai: Salta, Cachi und Cafayate
Together with Adam, his brother Jamie, Hannah and Craig we rent cars and leave for a 2 day road trip via  Cachi and Cafayate back to Salta – passing cacti fields, more breathtaking rock formations and neat colonial villages.
05. – 08. Mai: Tilcara und Purmamarca
In Tilcara, a village North from the province capital Jujuy and close to the Bolivian border, we enjoy the feel good hostal Malka for some days. Although we think, that we’ve seen enough colored rocks, we take a day trip to Purmamarca, the village with the seven colored mountain, and are surprisingly amazed!
We recognize with delight, that the percentage of the indigenous population increases the further North we travel, making travelling again more exotic and unique.
For checking out our pics from this travel section click here:

USELESS TRAVEL KNOWLEDGE ARGENTINIA, Part 2:

  • the most popular VW in Brasil and Argentina is a hybrid of Polo and Golf and is called Gol
  • During our 4 weeks in Buenos Aires we actually met 6 friends from Bavaria (Fish, Doris, Mirco, Kathrin, Hakan and Alex)
  • there’s ‘Dulce de leche’ (sweet milk) everywhere and Argentineans are very proud of this caramel blend 
  • energy-saving lamps are even in specialized shops very rare
  • famous ‘Ruta 40’ is with 4885 km the supposedly longest street in the world, it’s situated between 0 and 3442 m above sea level, crosses 236 bridges, 18 important Argentinean rivers, 27 passes over the Andean mountains, 60 villages and towns but only 2 tunnels
  • Smoking is still very IN in Argentina, in pubs, restaurants and flats
  • without the all-round word BOLUDO one can’t survive in Argentina!
  • Argentinean Spanish sounds like Swabian German
  • also men kiss each other for welcome or farewell
  • even Kerstin was often taken for a native Argentinean
  • when Germany is going to bed, Argentina just starts thinking about what to have for dinner

Montag, 2. Mai 2011

URUGUAY

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Warum nach Uruguay?
Direkt auf unserem Reiseplan stand Uruguay ja eigentlich nicht, aber nachdem wir im Rest von Suedamerika mind. einmal pro Woche mit folgender Werbung beschallt wurden, dachten wir, da muessma hin:
Ziel war es, nach 4 Wochen Grossstadtwahnsinn in Buenos Aires, ein paar entspannte Tage am Strand zu verbringen und uns davon zu ueberzeugen, ob Diego wirklich Recht hat und Uruguay so toll ist!
30. Maerz – 2. April: Montevideo 
Waehrend unseres unkonventionellen Grenzuebertritts von Chile nach Argentinien (von Villa O’Higgings nach El Chalten) hatten wir ein supernettes spanisches Paaerchen - Raquel und Luis - sowie ihren 10 Monate alten Sohn, Santi, kennengelernt. Die 3 leben momentan in der urugayanischen Hauptstadt Montevideo (Luis arbeitet fuer die EU) und das Angebot, sie zu besuchen, haben wir natuerlich gerne angenommen und ein paar schoene Abende zusammen verbracht. 
Montevideo ist vielleicht nicht die Stadt mit den meisten touristischen Attraktionen, aber durchaus recht lebenswert und hat einen der schoensten Stadtstraende, die wir je in einer Grossstadt gesehen haben!
2. – 5. April: La Paloma
In La Paloma, einem Ferienort ca. 5 Std. oestlich der Hauptstadt, merkt man die Nachsaison: viele Restaurants und Hostels sind geschlossen, es ist zwar weniger los, aber wenn alles eigentlich auf Touristenmassen ausgelegt ist, kommt man sich eher wie in einer Geisterstadt vor, als ganz romantisch am einsamen Strand. Trotzdem geniessen wir das Meer und den Spaetsommer.
5. – 7. April: Cabo Polonio
Der interessanteste Ort in Uruguay war sicherlich Cabo Polonio, eine Siedlung ohne Strom, isoliert hinter einer riesigen Wanderduene und nur mit Allradautos zu erreichen! Wegen der fehlenden Elektrizitaet erstrahlt abends alles in stimmungsvollem Kerzenlicht. Ausserdem sind hier viele Hippies und Aussteiger abgestiegen, welche dem Ort wiederum eine ganz eigene Atmosphaere verleihen. Wir mieteten uns fuer drei Tage ein kleines, einfaches Haeuschen, geniessen vor allem die Ruhe des Ortes (hierher passt sie auch!), freun uns ueber die ansaessige Seeloewenkolonie und besteigen den Leuchtturm und die Riesenduenen.
7. – 9. April: Punta del Diablo
Beispielhaft fuer die Kueste von Uruguay: viele Hauser und Appartments, die leider alle aufgrund der Nachsaison leer stehen. Noch dazu hatten wir hier etwas Pech mit dem Wetter… Sonst ein netter Ferienort, aber in der Hochsaison wohl extremst ueberlaufen.
P10803239. – 11. April: Punta del Este
Auch der exklusivste Ferienort Suedamerikas (vergleichbar mit Sylt in Deutschland oder Marbella in Spanien) ist so gut wie ausgestorben, aber wir geniessen noch 2 schoene Tage am Stadtstrand und sind sehr vom Besuch des ‘Casa Pueblo’ einem nahegelegenen Kunstlerhaus, das uns vom Stil sehr an Gaudi erinnert, angetan. Dort besuchen wir die ‘Sonnenuntergangszeremonie’ und sind ganz eins mit der Welt! ;-)
11. – 14. April: Montevideo
Wieder zurueck bei ‘unserer’ Familie in Montevideo lernen wir die Eltern von Raquel - Antonio und Flor- kennen, die uns vom Fleck weg adoptieren. Vor allem bei Flor fuehlten wir uns ganz wie bei Muttern und wurden sehr umsorgt ;-).
14. – 15. April: Colonia de Sacramento
Kerstin’s Geburtstag wird in der pittoresken Altstadt von Colonia de Sacramento gefeiert. Wir goennen uns ein tolles Hotelzimmer und schauen auch sonst mal nicht zu sehr auf’s Geld: Kaffetrinken, Eis essen, Essen gehen! 
Leider hat unsere Kamera nach zuviel Sand und Wind den Geist aufgegeben, somit konnten wir den Tag nur mit einer Einwegkamera dokumentieren. Wir hoffen, dass uns der PanasonicService in Buenos Aires helfen kann und das bestensfalls auch noch auf Garantie (wir hatten uns die Kamera erst vor Galapagos im September zugelegt…).
Alles in allem koennen wir Diego leider nicht so ganz zustimmen. Die Straende sind in der Tat sehr schoen, aber alles ist unglaublich teuer und der Standard der meisten Unterkuenfte, fuer den Preis den man bezahlt dann doch recht rudimentaer. Noch dazu war uns Warmduschern das Wasser natuerlich viiiiiel zu kalt!
Will heissen, wenn man grade in der Naehe ist (z.B. Buenos Aires) und im Sommer gerne eine Strandpause machen wuerde und nicht ausschliesslicher LowBudgetTourist ist, dann nix wie hin. Von Europa aus lohnt sich die Anreise unserer Meinung nach allerdings nicht – sorry Uruguay!
Unsere Highlights waren definitiv Cabo Polonio, Colonio de Sacramento (welches man von Buenos Aires aus als Tagesausflug besuchen kann), sowie unsere Freunde in Montevideo!

UNNUETZES REISEWISSEN URUGUAY:

  • Wer denkt in Argentinien wird viel Mate Tee getrunken, der war noch nicht in Uruguay
  • Uruguay’s Hauptstadt heisst wie eine von Muenchen’s groessten Videotheken – Montevideo (danke fuer den Hinweis, Birne ;-)
  • Diego Forlan mag Alfajores – uruguayanisches und argentinisches Standardgebaeck
  • Kerstin mag Diego Forlan!
  • Die Grenzpolizisten zwischen Argentinien und Uruguay sitzen bei den Formalitaeten (dh. beim Ein- und Ausreisen) DIREKT nebeneinander am gleichen Schalter und schluerfen gemeinsam Mate
  • In Uruguay weiden Kuehe unterm Palmenhain
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Why Uruguay?
Uruguay wasn’t originally on our itinerary, but after we’ve seen in the rest of Latin America minimum once a week the following advertisement, we thought, we really need to go there:
http://www.youtube.com/watch?v=QZdrTUC1KCU
Our plan was, after 4 weeks of metropolis madness in Buenos Aires, to have a couple of relaxing days at the beach and to check, if Diego is right!
30. Maerz – 2. April: Montevideo 
During our very unconventional border crossing from Chile to Argentina (from Villa O’Higgins to El Chalten) we had met a very nice Spanish couple – Raquel and Luis – and their 10 months old son Santi. The three of them live in the Uruguayan capital Montevideo (Luis works for the EU) and we took advantage of their offer to visit them and spent some nice evenings together.
Montevideo is not the city with the most tourist attractions, but it is a real livable place and has one of the nicest city beaches we have ever seen!
2. – 5. April: La Paloma
In La Paloma, a small holiday resort ca. 5 hours East from Montevideo, we could really feel the low season: many restaurants and hostels are closed, it is indeed not as busy, but when everything was originally built for masses of tourists, you rather feel like in a ghost town than enjoying a deserted beach. Nevertheless we enjoy the ocean and the late summer.
5. – 7. April: Cabo Polonio
The most interesting place in Uruguay for us was without a doubt Cabo Polonio, a village with no electricity, isolated behind a huge shifting sand dune and only reachable with 4x4. Because of the missing electricity everything is illuminated by atmospheric candle light. Moreover many hippies and dropouts settle down here, giving the place a very unique atmosphere. We rent a small, simple house for 3 days and enjoy the calm (and here it fits!), are pleased about the sea lion colony and climb the local light house and the sand dunes.
7. – 9. April: Punta del Diablo
Many houses and apartments are empty due to off season. Besides we were a little bit unlucky with the weather… Apart from that a nice resort, but during high season supposed to be really packed.
9. – 11. April: Punta del Este
The most exclusive resort of whole South America (comparable with Sylt in Germany or Marbella in Spain) is just as deserted as the rest. But we enjoy the great weather for 2 days at the city beach. We liked our visit of ‘Casa Pueblo’, an art workshop and gallery, very much, reminding us of Gaudi’s style.
11. – 14. April: Montevideo
Back with ‘our’ family in Montevideo we get to know Raquel’s parents – Antonio and Flor – which adopt us for some days. We loved being chaperoned by Flor ;-)!
14. – 15. April: Colonia de Sacramento
We celebrated Kerstin’s birthday in the picturesque town Colonia de Sacramento. We treated ourselves with a nice hotel room, coffee places, ice cream and great food!
Unfortunately our camera broke after too much sand and wind, therefore we only could document this beautiful day with a single-use camera. Hopefully, the Panasonic Service in Buenos Aires can fix it on warranty – fingers crossed!
Altogether we can not agree with Diego. The beaches are indeed very nice, but everything is unbelievably overpriced and the standard you get for what you pay is really low! Besides the water temperature of the Atlantic was way too cold for us wimps!
Wanna say, that if you are nearby (like Buenos Aires) and need a beach break in summer and are not exclusively limited to budget travelling, it’s the place to go! But in our opinion it’s not really worth going there from Europe – sorry Uruguay!
Our highlights were definitely Cabo Polonio, Colonia de Sacramento (which you can visit from Buenos Aires in a day trip) and our friends in Montevideo!

USELESS TRAVEL KNOWLEDGE URUGUAY:

  • Who thinks the people in Argentina drink a lot of Mate tea, has not been to Uruguay yet
  • Diego Forlan likes Alfajores – Uruguayan and Argentinean standard cookies
  • Kerstin likes Diego Forlan!
  • the migration officials between Argentina and Uruguay not only share the same counter, but the same Mate!
  • Uruguayan cattle browse under palm trees

Freitag, 8. April 2011

Buenos Aires - buena ciudad, buenos amigos, buenos tiempos!

Tango im Cafe

Weil Buenos Aires einfach der Hammer ist, haben wir die Zeit vom 04. – 29. Maerz komplett in und um die argentinische Hauptstadt verbracht!
Buenos Aires hat einfach alles was man fuer ein abwechslungsreiches und ausgefuelltes Grossstadtleben braucht: ganz viel Kunst und Kultur, noch mehr Underground (und das in jeglicher Hinsicht), wunderschoene alte Gebaeude sowie stylische Neubauten (zwischendrin natuerlich auch die ein oder andere Bausuende, aber das gehoert auch dazu ;-), eine offene und freundliche Mentalitaet der Bewohner, tolle kleine Laedeleins, Cafes und Restaurant fuer jeden Geldbeutel und ueberhaupt sehr viel Leben! 
Man nehme bissl New York (Manhattan wie auch Bronx), fuege reichlich Barcelona und Madrid hinzu und garnniere alles mit Kreuzberg, Friedrichshain, Schanze und Glockenbach - scho hast's!
Ausgelassene Stimmung vorm WeinregalDie erste Woche hatten wir ein Apartment im Tangoviertel San Telmo zusammen mit Fish, der hier seine letzten Urlaubstage mit uns verbrachte, und dann noch mit Doris und Mirco, die uns fuer 3 Tage besuchten, gemietet. Wir hatten alle zusammen eine Superzeit (soooo schee, dass ihr do ward!!!!) nicht zuletzt weil unser Apartment mit einer eigenen Bar ausgestattet war!

Die naechste Zeit verbrachten wir dann ‘couchsurfend’ in den unterschiedlichsten Stadtteilen, aber durchweg bei tollen Menschen, die uns ihre Stadt (jeder auf seine Weise) naeher gebracht haben:
- Melina (im Vorort Vicente Lopez), mit der wir uns auf Anhieb suuupergut verstanden, die uns sogar zum Familienessen bei ihrer Oma mitnahm, ihren geliebten Kater Tito mit uns teilte ;-) und in deren sympathischen Freundeskreis wir uns nach und nach vollends einschlichen ;-)
- Lucia (auch in Vicente Lopez), von wo aus wir einen Ausflug nach Tigre mit seinem einmaligen Flussdelta machten
Gruppenfoto mit unseren Freundinnen Ana und Meli- Paula und Javier (mitten im In-Stadtviertel Palermo), mit denen wir leider nur 3 Tage hatten (ihr haettet euren Urlaub aber wirklich verschieben koennen ;-), dafuer aber sehr gute und umso intensivere Gespraeche
- Diamante (Palermo-Recoletta), die uns das Elternschlafzimmer in der Wohnung im 23. Stock eines Luxushochhauses ueberliess und mit der wir lustige Kniffel-Reiseplanungs-Schlemmerabende verbrachten
- Ana (wieder Palermo), eine Freundin von Melina, die uns mit den besten selbstgemachten Empanadas verwoehnte, die perfekte Grundlage fuer eine anschliessende Partynacht
- Julien (Recoletta), mit dem wir gemeinsam beim Ultimate Frisbee spielen waren
Allen hier auch nochmal viiiielen Dank fuer die tolle Zeit und dass ihr uns so freundlich aufgenommen habt!
Mit Hakan und Kathrin (Freunden von uns aus Muenchen, die ihren Argentinienurlaub mit ein paar Tagen Buenos Aires begannen) unternahmen wir dann auch noch die ersten Gehversuche beim Tango und freuten uns erneut ueber heimische Gesellschaft.
Lange Rede kurzer Sinn, hier sind die Bilder von fast 4 Wochen Buenos Aires, die nur einen kleinen Einblick in die Vielfalt dieser Stadt geben:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/e6ks03/

Urban Life

UNNUETZES BUENOS AIRES WISSEN

  • zum Tango fordert man sich durch Augenkontakt und Zunicken auf
  • Buenos Aires hat (angeblich) die breiteste und laengste Strasse der Welt, Avenida 9 de Julio
  • der ‘Rio Plata’ ist eher ein ‘Rio Brauno’ ;-)
  • Security Gorillas heissen hier ‘Prevencion’
  • der Fussballplatz im Stadion ‘La Bombonera’ von den ‘Boca Juniors’ hat die kleinsten von der Fifa zulaessige Laenge - 105m x 68m (uebrigens ist der Platz vom FC Weil viel groesser!)
  • die Vereinsfarben von ‘Boca Juniors’ sind die der schwedischen Flagge, da man die der Nation des naechsten in den Hafen einlaufenden Schiffes auswaehlte
  • Buenos Aires ist die bislang ‘europaeischste’ Stadt auf unserer Reise
  • eine U-Bahn oder Busfahrt (egal wie weit) kostet schlappe 1,10 argent. Peso (19 Eurocent)
  • Altschwabing heisst hier San Telmo, Glockenbach heisst Palermo, Bogenhausen heisst Recoletta und Gruenwald heisst San Isidro ;-)

 

- - - E N G L I S H   V E R S I O N - - -

Since we completely fell in love with Buenos Aires, we spent the period from 4th to 29th March completely in and around the Argentinean capital!
Buenos Aires just has everything you need for a diversified and filled life within a big city: loads of art and culture, even more underground (in any sense of the word), beautiful old buildings and very stylish new ones (of course there are some eyesores in between as well ;-), an open and friendly mentality, loads of small design shops, cafes and restaurants for any budget and in general just a lively atmosphere. Just take a bit of New York (Manhattan as well as Bronx), add a bit of Barcelona and Madrid to it and garnish it with the best Berlin, Hamburg and Munich have to offer – et voila!
The first week we rented an apartment in THE Tango district San Telmo together with Fish, who spent his last vacation days there with us, and with Doris and Mirco, who stayed with us for 3 days. We had a brilliant time together, and not just because we had a bar in our apartment!
The following time we ‘couchsurfed’ the different neighborhoods with consistently interesting and open-minded people, who all showed us their city from different perspectives:
- Melina (in the suburb of Vicente Lopez), with whom we had a very close relationship from the start, who even took us to her family dinner one night at her grandma’s place, who shared her beloved cat ‘Tito’ with us and in whose sympathetic circle of friends we crept in step by step ;-)
- Lucia (as well in Vicente Lopez), from whose place we mada a day trip to the unique river delta next to Tigre
- Paula and Javier (in the middle of the In-district Palermo), with whom we unluckily just spent 3 days (you guys really could have postponed your holidays ;-), but with whom we shared great discussions
- Diamante (Palermo-Recoletta), who entrusted us the sleeping room of her parents in an apartment on the 23th floor of a luxury skyscraper and with whom we had very funny Yatzee-travelplanning-wine and dine evenings
- Ana (again Palermo), a friend of Melina, who prepared the best self-made Empanadas for us - the perfect basis for a big night out
- Julien (Recoletta), with whom we enjoyed a very nice Ultimate Frisbee afternoon 
To all of you thanks A(-)LOT that you welcomed us at your places with open arms and that we could have an unbelievable time in Buenos Aires together!
With Hakan und Kathrin (two friends of us from Munich, who spent the first days of their Argentina vacation in Buenos Aires) we undertook our first steps in Tango and shared some homelike moments.
To cut a long story short, here are the pics of almost 4 weeks Buenos Aires, delivering only a small insight into the variety of this great city:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/0Q59n9/

USELESS TRAVEL KNOWLEDGE BUENOS AIRES

  • with eye contact you ask somebody for a Tango and with nodding you accept
  • Buenos Aires has (supposedly) the widest and longest street in the world, Avenida 9 de Julio
  • the ‘Rio Plata’ should rather be named ‘Rio Browny’ ;-)
  • Security Gorillas are called ‘Prevencion’
  • the pitch at La Bombonera is the minimum length required under Fifa regulations - 105m x 68m.
  • the colours of the ‘Boca Juniors’ are those of the Swedish flag, since the colours of the nation of the next arriving ship were taken
  • Buenos Aires is the most ‘European’ city in our travel so far
  • a subway or bus ticket (no matter how far you go) costs only 1,10 argent. Peso (19 Eurocent)

Sonntag, 6. März 2011

Patagonien, Teil 2 und die Region Los Lagos – Chile und Argentinien

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05. – 06. Feb.: Von Villa O’Higgins, dem suedlichen Endpunkt der Carretera Austral in Chile, ging es dann in einer 2taegigen Tour (Bus, Boot, 22 km Fussmarsch – keine Sorge, Gepaeck aufm Pferd Winking smile - nochmal Boot und nochmal Bus) ueber die gruene Grenze bis nach El Chalten in Argentinien. Hier holen wir die ersten Stempel  mit unseren niegelnagelneuen Reisepaessen ab, die wir in Santiago bekommen hatten.
Waehrend unserer ersten Tage zeigt sich Argentinien wirklich von seiner besten Seite, wir haben durchgehend strahlenden Sonnenschein und sogar die Abende sind relativ mild. Die langen Unterhosen werden somit fuer’s erste wieder verraeumt und wir sagen weiter so!

06. – 07. Feb.: El Chalten (Arg)
Welch Glueck: Wir erreichen Argentinien bei bestem Wetter und erhaschen dadurch wundervolle Blicke auf den wolkenlosen Mount Fitz Roy und die Cerro Torre, was Einheimischen zufolge wohl relativ selten ist.

07. – 09. Feb.: El Calafate (Arg) 
Das gute Wetter haelt an und wir sehen den beeindruckenden Perito Moreno Gletscher bei strahlendem Sonnenschein und dadurch perfektem blauen Eis. Ausserdem ergibt sich ein zufaelliges Wiedersehn mit Theresa (Salartour in Bolivien), ein ueberraschendes Wiedersehen mit Stefan (Wandergruppe Peru) und ein geplantes Wiedersehen mit Steffie und Gonza (deutsch-argentinisches Paar, Carretera Austral). Wir verbringen einen lustigen Abend zusammen bei Empanadas und Rotwein und versuchen uns schon mal an das argentinische In-getraenk Fernet Branca mit Cola zu gewoehnen, auch wenn wir auf die magischen Kraefte dieses Gebraeus immer noch warten!

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Die Wiedereinreise nach Chile gestaltete sich schwieriger als gedacht mit einer 3stuendigen Grenzkontrolle. Die Chilenen nehmen’s ganz genau: es duerfen keinerlei frische Tier- oder Pflanzenprodukte eingefuehrt werden. Der komplette Bus wurde gruendlichst gefilzt, das Gepaeck durchleuchtet und sogar ein vierbeiniger Drogenfahnder kam zum Einsatz. Einige Auserwaehlte (zu denen wir zum Glueck nicht gehoeren, hoch lebe Kerstin’s noble unschuldige Blaesse ;-) werden sogar zu einer kleinen Stripshow gebeten. Bei unserem ersten Grenzuebertritt nach Chile von Bolivien hatten wir anscheinenden richtig Glueck, dass die Beamten keine Lust auf strengere Kontrollen hatten.

P106072109. Feb. – 14. Feb.: von Puerto Natales (Chile) bis Punta Arenas (Chile)
Mit  einem Mietwagen fahren wir von Puerto Natales bis Punta Arenas und wieder zurueck: Juhuu, wir holen Fish (einen alten Freund von Bernie, der nun fuer 4 Wochen mit uns reisen wird) vom Flughafen ab, fahren zusammen zur suedlichsten Ortschaft des amerikanischen Festlands (Fuente Bulnes, weil Ushuaya is fei ned mitm Festland verbunden! ;-), besuchen die Freihandelszone in Punta Arenas, freuen uns ueber die lustigen und tapsigen Magellanpinguine in den Otway Sounds (eeendlich wieder Tierfotos!!! ;-) und verbringen einen Tag im Nationalpark Torres del Paine. Weil wir Patagonien vorher (um die Carretera Austral) schon in weniger touristischen Ecken ausgiebigst bewandert hatten, haben wir uns gegen eine mehrtaegige Tour im Torres del Peine entschieden, nur falls ihr euch wundert… Und von hier aus geht’s jetzt wieder gen Norden und waermen Gefilden entgegen.

14. Feb. – 19. Feb.: von Puerto Natales zurueck nach Puerto Montt
Mit der Navimag Faehre geht es von Puerto Natales durch die chilenischen Fjorde zurueck nach Puerto Montt, wo wir unsere Patagonienreise vor nun fast 4 Wochen begonnen haben.
Anfangs dachten wir schon, die Schiffsreise findet nicht statt, da der Kapitaen der neu hergerichteten Evangelista, fuer die wir unsere Tickets gebucht hatten, selbige kurz vorher gegen eine Insel gefahren hat (ja Baumi, das machen die wohl oefter!). Aber es kam ein kleineres und aelteres Boot, die MS Puerto Eden, zum Einsatz.
Wir hatten mal wieder mehr Glueck als Verstand: ein bisschen Gemecker beschert uns ein Upgrade vom 16er Dorm in eine 4er Kabine mit privatem Bad, ein Motorschaden verlangsamt das Boot und schenkt uns dadurch einen Extratag Unterkunft, Freigetraenke und Vollpension und die ganze Zeit scheint die Sonne volles Rohr, Alter! Winking smile 
Zum Zeitvertreib passieren wir einen Gletscher (Pios IX) und zahlreiche enge Passagen und lassen uns von Delfinen, Buckelwalen und sogar Blauwalen unterhalten (auch wenn die beiden letzteren nur ihre Fontaenen und ein bisschen massigen Ruecken zeigen). Am letzten Abend ertanzt uns Bernie beim Bingo dann auch noch eine tolle Navimagschirmmuetze und danach eine Flasche Wein – wohoooo, alle sind begeistert und Bernie hat bei seinem zweiten Auftritt schon eine eigene Fangemeinde (“oh NOOOO, not again!”;-).

19. Feb. – 03. Maerz: Die Region Los Lagos, die sich ueber Chile und Argentinien erstreckt, wurde groesstenteils von deutschsprachigen Einwanderern besiedelt.  Architektur, Natur, die vielen kleinen Pralinerien, die schicken Boutiquen und auch die Preise erinnern uns sehr an die Schweiz, nur dass die wunderschoenen schneebedeckten Berge an den Ufern der vielen tiefblauen Seen rauchende Vulkane sind.
19. Feb. – 22. Feb.: Puerto Varas (Chile)
Wir kommen couchsurfend bei Nati unter, die an dem Wochenende auch noch Geburtstag hat und diesen gebuehrend mit einer Grillparty am Seesandstrand feiert. Wir werden gleich miteingepackt und Fish freut sich ueber das 8stuendige Marathongrillen – Asado at it’s best. Wir geniessen die Zeit bei und mit Nati und ihren supersympathischen Freunden bei gutem Essen (Paella meets Kaesspatzn). Ueber Puerto Varas thront der machtige Vulkan Osorno, dem wir nach den Feierlichkeiten entgegenwandern.
22. Feb. – 27. Feb.: Pucon (Chile)
Wandern im nahegelegenen Nationalpark Huerquehue (hoechstempfehlenswert!), Mountainbiken, Thermalbaden, Strandzeit und ein erbitterter Minigolfkampf, alles am Fusse des stetig rauchenden Bilderbuchvulkans Villarica.
27. Feb. – 01. Maerz: San Martin de los Andes (Arg)
Zurueck nach Argentinien, vorbei am imposanten Vulkan Lanin (~3700 m). Im malerischen und gemuetlichen San Martin entspannen wir am Strand nach einer kleinen Wanderung…
01. Maerz – 03. Maerz: Bariloche (Arg)
…und in Bariloche unternehmen wir einen Ausflug in den Nationalpark Llao Llao und wandern 5 Stunden durch die abwechslungsreiche Waldvegetation.
Zu unserer eigenen Ueberraschung muessen wir feststellen, dass wir nun insgesamt 8 Wochen in Chile verbracht haben! Nicht schlecht, vor allem wenn man bedenkt, dass wir das Land urspruenglich nur fuer einen kurzen Besuch bei Rona eingeplant hatten! Wir sagen JA zu Chile wie folgende Bilder wieder einmal beweisen:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/4Ht691/

Und wer die lustigen Pinguine rumtapseln sehen will, der kann sich hier auch noch ein paar sehr empfehlenswerte Videos zu Gemuete fuehren:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/MAtTpH/

Inzwischen sind wir nach einer 22stuendigen Busfahrt in Buenos Aires angekommen, wo wir fuer eine Woche ein Apartment bezogen haben und uns auf den Besuch von Doris und Mirco freun!
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- - - - E N G L I S H - - - V E R S I O N - - - -

05. – 06. Feb.: From Villa O’Higgins, the Southern end of the Chilean Carretera Austral, we headed on towards Argentina in a 2day tour (bus, boat, 22 km hiking – no worries, our luggage was carried by a horse Winking smile - another boat and another bus). During our first days Argentina appears at its best; we have sun shine and mild weather the whole time – good bye long johns, at least for the moment! 

06. – 07. Feb.: El Chalten (Arg)
How lucky: we arrive in Argentina with astonishing cloudless views onto Mount Fitz Roy and the Cerro Torre, which seems to be very rare. 

07. – 09. Feb.: El Calafate (Arg) 
Still great weather during our visit of the famous glacier Perito Moreno and therefore perfect blue ice. We meet some former travel buddies (Stefan, Theresa, Steffie and Gonza) again and share experiences over red wine and empanadas. Moreover we try to get used to the Argentinean in-drink Fernet Branca with Coke.
Re-entering into Chile turns out to be more difficult than we thought and we spend 3 hours at the boarder. Everything is checked, the whole luggage X-rayed and some people of our bus (luckily not us) body checked in search for drugs AND any vegetable or animal products! It seams that our first boarder crossing into Chile from Bolivia was extraordinary easy.

09. Feb. – 14. Feb.: from Puerto Natales (Chile) to Punta Arenas (Chile) 
With a rental car we drive from Puerto Natales to Punta Arenas and back: Yeehaaa, we pick up Fish (an old friend of Bernie’s, who will travel with us for the next 4 weeks) at the airport, drive to the most Southern community on the American continent (Fuente Bulnes), visit the free trade zone in Punta Arenas, have a lot of fun watching the cute Magellanic penguins at the Otway Sounds and spend a day in the Torres del Paine national park.

14. Feb. – 19. Feb.: from Puerto Natales back to Puerto Montt
We take the Navimag ferry passing the Chilean fjords. We were again lucky and upgraded from dorm beds (where sharing a room with 16 others) to a cabin for 4 including a private bath. A problem with one of the motors made the ship way smaller and it took in total a whole day longer until we arrived in Puerto Montt; no problem for us. In contrary we really enjoyed full board and another night of free accomodation under a perfect blue sky. We pass by glacier PIOS XI, several breathtaking narrows, see dolphins, humpback whales and blue whales (at least there fountains) and get free drinks on our last night, when Bernie wins BINGO and a show dance two times. The second time he performs in front of a huge fan crowd, cheering for him (“oh NOOOO, not again!”;-).

19. Feb. – 03. March: The region Los Lagos, stretching over Chile and Argentina, was mainly populated by German speaking pioneers. Architecture, nature, tons of nice small praline shops, the chique boutiques and also the prices remind us of Switzerland, only that the beautiful snowcapped mountains along the numerous lakes are volcanoes.
19. Feb. – 22. Feb.: Puerto Varas (Chile)
Another unforgettable couchsurfing experience: we stay with Nati and just upon arrival she takes us to a barbecue on the beach, where she celebrates her birthday. We really enjoy the time with Nati and all her likeable friends over good food. Next to Puerto Varas the volcano Osorno is located, where we go hiking.
22. Feb. – 27. Feb.: Pucon (Chile)
Hiking in the nearby national park Huerquehue (highly recommeded!), mountain biking, thermal baths, beach time and a hard mini golf battle, all at the foot of fuming volcano Villarica.
27. Feb. – 01. March: San Martin de los Andes (Arg)
Back in Argentina, passing the imposing volcano Lanin (~3700 m). In the neat and quiet San Martin we relax on the beach after some hiking with gorgeous views…
01. March– 03. March: Bariloche (Arg)
…and in Bariloche we visit the national park Llao Llao and hike 5 hours through the diversified forest vegetation.
To our own surprise, we have now spent 8 weeks in Chile! Not bad considering the fact, that we only wanted to visit Rona at the beginning! We really liked Chile and its beautiful nature, proven by the following pics:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/4Ht691/

And if you are interested in some funny penguin videos, click here:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/MAtTpH/

And right now we are in our rented apartment in Buenos Aires, awaiting the arrival of Kerstin’s friends Doris and Mirco – yeeehaaa!