Dienstag, 13. Juli 2010

NICARAGUA - Part 3 - einfach wunderschoen!

Wir konnten uns von Nicaragua einfach nicht trennen! Die Schoenheit dieses Landes, gepaart mit seinen freundlichen Einwohnern und guenstigsten Lebensbedingungen hatten uns in ihren Bann gezogen - wir reizen unser Visum fast bis zum allerletzten Tag aus.

14. Juni – 19. Juni: Granada
Nach dem ausgiebigen Strandleben in Las Penitas wollten wir in Granada wieder ein bisschen Stadtluft schnuppern. Leider hatte sich Bernie eine Grippe mit hohem Fieber eingefangen und Kerstini durfte sich als Krankenschwester ueben (Anmerkung des Patienten: Super gemacht!). Der Malariatest ist zum Glueck negativ und da es hier schliesslich Winter ist (darueber muessen wir jedes Mal lachen, weil jeden Tag 25 Grad sind), waere so eine Grippe ja auch ganz normal.
Wir wohnen bei Thomas und Pedrona, die uns mit leckeren Spezialitaeten verwoehnen, fuer die sie kein Geld annehmen wollen. Sie versuchen sich dabei zu unserer Freude gegenseitig zu uebertrumpfen.
Nachdem Bernie wieder einigermassen hergestellt ist unternehmen wir eine Bootstour zu den vorgelagerten Islettas im Lago de Nicaragua und treffen erneut (zu Kerstin's groooosser Freude) auf zutrauliche Klammeraeffchen.

20. Juni – 22. Juni: Laguna de Apoyo
Die Laguna de Apoyo ist (wie auch die bereits besuchten Lago Atitlan in Guatemala und Lago de Coatepeque in El Salvador) ein Vulkankratersee. Allerdings erinnert das Wasser hier, obwohl es kristallklar ist, durch seinen schwefligen Geruch noch mehr an seinen vulkanischen Ursprung. Forschern von National Geographic war es nicht gelungen die wirkliche Tiefe des Sees zu bestimmen, da ihre Geraetschaften nur bis max. 250 m funktionierten. Wir wohnen in der Apoyo Lodge, dem Hostel von Shamus aus Kanada. Da sich in unserer zweiten Nacht niemand in die Suite eingebucht hat, werden wir upgegraded und freuen uns riesig ueber das luxurioese, wunderschoene Zimmer mit eigenem, geschmackvollem und sauberem Bad, sowie der Wahnsinnsterrasse mit Seeblick! Das bislang beste Zimmer auf der Reise, wir fuehlen uns wie die Koenige! Vielen Dank nochmal an Shamus dafuer! Leider koennen wir sein Angebot, die Lodge fuer 1 Monat zu "sitten" aus zeitlichen Gruenden nicht annehmen, hoffen aber, dass es ein anderes mal klappen wird. Wir verbringen die Tage mit Tretboot fahren, Lesen und Extremchillien.


22. Juni – 24. Juni: Granada
Puenktlich zum letzten Vorrundenspiel gegen Ghana (SIEG!!) geht es zurueck nach Granada, da die Apoyo Lodge leider keinen Fernseher hat. Hier lernen wir Daniel aus Australien kennen, mit dem wir uns auf Anhieb gut verstehen und beschliessen gemeinsam weiter auf die Isla Ometepe zu reisen.

24. Juni – 01. Juli: Isla de Ometepe
Mit der Faehre setzen wir von Granada zur Isla Ometepe bei strahlendem Sonnenschein und bester Sicht ueber. Die aus zwei Vulkanen bestehende Insel liegt mitten im Lago de Nicaragua, dem zweitgroessten Suesswassersee der Welt. Wir uebernachten in der Finca Porvenir mit Superblick auf den Vulkan Conception! Die Vegetation auf der Insel ist ein wahrer Paradiesgarten mit zahllosen Schmetterlingsarten und anderen faszinierenden Insekten. Das 4-1 im Achtelfinale Deutschland gegen England schauen wir im superspitzenwahnsinns WM Studio (wir waren uns meistens nicht sicher, welcher der weissen Flimmerpunkte der Ball ist! ;-)

Bei einer Wanderung zum Volcan Maderas freuen wir uns ueber den Besuch einer Gruppe von Bruellaffen am "Snickers Viewpoint". Die posierlichen Tierchen, wie es Herr Sielmann sagen wuerde, interagierten sogar mit uns und machten durch zahlreiche Versuche auf uns zu urinieren deutlich, dass wir hier wohl nicht erwuenscht seien!
Im zweiten Teil der Woche auf der Isla uebernachteten wir in der Rancho Merida und wanderten zum Wasserfall San Ramon.

Da wir uns oft etwas schwer tun, zu beschreiben, wovon wir uns hier die ganze Zeit ernaehren, haben wir in diesem Fotokapitel auch einige Leckereien dokumentiert. Yummy!
Wer sich also Appetit holen will und ausserdem nichts gegen Schmetterlinge hat, der klickt ganz schnell hier:

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We just couldn't let go and stayed until our visa almost expired. The beauty of this land, in combination with its friendly people and cheap living conditions had bewitched us.

14. June – 19. June: Granada
After beach life in Las Penitas we wanted some city life again and traveled to Granada. Unfortunately Bernie came down with a really bad flue (Malaria test negative, uff...). We are staying with Thomas and Pedrona, who are spoiling us with delicious specialties for which they wouldn't accept any money.

After Bernie had more or less recovered, we make a boat trip to the Las Islettas right outside Granada in Lago Nicaragua, and again meet some spider monkeys.

20. June – 22. June: Laguna de Apoyo
The Laguna de Apoyo is another crater lake, with depths >250m, making us sometimes nervous when swimming. Here the water, although cristal clear, still reminds you of its vulcanic origin, due to the sulfur smell. We are staying at the Apoyo Lodge, the hostel of Canadian Shamus. Since nobody had booked the suite for our second night, we get upgraded and luckily enjoy the luxurious room with a huge lake-view deck. Thank's again, Shamus! This was the best room during our travel so far! Unfortunately, we can't snap at the chance of sitting the lodge, while Shamus is on vacation, due to time. We spent the days on and in the Laguna, with paddle boat or inner tubes or just relaxing on our gorgeous balcony.


22. June – 24. June: Granada
Just in time for the last German world cup game during the group phase (victory!), we return to Granada, since there is no TV in the Apoyo lodge. We get to know Daniel from Australia here and decide to travel together to Isla Ometepe, the volcanic island within Lago de Nicaragua.


24. June – 01. July: Isla de Ometepe
We took a ferry from Granada and had best weather and best views to the Isla with it's two volcanos. We stay at Finca Porvernir with a gorgeous sight onto volcano Conception. The vegetation on the island is breathtaking; a garden Eden with countless butterflies and other fascinating insects.

Hightlights of our stay are besides the 4:1 of the German team against England ;-) our hike up volcano Madera and there the sight of a howler monkey family at Snickers viewpoint and a hike up to the San Ramon cascadas.

Since it is sometimes hard for us to describe all the yummy things we get to eat here, klick here for some pictures of local specialties, butterflies and other beautiful Nica impressions:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/B7g531/


Dienstag, 29. Juni 2010

NICARAGUA - Part 2 - Sol y Mar


Verehrte Leserschaft!
Nachdem wir euch im letzten Post nicht mit Sonne, Strand und Meer belaestigt haben, wollen wir dieses Kapitel gaenzlich
denselbigen widmen.
Aber sind wir doch mal ehrlich, wir hatten doch wirklich eine Wetterverbesserung verdient, oder?
Inzwischen beschraenken sich die Regenschauer brav auf die spaeteren Abendstunden, wenn man ueber eine kurze Abkuehlung durchaus dankbar ist.

04. Juni - 07. Juni: JIQUILILLO
Kleines Fischerdorf im Norden von Nicaragua - wir wohnen bei Nate und Stephanie in der "Rancho Esperanza". Die beiden haben die Schule in dem Oertchen hochgezogen und engagieren sich sehr fuer die Kinder im Ort. Wer mal in der Gegend ist, sollte sein Urlaubsbudget auf jeden Fall hier ausgeben.
Die regelmaessigen, kleinen Wellchen am Strand eignen sich hervorragend fuer Surfanfaenger, perfekt fuer Bernie's erste Surfstunde.

07. Juni - 14. Juni: LAS PENITAS
Der "Hausstrand" von Leon war unser naechstes Ziel und hier hatten wir besonderes Glueck mit der Unterkunft: mit dem Bed & Breakfast "Sol y Mar" finden wir nicht nur ein wunderschoenes Plaetzchen zum Verweilen (vor allem durch die tolle Lage direkt am Strand und das wunderschoene Sonnendeck) fuer wenig Geld sondern auch entsprechendes Wohlfuehlklima durch die familiaere Atmosphaere die uns sofort mit einschliesst. Mit Pedro und Maria, sowie ihren Soehnen Yader und Jose und Pedro's Schwester Rosario wurde gemeinsam gekocht, spanisch gelernt, joggen gegangen, Domino gespielt und natuerlich auch Fussball geschaut! Der Abschied fiel uns allen sehr schwer, aber wir hatten unseren Aufenthalt eh schon auf eine Woche ausgedehnt.
Waehrenddessen findet hier auch der nationale Surfcontest fuer die internationale Qualifizierung statt, incl. einer Party zu Ehren desselbigen. Wir nehmen natuerlich beides gerne mit!

Am Schluss möchten wir uns heute noch bei allen bedanken, die fleissig unseren Blog lesen, Feedback geben und uns ihrerseits auf dem Laufenden halten.
Denn auch wir freuen uns riesig ueber Fotos und eure Geschichten!

Und jetzt zuruecklehnen, den Soundtrack von Cocktail (mit Tom Cruise) auflegen und geniessen;
We proudly present: Best of 80er Jahre Strandtapetenmotive:



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Dearest readers!

Since we did not bother you with sun, beach and sea in our last blog, we would like to dedicate this chapter completely to them.
But honestly, didn't we deserve a little bit of weather improvement?
Meanwhile the thunderstorms and showers are limited to the late evening hours, when we are happy about a little cool down.

04. Juni - 07. Juni: JIQUILILLO
Small fishermenn village in Northern Nicaragua - we are staying with Nate and Stephanie in their "Rancho Esperanza". They built a school in the village and do a lot for the kids. Whoever might be somewhere near, should really spend his travel budget there.
The regular white water waves are ideal for surf beginners, so perfect for Bernie's first surf lesson.

07. Juni - 14. Juni: LAS PENITAS
Leon's closest beach was our next destination, where we had special luck with the accomodation: the Bed & Breakfast "Sol y Mar" is not only a beautiful spot to rest your weary bones and enjoy amazing sun sets (especially due to the cute porch and its location on the beach) for little money, but also an inviting and warm hearted familiar atmosphere, which immediately includes us. Together with Pedro and Maria, their sons Yader and Jose and Pedro's sister Rosario we cook together, go running, play Domino and (of course) watch the soccer world championship together! Saying goodbye to them makes us really sad, but we already extended our stay to a whole week, other than planned!
While we are there, the national surf contest is taking place together with a huge party. We enjoy both events! ;-)

Last but not least we would like to thank today everyone, reading our blog, giving feedback and keeping us updated.
Because we also enjoy your pictures and stories!

And now it's time to relax, turn on the Cocktail soundtrack (with Tom Cruise) and enjoy;
we proudly present: Best of 80s beach sceneries



Mittwoch, 9. Juni 2010

NICARAGUA - Part 1 - Hello rainy season!

Hey-ho!

Damit ihr
a) nicht denkt, nur ihr hattet im Mai schlechtes Wetter und auch um
b) den Anschuldigungen, wir wuerden nur ausgewählte SchoenWetterBilder hochladen (extra um euch zu quälen ;-), entgegenzuwirken
folgt diesmal ein zwar verregnetes, aber keinesfalls langweiligeres Kapitel unserer ersten Tage in Nicaragua:

21. - 24. Mai: MATAGALPA
Unser erster Stopp in Nicaragua fuehrte uns ins Hochland im Nordwesten, wo wir beim Besuch des Kaffeemuseums und einer Kaffeeplantage, sowohl mit den Geheimnissen des guten Kaffeeanbaus, als auch mal wieder mit den Missständen des globalen Kaffeehandels vertraut gemacht wurden. Unsere Message an dieser Stelle: kauft noch mehr Fair Trade und vor allem nix von den boesen Nestlés, Knorrs, ProcterGambles, etc...!
Die Finca "Selva Negra" (uebersetzt Schwarzwald und vor 200 Jahren von deutschen Einwanderern im Kaffeerausch gegruendet) verzauberte uns mit atemberaubender Natur.
Die Regenzeit bescherte uns hier erfrischende naechtliche Schauer und angenehme Tagestemperaturen und wir freuen uns fast darüber mal wieder lange Hosen tragen zu koennen und nicht sofort nach dem Duschen wieder durchgeschwitzt zu sein.

24. Mai - 04. Juni: LEON - Sprachschule, Vulkansurfen, Lava!

Nach 2 Monaten des blossen SeeleBaumelnLassens hielten wir es fuer angebracht, unsere grauen Zellen mal wieder ein bisschen zu fordern.
Wir quaelten uns eine Woche lang taeglich 4 h mit dem "Subjentivo", den "Pretériden" und anderen spannenden Eigenheiten der spanischen Grammatik und wurden in unseren nicaraguanischen Gastfamilien mit leckeren Spezialitaeten gemaestet. Besondern Spass hatte Bernie mit seinem 8-jaehrigen "Gastbruder" (und "personal Spanishcoach") Hildeberto, der den Gebrauch von "por y para" im Gegensatz zu uns suuuuperleicht fand und Kerstin mit ihrer "Gastoma" Abuelita Coco!
In Leon treffen uns auch die Auslaeufer von Hurricane Agatha, welche sich in 3 Tagen massivem Dauerregen aeussern, was aber nicht weiter schlimm ist und uns ganz im Gegenteil das Druecken der Schulbank erleichtert. Waehrend unserer Zeit in den Familien wird in Nicaragua auch einer der wichtigsten Tage des Jahres begangen - der Muttertag, was Essen bis zur Fressnarkose bedeutet!
Da wir uns in Leon, einer huebschen aber gleichzeitig sehr authentischen Stadt, so wohl fuehlten, blieben wir laenger als geplant. Einen Grossteil hat hierzu auch das Wohlfuehlhostel "La Tortuga Booluda" beigetragen, wohin wir nach unserer Zeit in den Gastfamilien gezogen sind.

Die beiden Hoehepunkte unseres Aufenthalts in Leon waren beide vulkanischer Natur:

den "Cerro Negro" surften wir auf Holzboards runter und den "Telica" bestiegen wir um ueber Nacht zu bleiben und in der Hoffnung Lava zu sehen! Nach Einbruch der Dunkelheit war es zuerst viel zu neblig, um etwas sehen zu koennen. Etwas spaeter versuchen wir den finalen Aufstieg, mussten aber schon bald wieder umkehren, da der Wind drehte und die beissenden Schwefeldaempfe in unsere Richtung blies. Wir hatten die Hoffnung bereits aufgegeben, als sich erneut dichter Nebel bildete, aber kurz nach 10 Uhr, war es dann soweit, klarer Sternenhimmel, den Wind im Ruecken und nach einem kurzen Aufstieg sahen wir von der steilen Vulkankraterkante aus unter uns in der Dunkelheit fluessige, rotgluehende Lava in 200 m Tiefe - einfach atemberaubend!




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Hey-ho!

So that you guys don't think, only Europe had rainy weather in May and also against all accusations, we would only upload
selected fair weather pics, here a rainy but still beautiful section of our first days in Nicaragua:

21. - 24. May: MATAGALPA
Our first stop in Nicaragua led us to the highlands in the north west. There we visited a coffee museum and a coffee plantation,
where we learned all the secrets of coffee cultivation as well as about the dark side of globalism. So as we all already know:
buy fair trade products and do not support the bad guys Nestlés, Knorrs, ProcterGambles, etc...!

The Finca "Selva Negra" (which means Black Forest and was founded about 200 years ago by German immigrants) bewitched
us with its breathtaking nature.
The rainy season brought us refreshing showers during the night and comfortable temperatures during the day.

24. May - 04. June: LEON - Language School, Vulkano surfing, Lava!
After 2 months of unwinding we thought it would be time to use our heads again. We tortured ourselves for a whole week 4 h
daily with "Subjentivo", the different "Pretéridos" and other exciting peculiarities of the Spanish grammar and were fed up in
our Nicaraguan families with local specialties.
The offshoot of hurricane Agatha affect Leon with 3 days of continuous pouring rain, making going to school each day easier
for us. Moreover, we spent one of the most important days in the Nicaraguan calendar in our guest families: mother's day,
meaning food, food and more food!
We spent more time in Leon than planned, since we liked the vibe of the city a lot. Both highlights during our stay in Leon
were of volcanic origin: We surfed down the "Cerro Negro" on wooden boards and hiked up Telica, where we camped
over night and saw liquid lava in the crater 200 m below us - a breathtaking view (not just due to the sulfur! ;-)


Freitag, 28. Mai 2010

EL SALVADOR - PART II - Hang loose and move on!


Ihr Lieben!

Aufgrund zahlreicher Beschwerden darüber, dass ihr auf unseren letzten Blogeintrag sooooo lange warten musstet, diesmal gleich danach, dafür aber kurz und schmerzlos eine schnelle wörtliche und visuelle Zusammenfassung unserer letzten Woche in El Salvador.

10. - 14. Mai: LAGO DE COATEPEQUE
Superwetter begleitete uns während dieser Tage, und deswegen war das Ausruhen am wunderschoenen Vulkansee einfach nur super (auch wenn das Kanu fahren mit 5 kg schweren Holzpaddeln eine Herausforderung der anderen Art war ;-)

14. - 18. Mai: PLAYA EL TUNCO
Hanging loose im Surferparadies!

18. - 20. Mai: ALEGRIA
Zwischenstopp in dem kleinen malerischen Staedchen im Suedosten von El Salvador.
Kerstin darf ein Interview ueber ihre Eindruecke von El Salvador als Reiseziel geben und ihre Verbesserungsvorschlaege fuer den Tourismus loswerden. Ich hoffe inständig, dass das Foto nicht in irgendeiner Broschüre erscheint!

20. - 21. Mai: SAN MARCOS DE COLON (Honduras)
Weiterreise nach Nicaragua mit kurzem Zwischenstopp in Honduras.


Und folgend noch eine lose Sammlung von Fakten und Erkenntnissen nach 2 Monaten des Reisens (oder nennen wir es einfach UNNÜTZES REISEWISSEN):
  • unser Reiserekordtag liegt bei 8 h Fahrt in 6 verschiedenen Bussen incl. einer Grenzüberquerung für insgesamt 6 $ p.P. (von Alegria in El Salvador nach San Marcos de Colon in Honduras)
  • Skype ist eine der besten Erfindungen seit dem Rad
  • König Fussball ist der Icebreaker jeder Konversation
  • wer sich seine PINs merken kann ist klar im Vorteil
  • selbst Vegetarier müssen hier nicht verhungern
  • alle "gringas" sind blond, gross, haben blaue Augen und sehen alle gleich aus
  • der Kaffee in El Salvador schmeckt viiiiiiel besser als in Guatemala
  • als Barcelonafan kann man in Zentralamerika nix falsch machen und hat sofort viele Freunde
  • Stirnlampen werden fuer gewöhnlich unterbewertet
  • Achtung: was wie ein Strassenmarkt aussieht, könnte auch eine Landesgrenze sein
  • Tortillas + Bohnenmus + Rührei + säuerlicher Fetaverschnitt = Frühstück = Abendbrot = …
  • ein Minibus, der für 15 Personen ausgelegt ist, kann locker 23 Personen transportieren
  • Sonnencreme kostet in Ländern mit sehr viel Sonne viel mehr Geld als in Ländern ohne Sonne
  • Cordoba, Peso, Lempira und Quetzal sind alles Währungen
  • Stand der Backgammon Länderwertung nach El Salvador zwischen K* und B.: 2 - 1
  • und jaaaaa, es ist soweit, WIR VERMISSEN SCHWARZBROT!!!
Bis zum naechsten Mal und liebe Gruesse aus Nicaragua,
Kerstin und Bernie

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Due to the great amount of complaints, that you guys had to wait forever for our last blog post, now immediately afterwards the summary of the second part of El Salvador:

10. - 14. Mai: LAGO DE COATEPEQUE
We had brilliant weather during our days at the lago, and thus we just relaxed on the deck of our hostel at this wonderful volcanic lake (although we have to admit that kayaking with heavy wooden paddles is really a challenge ;-)

14. - 18. Mai: PLAYA EL TUNCO
Hanging loose at the surfers paradise!

18. - 20. Mai: ALEGRIA
Stop over in the small picturesque town in the southeast of El Salvador.
Kerstin gave an interview on her impressions on El Salvador and her suggestions to improve tourism. I really hope that the photo they took won't be part of any brochure in the future!

20. - 21. Mai: SAN MARCOS DE COLON (Honduras)
Traveling on towards Nicaragua with a short stop-over in Honduras.


And below a loose collection of facts and experiences after 2 months of traveling:
  • our traveling day of record was 8 hours driving with 6 different busses including one border crossing for 6$ p.p. (from Alegria in El Salvador to San Marcos de Colon in Honduras)
  • Skype is one the best inventions since the wheel
  • king soccer is the icebreaker for every conversation
  • those remembering their PINs are definitely in advantage
  • even vegetarians won't starve while traveling Central America
  • all 'gringas' are blond, tall, have blue eyes and anyhow look all the same
  • the coffee in El Salvador is waaaaay better than the one in Guatemala
  • if you are a supporter of Barcelona FC you have immediately loads of friends in Latin America
  • headlamps are usually undergraded
  • take care: what might look like a street market could as well be a country border
  • tortillas + smashed beans + scrambled eggs + feta cheese = breakfast = dinner = ...
  • a minibus, which is constructed for 15 persons, can at least and easily transport 23 people
  • sun screen is way more expensive in countries with more sun than in countries without sun
  • Cordoba, Peso, Lempira und Quetzal are all different currencies!
  • and yes, we admit it, we DO now miss German dark bread!!!

Mittwoch, 19. Mai 2010

El Salvador Part 1 and Copan Ruinas, Honduras - Color your Life!!!


Das nächste Land auf unserer Reise war El Salvador, ein relativ kleines Land (nur ca. 250 x 100 km) an der Pazifikkueste in Mittelamerika, wo wir es aber dennoch geschafft haben uns fuer 3 Wochen zu beschaeftigen.
Ausserdem machten wir einen Wochenendausflug nach Honduras, um die Maya Ruinen in Copan zu besichtigen.

29. April - 04. Mai: RUTA DE LAS FLORES (Juayua, Apaneca, Ataco), El Salvador
Unser Basecamp schlugen wir in Juayua auf. Wie der Name "Strasse der Blumen" schon sagt, besticht die Gegend entlang der "Ruta de las Flores" durch ihre farbenfrohe Vegetation entlang huebsch gepflegter Ortschaften mit buntbemalten Haeuschen. Das Prinzip ist wohl vergleichbar mit der "Romantischen Strasse", nur eben auf zentralamerikanisch ;-) Wir schlemmten uns durch einheimische Spezialitaeten auf der "Feria de la Gastronomia" in Juayua, wanderten zur Laguna de las Ninas bei Apaneca und den sieben Wasserfaellen ("siete cascadas") und tranken einheimischen Kaffee gleich neben der Plantage in Ataco.

04. - 07. Mai: PARQUE NACIONAL EL IMPOSIBLE (Tacuba)
Von Juayua ging es weiter nach Tacuba im Westen von El Salvador und direkt am Nationalpark 'Bosque de Imposible' gelegen. Mit Manolo Gonzales(www.imposibiletours.com) machten wir eine aufregende Canyoning Tour durch den Nationalpark. Quartier hatten wir fuer diese Zeit direkt in der Pension von Manolos Eltern bezogen, welches den treffenden Namen "Hostal Mama y Papa" traegt. Und so fühlte man sich auch, man ist sofort ein Teil der Familie und all den dort lebenden Tieren (Katzen, Hund, Papagei, Guerilla - Enten (Extrem-Wadlbeisser!). Zur Freude der Familie (vor allem aber von Mama, die uns regelmaessig mit saemtlichen Dorf-Neuigkeiten versorgte) kochten wir an einem Abend zusammen mit Andre aus Brasilien Semmelknödel ;-)

07. - 09. Mai: Wochenendausflug nach COPAN (Honduras)
Manolo, unser Guide und Gastgeber aus Tacuba, bot uns an, mit ihm zusammen ueber's Wochenende nach Copan in Honduras zu fahren, um die Mayaruinen dort zu besuchen. Bereits die Fahrt war ein Erlebnis: Wir fahren mit dem Salvadorianer durch's guatemaltekische Hinterland, während wir gemeinsam "Komm hol das Lasso raus" schmettern (Manolo war schon dreimal in Deutschland, ist grosser Karnevalfan und die Cowboy und Indianer sind fester Bestandteil seiner "Am häufigsten gespielt Playlist" ;-)
Vielleicht sind wir Kulturbanausen, aber unser Highlight dieses unvergesslichen Wochenendes waren NICHT die faszinierenden Ruinen sondern unser Sonntagsausflug zum Vogelsanatorium "Macaw Mountain". Hier werden kranke, missbrauchte oder ausgesetzte Vögel wieder aufgepeppelt und bestenfalls irgendwann wieder ausgewildert. - Unglaublich: Tucane und Papageien überall, auch auf unseren Schultern und Händen!

Achtung, es wird BUNT:

























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The next destination was El Salvador, a relatively small country (only about 250 x 100 km) on the pacific coast. Nevertheless we managed to hang out here for 3 weeks! Besides we made a week-end trip to Honduras for visiting the Maya site in Copan.

29. April - 04. Mai: RUTA DE LAS FLORES (Juayua, Apaneca, Ataco)
Like you can easily guess from its name, the "ruta de las flores" is famous for its many flowers and colorful vegetation. The small villages are very neat and have nicely painted houses. Here we enjoyed several local specialties at the "Feria de la Gastronomia" in Juayua, hiked to the "Laguna de las Ninas" close to Apaneca and to the seven waterfalls ("siete cascadas") and drank local coffee right next to the finca in Ataco.

04. - 07. Mai: PARQUE NACIONAL EL IMPOSIBLE (Tacuba)
After Juayua we travelled to Tacuba in Western El Salvador located directly next to the national park 'Bosque de Imposible'. There we went on an exciting canyoning tour with Manolo Gonzales (www.imposibiletours.com). We stayed with Manolo's parents at the "Hostal Mama y Papa" which really deverse its name for sure, since you feel really at home there. One evening we even prepared Bavarian dumplings together with Andre from Brazil.

07. - 09. Mai: A week-end trip to COPAN (Honduras)
Manolo, our guide from Tacuba, took us to Copan in Honduras over the week-end for visiting the Maya site there.
But our highlight of the excursion were definitely NOT the ruines, but our visit of the bird sanctuary "Macaw Mountain", where they take care of sick or abused birds in order to bewilder them again. It was really amazing: Tucans and parrots everywhere; even on our shoulders and hands.

Klick here for some colorful impressions:



Montag, 17. Mai 2010

Guatemala - Noch ein Schmankerl fuer die Fussball Fans

Und als Guatemala Dreingabe hier noch ein Fussball Leckerbissen aus dem Xelaju Stadion in Quezaltenango:

Folgendes Szenario spielte sich nach jedem Abstoss des gegnerischen Torwarts ab:


http://video.ak.facebook.com/cfs-ak-ash2/32796/538/418470403409_39475.mp4?h=b573ac5cf48f50aa82c99ac7896e761c&r=11220

Hueco bedeutet sowas wie Schwuchtel und Puta sollte bekannt sein ;-)


Vielen vielen Dank Bettina fuer das Video!!!!


Montag, 3. Mai 2010

Guatemala - Part 3 oder auf den Spuren von Reinhold Messner


Servus beieinander!

Hier schnell die Zusammenfassung und der zugehörige Bilderlink unserer letzten Tage in Guatemala - viel Spass:


24. - 26. April immer noch in QUETZALTENANGO (XELA, Guatemala)
Am Ende unseres Aufenthalts in Xela machten wir eine Wanderung über zwei Tage zum Pico Zunil mit den Quetzaltrekkers:
Die Tour war suuuperanstrengend, vor allem aufgrund der Hoehe bis 3600 m (Kerstin hatte ziemliche Probleme mit dem Atmen), aber der Sonnenuntergang, sowie der -aufgang am naechsten Morgen um 5 Uhr waren die Mühe auf jeden Fall wert. Die Wanderung endete am zweiten Tag in den natürlichen Thermalquellen "Fuentes Georginas", die eine echte Belohnung nach den Strapazen waren!

26. - 29. April MONTERICCO (Guatemala)
Von Xela aus gings dann mit vier verschiedenen Chicken Bussen nach Monterrico an den Pazifikstrand (die letzte Etappe war eine halbstündige Bootsfahrt durch die Lagune bei Monterrico) wo wir einfach mal faul am Strand lagen.

Der Bilderlink:

Und unser Guatemalafazit:
Wenn man sich erstmal dran gewoehnt hat, dass an jeder Ecke schwerbewaffnete, uniformierte Maenner mit Maschinengewehren stehen, sich trotz der krassen Warnungen auf den Seiten des auswaertigen Amtes nicht durch die Maenner mit ihren Macheten bedroht fuehlt, da es nur Bauern sind, die ihre Arbeit erledigen, ist Guatemala aber sowas von eine Reise wert! Unbedingt auch hinfahren ;-)
Schee war's! So darf's gern weitergehn!

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Hey guys!

Here's a short summary of our last days in Guatemala together with the referring link to our pics - enjoy:

24. - 26. April still QUETZALTENANGO (XELA, Guatemala) - Teil 2
At the end of our stay in Xela we did a 2day hike up to Pico Zunil with the Quetzaltrekkers:
The tour was very exhausting, especially due to the high altitude up to 3600 m (Kerstin had real Problems with breathing), but the spectacular sun set and the sun rise the next day at 5 am were worth the effort. The hike ended second day at the "Fuentes Georginas" (natural hot springs), which were a real treat after the stresses and strains.

26. - 29. April MONTERICCO (Guatemala)
From Xela we journeyed on towards Montericco at the Pazifik coast. To get there, we had to take four different chicken busses and the last and thereafter a little boat through the lagoon. Finally there we spent some relaxing days at the beach.

The link to the pics:



And our Guatemala-conclusion:
Once you got used to the heavy-armed guys in uniform, and if you despite all the warnings from the German Federal Foreign Office don't feel uncomfortable when man with machetes surround you (since they are just farmers), then Guatemala is definitely worth a journey! So come and see ;-)