Dienstag, 4. Januar 2011

Stippvisite in BOLIVIEN’s luftigen Hoehen

4. – 7. Dezember: Titicacasee; Copacabana und Isla del Sol (3800 m)
P1030298Unsere erste Station ist die bolivianische Seite des Titicacasees. Zusammen mit Jo und Stephen geht’s nach Copacabana und von da aus mit dem Boot direkt auf die Isla del Sol. Im Norden der Insel soll es weniger touristisch sein, also wird Challapampa im Norden unser Ziel und der Ort an dem wir fuer 3 Tage die Seele baumeln lassen. Das noch relativ verschlafene Dorf ist ein riiiiiesiger Streichelzoo mit lustigen Tierbabies an jeder Ecke. Ausserdem geniessen wir die tollen Farben (vor allem das tiefe blau des Sees) auf der Insel, wo der Inkalegende nach die Sonne geboren wurde. Wir haben Wahnsinnsblicke auf die schneebedeckte Cordillera Real, die sich ganz unwirklich hinter dem Ufer der bolivianischen Seite auftut und am letzten Tag wandern wir auf dem Kamm der Insel entlang nach Sueden.

7. – 17. Dezember: La Paz (3600 – 4100 m)
La Paz ist unheimlich laut, immer voll, ziemlich dreckig und die Luft immer schlecht und versmogt. Trotzdem fuehlen wir uns hier richtig wohl. Wir wissen selbst nicht woran es liegt, aber die Stadt hat ihren ganz eigenen Charm, die Hektik hat etwas Lebendiges, der Dreck etwas Authentisches.
Wir geniessen es, uns hier auch mal indisches, arabisches, thailaendisches und sogar deutsches Essen zu leisten, weil die Preise wirklich unschlagbar sind. Und trotzdem ist hier einiges geboten: Wir treffen Stefan und Daniel wieder und wohnen mit Jo und Stephen zusammen im Hostal.
Ausserdem druecken wir wieder die Schulbank: wir nehmen Spanischunterricht und versuchen endgueltig hinter die Geheimnisse des ‘Subjuntivos’ zu kommen (wenn auch vergebens ;-). Unsere kompetente Lehrerin Isabell gibt uns ausserdem viele Einblicke ueber die momentane Situation Boliviens und wir sind etwas schockiert ueber die politische Richtung die Morales einzuschlagen beginnt und uns sehr an Kuba erinnert (Zensur im Fernsehen “fuer” eine positivere Stimmung im Land und Zwangsschliessung von religioesen Universitaeten).
Huayna Potosi (6088 m)
P1030483Der Bernie hat sich dann mal fuer 3 Tage zum Huayna Potosi begeben. Mit 6088 Metern uebersteigt der Berg bei La Paz knapp die magische 6000er Grenze und ist somit fuer Kerstin und ihre Atembeschwerden in der Hoehe leider gleich mal ausser Reichweite. Mit dem Touranbieter ‘Travel Treks’ ging es am ersten Tag zum Basisrefugio auf 4700m. Den Nachmittag nutzten wir um auf dem Gletscher des Huayna Potosi Eisklettern zu ueben. Nach heftigem Schneefall in der Nacht geht es am zweiten Tag vormittags zum Campo Alto Roca auf 5130m. Hier ruhen wir uns am Nachmittag aus, und um 18.00 Uhr gibt es dann schon Abendessen damit man anschliessend sich zu Bette legt. Punkt Mitternacht ging die Bergbesteigung dann los: mit Stirnlampen und Steigeisen liefen wir ueben den Gletscher Richtung Gipfel. Final bestieg ich den Gipfel zusammen mit zwei Maedels, Ellen und Stephanie, aus England und unserem Guide Rosario in einer Seilschaft. Nach 7 Stunden Bergsteigen (inklusive dem Ueberspringen diverser Glescherspalten!) erreichten wir dann um 7.30 Uhr morgens den Gipfel, ein wahrhaft erhebendes Gefuehl! Mit dem Wetter hatten wir richtiges Glueck, wir konnten quasi wolkenlos bis zum Titicacasee schauen. Der Abstieg war dann in 4h erledigt, und um 15 Uhr war der Bernie dann richtig ermattet, aber gluecklich, wieder zurueck in La Paz.
La Paz wird fuer uns auch noch zum Shoppingmekka und wir stocken unseren Bestand an Outdoorartikeln und diversen Strickwaren zu den unglaublichsten Preisen auf.

P103073617. – 21. Dezember: Salar de Uyuni (3600 m – 5000 m)
Und was waere ein Bolivienaufenthalt ohne einen Besuch der beruehmten Salzwueste?
Mit dem Bus geht’s zuerst von La Paz bis Oruro und von dort aus weiter mit dem Zug bis nach Uyuni. Dort organisieren wir uns zusammen mit Theresa, Anja und Andre aus Berlin und Roland aus Offenbach – die wir zufaellig und gluecklicherweise in einer P1030625der zahlreichen Tourbueros kennenlernen – eine 3taegige Jeeptour. Diese fuehrt uns zuerst durch die endlosen und beeindruckenden Weiten der weissen Salzwueste “Salar de Uyuni” und dann an verschiedenstfarbigen Lagunen, Geysiren und Thermalquellen vorbei bis hinunter zur Attacamawueste bei San Pedro in Chile. In der Salzwueste schiessen wir viele lustige perspektivenlose Fotos und in und an den Lagunen sehen wir tausende Flamingos, wilde Vicunas (eines der 4 Kleinkamele neben dem Lama), eine Viscacha (Hasenmaus) und sogar einen Andenfuchs. Eine Nacht schlafen wir in einem Salzhotel und bekommen ein privates Geigenkonzert von Theresa, Vivaldi als Gutenachtmusik, das hat wohl nicht jeder. Am Ende der Tour nehmen wir dann noch unser hoechstes Bad auf 4300 m in den Termas de Chalviri und auch Kerstin stellt ihren Hoehenrekord vom Santa Cruz Trek ein, da einer der Paesse ueber 5000 m geht.

Unsere 3 Stopps in Bolivien werden aber dem Land lange nicht gerecht und auf unserer ToDoListe fuer Bolivien sind noch einige Stationen offen. Da wir es zu Weihnachten aber gerne bis nach Santiago de Chile zu Rona schaffen wollten und wir Patagonien auch nicht gerade im Winter bereisen wollen (einmal zelten im Schnee muss reichen ;-), liessen wir es fuer den Moment dabei. Aber eben nur fuer den Moment, wir planen auf unserem “Rueckweg” Richtung Norden erneut in Bolivien Halt zu machen, aber wann und wie genau steht natuerlich noch in den Sternen.
Wer aber schon mal einen kleinen Einblick haben moechte klickt ganz schnell hier:
http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/j1pj1J/

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UNNUETZES REISEWISSEN, BOLIVIEN:

  • in Bolivien bezahlt man mit “Bolivianos”
  • Bolivianische Strassenverkaeufer und Souvenierladenbesitzer sind laengst nicht so nervig und aufdringlich wie ihre peruanischen Kollegen – seeeeehr angenehm!
  • die Hauptstadt von Bolivien ist Sucre, La Paz ist “nur” Regierungssitz
  • in La Paz (3600 – 4100 m) siedet Wasser schon bei ~87 Grad Celsius
  • Almuerzos (Mittagsmenues) gibt’s schon fuer 80 Eurocent
  • an jedem Busterminal muss man eine Steuer (aehnlich wie eine Flughafensteuer) von ca. 2 Dollar bezahlen. Wofuer? Das haben wir uns auch gefragt!
  • aus Scham bedecken die meisten Schuhputzer in La Paz ihre Gesichter um nicht erkannt zu werden
  • und unsere musikalische Reise geht weiter: Highlights im Zug nach Uyuni: Musikvideos a la Kuschelrock 3 (z.B. mit Wind of Change von den Helden aus der Wedemark: den Scorpions)
  • die beruehmte Copacabana Brasiliens wurde nach dem Wallfahrtsort am Titicacasee benannt
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4. – 7. December: Lake Titicaca; Copacabana and Isla del Sol (4100 m)
Our first stop was the Bolivian side of lake Titicaca. Together with Jo and Stephen we travel to Copacabana and from there take a boat to the Isla del Sol. The North of the island is supposed to be less touristy, so we decided to go to Challapampa in the North, where we hang loose for 3 days. The still relatively sleepy village is a huge petting zoo with funny baby animals everywhere. Moreover we enjoy the wonderful colors (especially the deep blue of the lake) on the island, where the sun was born according to an Inca legend. We have amazing views onto the snow capped Cordillera Real on the Bolivian sight and hike along the crest towards the South on our last day.
7. – 17. December: La Paz (3600 – 4100 m)
La Paz is unbelievably loud, always packed, pretty dirty and the air is bad and smoggy. Nevertheless we really like it, although we don’t know why. We enjoy Indian, Arabic, Thai and even German food for backpacking compatible prices. We meet Stefan and Daniel again and stay in a hostal together with Jo and Stephen.
Moreover we take Spanish lessons again. Our competent teacher Isabell gives us many insights on the actual situation in Bolivia and we are shocked about the parallels to Cuba (censored news on TV, close down of church run faculties).
Huayna Potosi (6088 m)
Bernie went to Huayna Potosi for three days. The mountain next to La Paz exceeds with 6088m slightly the magical 6000m border. But unfortunately due to this height it’s way too high for Kerstin and her breathing problems, so she decided to stay in La Paz for shopping ;-). With the Tour Operator ‘Travel Treks’ we traveled the first day to the base camp at 4700m. We used the afternoon to practice ice climbing at the glacier of the Huayna Potosi. After severe snowing during the first night we walked up the second day to the Campo Alto at 5130m. Here we relax in the afternoon, and at 6PM we have dinner that we can go to sleep early afterwards. Punctual at midnight we begin to climb the mountain equipped with headlamps and cramps. At the end Bernie climbed to the peak together with two girls from England, Ellen and Stephanie, and our Guide Rosario. After 7 hours of climbing we reached the top at 7.30 in the morning – what a feeling! We had really loads of luck with the weather, we could even see the Lake Titicaca from the top. The way down only took us 4 hours and thus Bernie was back in La Paz at 3PM – exhausted but very happy!

17. – 21. December: Salar de Uyuni (3600 m – 5000 m)
What would be a visit of Bolivia without a trip through the famous salt desert?
We took the bus from La Paz to Oruro and changed to the the train to get to Uyuni. There we can organize together with Theresa, Anja und Andre from Berlin and Roland from Offenbach – whom we met by luck in one of the numerous Tour Operator offices – a 3-day Jeeptour. The Tour leads us at the beginning to the endless and impressive wideness of the white Salt Desert “Salar de Uyuni” and afterwards we pass different colored lagoons, geysers and thermal pools until we arrive in the Atcama desert in San Pedro in Chile. We take many funny perspectiveless pics and see thousands of flamingos, wild vicunas, a viscacha and even an Andean fox. One night we spend in a salt hotel and get a private violin concert from Theresa – that was really unique! At the end of the tour we take our so far highest bath in the thermals of Chalviri (at 4300m) and Kerstin ties her record of heights from the Santa Cruz Trek, when passing 5000 m with the Jeep.

Our 3 stops in Bolivia don’t come up to this beautiful country and there are still a lot of destinations on our ToDo-list. But since we wanted to make it to Rona in Santiago de Chile for Christmas and are not that keen of travelling to Patagonia in winter (we already checked camping in the snow ;-) we for sure want to come back on our way back “up”, but when and how exactly is still vague.
But if you already want some insights into Bolivia klicks here:
http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/j1pj1J/

Useless travel knowledge Bolivia:

  • in Bolivia you pay with “Bolivianos”
  • Bolivian street market sellers and souvenir shop owners are less presumptuous than their Peruvian collegues
  • Bolivia’s capitol is Sucre, La Paz is “only” the seat of government
  • in La Paz (3600 – 4000 m) water is already boiling at ~87 degrees Celsius
  • you can have almuerzos (set lunch) from 80 Eurocent
  • you have to pay a bus terminal tax of ca. 2 Dollar at every bus terminal!
  • the shoeshine boys in La Paz cover their faces out of shame
  • the famous Brazilian Copacabana was named after the place of pilgrimage at lake Titicaca

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Weihnachtsgruesse

Wir senden euch allen schon mal ganz liebe Weihnachtsgruesse aus der Atacamawueste in Chile!
Hier gibt's zwar keinen Schnee und auch keinen Gluehwein, aber Weihnachtsbaeume gibt es sehr wohl!

Morgen mittag geht es dann nach Santiago, wo wir einen kompletten Tag Busfahrt spaeter und puenktlich zur Bescherung ankommen werden, um mit Rona und ihrer Familie Weihnachten zu feiern - juhuuu!

Der Reisebericht ueber unsere Zeit in Bolivien folgt in Kuerze.

Wir druecken euch alle,
schoene Feiertage und lasst euch reich beschenken,
Kerstin und Bernie

P.S.: Bernie hat keinen Bierbauch, das sieht nur so aus!

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Season's greetings to all of you from the Atacama desert in Chile!

Although they neither have snow nor "Gluehwein" here, they still know how to erect Christmas trees!

Tomorrow we will head on to Santiago, where we will be arriving just in time on the 24th to celebrate Christmas with Rona and her family - yeehaaa!

The blog entry about our time in Bolivia will be added soon, so stay tuned!!! ;-)

Big hugs and Merry Christmas to all of you,
Kerstin and Bernie


P.S.: Bernie
does NOT have a beer belly, it's just the shadow on his T-Shirt!!!! ;-)

Montag, 13. Dezember 2010

Zweittieftster Canyon, groesster Vogel, hoechster See und beruehmteste Inkastadt – PERU’s superlativer Sueden

12. – 20. November: Arequipa und der Colca Canyon
In einer fast 30stuendigen Hauruckaktion legten wir den Weg von Huaraz in der Cordillera Blanca im Norden bis nach Arequipa im Sueden am Stueck zurueck, nachdem wir uns einig waren, dass wir die peruanische Hauptstadt Lima grosszuegig auslassen wollen.
In Arequipa angekommen gab es ein freudiges Wiedersehen mit unserer SantaCruzTrek-Wandergruppe: Stefan aus Hamburg, Daniel aus Australien, Laura aus Holland und Jo und Stephen aus England erwarteten uns schon im Hostal. Ausserdem freuten wir uns ueber das Wiedersehen mit Anna und Hannes, die uns mit ihrem Bus ‘Spocky’ ueber die ecuadorianisch-peruanische Grenze geschippert hatten. Semmelknoedelkochen und Reiseupdates standen auf dem Programm.
Arequipa hat ein recht huebsches Stadtzentrum, begeisterte uns aber vor allem durch sein mildes sonniges Klima. Endlich konnten wir mal wieder unsere Sommerkleidung ausfuehren!
am Cruz del Condor, Colca CanyonZusammen mit Jo und Stephen machten wir uns anschliessend auf den Weg in den nahegelegenen Colca Canyon, dem mit 1200 Metern zweit-tiefsten der Welt (der tiefste Canyon der Welt, der Cotohuasi, liegt gleich im Tal nebenan, ist aber nicht so leicht zugaenglich). Ausgangspunkt unserer Tour war das Hostal Pachamamas in ‘Cabanaconde’ an der Kante des Canyons gelegen; bisher eines unserer Lieblingshostals der gesamten Reise! Das Hostal wird von der Belgierin Liv und dem Peruaner Ludwig (kein Scherz ;-) besonders liebevoll gefuehrt und beide haben unzaehlige Tipps und Infos rund um den Canyon, welche sie gerne teilen. Die beiden planten uns dann auch eine Wahnsinnstour, die mit dem Besuch des “Cruz del Condor” begann. Wie der Name schon sagt, kann man hier die riesigen Andenkondore (mit einer Spannweite bis zu 3,5 m!!!! wirklich seeehr beeindruckend) bestaunen und ausserdem auch Unmengen an Touristen, die zu diesem Zweck aus Arequipa herangekarrt werden. Danach gab’s ‘Downhill-Mountainbiking’ von der Kante bis zum Fuss des Canyons 1200m ueber Schotter- und Feldwege, was’n Schbass! Liv und Ludwig schlossen sich auch direkt an, um lustige Fotos fuer die Hostalhomepage zu machen (bald zu bewundern auf http://www.pachamamahome.com/), da wir eine der ersten waren, die ueberhaupt diese Strecke mit dem Mountainbike gefahren sind. Unten angekommen mussten wir noch knapp 2 h bis zur Llahuar Lodge wandern, wo wir diesen perfekten Tag in den Thermalpools unter sternenklarem Vollmondhimmel mit einem Glas Rotwein ausklingen liesen. Am naechsten Tag wanderten wir zur Oase ‘Sangalle’, eine Palmenoase, die sich wie eine Fatamorgana im Fuss des Canyons befindet, wo wir uns in den Pools erfrischten und tagsdrauf gings die 1200 m wieder hinauf nach Cabanaconde, wo uns Liv und Ludwig bereits mit einem BelohnungsPiscoSour erwarteten. Rundum ein wirklich gelungener Ausflug!
Zurueck in Arequipa besichtigten wir noch das alte Dominikanerkloster ‘Santa Catalina’, eine eigene Stadt in der Stadt mit huebschen kolonialen Innenhoefen, Gassen und Gaerten.
21. November – 2. Dezember: Cusco und Machu Picchu
Carmen Alto, San Blas, Cusco Cusco ueberraschte uns wirklich: Die superschoene Architektur mit Ihrer Mischung aus alten Inka- und neueren Konialbauten verleihen der Stadt ein ganz eingenes Flair. Cusco ist zwar wie befuerchtet super touristisch und selbst in der Nebensaision relativ ueberlaufen, weil ja sowas wie peruanisches Neuschwanstein, Koenigssee und Rothenburg zusammen, aber nicht minder schoen. Etwas nervig sind die ganzen flyernden Damen, die dich an jeder Ecke mit einer “Massatsch, Lady?” verwoehnen wollen und die speisekartenhinterhertragenden Restaurantanwerber um den ‘Plaza de Armas’, die sich auch durch ein freundliches “no gracias” nicht von ihrer Mission abbringen lassen. Nichtsdestotrotz geniessen wir die hervorragende Infrastruktur der Stadt und ruhen uns hier fuer ein paar Tage - wieder zusammen mit Jo und Stephen - aus (Warnung: Cusco ist ein echtes Zeitloch und alle bleiben laenger als geplant ;-).
Natuerlich besuchten wir auch die mystische Inkastadt Machu Picchu, eines der “Neuen 7 Weltwunder”, die ca. 100 km von Cusco entfernt, oberhalb des Ortes ‘Aguas Calientes’ liegt. Man kann Machu Picchu von Cusco aus auf 3 verschiedene Arten erreichen:
- 4taegige Wanderung (Inkatrail), aber relativ ueberlaufen (taeglich marschieren hier 500 Touristen + 500 Traeger und Guides), beinhaltet wieder hohen Pass ueber 4700 m und ist im Vergleich zu allen anderen Wanderungen viiiel teurer
- mit dem ueberteuerten (weil einzigen) Touristenzug bis Aguas Calientes, der zwar schneller ist, aber eben ein ziemliches Loch ins Reisebudget reisst
- oder mit Bussen, die ueber einen ziemlichen Umweg (aber durch schoene Landschaft) hintenrum bis Hidroelectrica fahren, von wo man dann wiederum zu Fuss (2 h) oder mit einem Zug weiter bis Aguas Calientes kann. Diese Option ist natuerlich mit Abstand am billigsten und bekam deshalb von uns den Zuschlag.

Von ‘Aguas Calientes’ aus gings dann nach einer Uebernachtung morgens um 4 Uhr bei stroemendem Regen und noch kompletter Dunkelheit los, um die letzten Hoehenmeter ueber 1750 Steinstufen bis nach Machu Picchu zu bezwingen (hier kann man wiederum einen schicken Touribus nehmen, aber bissl wollten wir uns das ganze dann doch verdienen ;-). Da nur die ersten 400 Besucher die Moeglichkeit bekommen auf dem Gaelende den Berg “Wayna Picchu”, von dem man eine Wahnsinnsaussicht auf Machu Picchu hat, zu besteigen, wollten wir frueh dran sein. Um Punkt 6 (der Regen hatte inzwischen brav aufgehoert), durften wir dann, den Berechtigungsstempel fuer die WaynaPicchuBesteigung in der Tasche, das Gelaende betreten und der erste Blick auf die alte Inkastadt, noch schoen mystisch in Morgentau und Nebel gehuellt, war wirklich atemberaubend. Wir verbrachten den kompletten Tag hier und neben der unglaublichen Lage haben uns vor allem die Lamas gefallen ;-).
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2. – 4. Dezember: Puno und der Titicacasee
Wir freun uns, dass wir auch die naechste Station unserer Reise zusammen mit Jo und Stephen anfahren werden: Die Stadt Puno auf der peruanischen Seite des Titicacasees, dem hoechsten der Welt. Hier unternehmen wir einen Tagesausflug zu den schwimmenden Inseln der ‘Uros’ und zur Insel ‘Taquile’ mit ihren fluesternden Einwohnern und strickenden Maennern. Obwohl uns die Tour doch sehr an eine Kaffeefahrt erinnert (die Urofrauen sind wirklich sehr geschaeftstuechtig “Kriiiiis, por que no collaboras???” ;-) geniessen wir den Tag bei strahlend blauem Himmel.
Und hiermit verabschieden wir uns auch schon wieder von Peru. Unser Perufazit ist durchweg positiv! Ein sehr abwechslungsreiches und deswegen hoechst empfehlenswertes Reiseland. Schweren Herzens haben wir nun vor ein paar Tagen Abschied genommen – aber Bolivien hat uns auch mit offenen Armen empfangen und mit seinen superguenstigen Lebenshaltungskosten fuer sich gewonnen ;-)
Aber ueberzeugt Euch selbst von der Schoenheit Peru’s:
Liebste Vorweihnachtsgruesse aus La Paz,
Kerstin und Bernie.

UNNUETZES REISEWISSEN – PERU, die Zweite:

  • Musikalische Highlights auf unserer Reise durch Peru:
    • Bus von Kuelap nach Chachapoyas: ein DJ Bobo Medley
    • Bus von Lima nach Arequipa: Modern Talking Videos
    • Bus von Machu Picchu nach Cusco: ein DJ Oetzi Medley
  • Zeugen Jehovas gibts auf der ganzen Welt
  • Achtung: Cusco ist NICHT die Schwulenhauptstadt der Welt, was ungebildete Reisende wg. der vielen Regenbogenfahnen vielleicht meinen koennen. Der Regenbogen ist NATUERLICH ein Inkassymbol! ;-)
  • in Peru bezahlt man mit ‘Sonnen’: die peruanische Waehrung heisst ‘Soles’
  • damit auch die Analphabeten genau wissen, welche Partei sie waehlen muessen, nutzt jede Partei in Peru fuer die Wahlwerbung ein eindeutiges Symbol, z.B. eine Schaufel, ein Lama, ein Kokablatt, einen Laib Brot und unser Liebling: einen Fussball! ;-) ausserdem wird die Wahlwerbung einfach auf Haeuserwaende gepinselt!
  • in peruanischen Staedten gibt’s meist kein zentrales Busterminal, jede Gesellschaft hat ihr eigenes (mehr oder weniger sicheres) Terminal, was bissl umstaendlich ist wenn man umsteigen muss.
  • Brandrodung ist hier – obwohl gesetzlich verboten – immernoch Gang und Gaebe
  • mit dem Besuch von “Machu Picchu” haben wir nun nach “Chichen Itza” in Mexiko und dem Kolloseum in Rom das 3. der “7 Neuen Weltwunder” gesehen und hoffen die restlichen 4 auch (bald) noch abhaken zu koennen ;-)
  • Lamas haben suuuuuperlange Wimpern und wunderschoene dunkle Augen!
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12. – 20. November: Arequipa and the Colca Canyon
Since we both were not so keen on staying in Peru’s capitol Lima, we travelled directly from Huaraz in the North to Arequipa in the South, altogether an almost 30 hrs journey.
In the hostel in Arequipa our whole SantaCruzTrek hiking group was already awaiting us: Stefan from Hamburg, Daniel from Australia, Laura from Holland and Jo and Stephen from England. Moreover we met Anna and Hannes, who had taken us over the Ecuadorian-Peruvian border with their bus, again. Dumplings and travel updates came on the scene.
Arequipa has a really nice colonial center, but what we enjoyed most, besides seeing our travel mates again, was the warm and sunny weather.
Together with Jo and Stephen we made a trip to the nearby Colca Canyon, with 1200 m the second deepest in the world (the deepest is just in the next valley, but not as easy to reach). Starting point of our tour was Hostal Pachamamas in ‘Cabanaconde’, one of our favorite hostels so far. It is run by Belgian Liv and Peruvian Ludwig (no kiddin’!! ;-) with a lot of affection and care. They have good knowledge about the whole region and therefore planned us a trip, starting at the “Cruz del Condor”, where we saw the huge Andean Condors (with a wing span up to 3,5 m!!!). Thereafter we downhill-mountain-biked 1200 m into the valley of the canyon, where we chilled out in the thermal pools of the Llahuar Lodge under a full moon sky and with a glass of red wine in our hands. From there we did a full day hike up and down the canyon to the palm-tree oasis Sangalle and the next day hiked back up to Cabanaconde, where Liv and Ludwig surprised us with the best Pisco Sour! All in all a perfect trip and highly recommended!
Back in Arequipa we visited the old Dominican monastery ‘Santa Catalina’, a city within the city with nice colonial courtyards, narrow streets and little gardens.
21. November – 2. Dezember: Cusco und Machu Picchu
Cusco really surprised us: The nice architecture gives the city its very own flair and although Cusco is indeed very touristy and also in the low season very crowded, we still enjoyed staying there. The flyering girls offering “Masssssaaaaach, Lady????” and the menue carrying restaurant recruiters, who are just ignoring your “no gracias” were pretty annoying until we learned to ignore them. We anyhow enjoy our stay and the good infrastructure of the city together with Jo and Stephen (Beware: Cusco is a time hole; everybody stays longer than planned!!! ;-).
Of course we also visited the mystic Inka city “Machu Picchu”, one of the “New 7 World Wonders”, located approx. 100 km from Cusco, and above the village ‘Aguas Calientes’. You can reach Machu Picchu either by a 4-day hike, the Inka trail, by train from Cusco (fast and comfortable, but expensive) or by bus from Cusco (takes much longer, but much cheaper). Since we’ve already hiked all over Peru and felt like saving some money, we decided to take a Bus from Cusco.
After spending a night (or at least half of it) in ‘Aguas Calientes’, we got up at 4 h and started hiking up the 1750 stone stairs to Machu Picchu. Only the first 400 people get on the premises the possibility to climb the other mountain, called Wayna Picchu, from which you have a beautiful view over the whole city, therefore we wanted to be up there in time – Machu Picchu opens at 6 h. We made it and the first view onto the old Inka city, still covered with morning dew and in clouds, was really breath taking. We spent the whole day up in Machu Picchu and besides its unbelievable location we really loved the lamas ;-).
2. – 4. Dezember: Puno and lake Titicaca
We are happy, that we can travel to our next destination again with Stephan and Jo: the city Puno on the Peruvian sight of lake Titicaca, the highest in the world. Here we undertake an organized day trip to the floating islands of the ‘Uros’ and to the island ‘Taquile’ with its whispering inhabitants and knitting men. Although the tour is really touristy, we still enjoy the day under clear blue skies.
And herewith we already had to say goodbye to Peru. Our Peru conclusion is throughout positive and we highly recommend travelling there! Meanwhile we arrived in Bolivia, which welcomed us with open arms and managed to win us over with its unbelievable cheap cost of living ;-)
But see yourselves, Peru’s beauty:
Season’s greetings to everyone from La Paz,
Kerstin und Bernie.

Mittwoch, 24. November 2010

Lamas, Meerschweinchen und Cocatee – lang lebe Peru’s Norden!

Verehrte Leserschaft!

Indigenas in traditioneller Tracht mit Hut und TragetuchWir sind inzwischen im Sueden Perus - in Cusco - angekommen und Grund fuer den verspaeteten Blogeintrag ist PERU selbst und die zahlreichen Moeglichkeiten, die dieses Land zu bieten hat. Es gibt soviel zu sehen und erleben und wie ihr an den Bildern sehen werdet, waren wir wirklich fleissig und staendig unterwegs. Wir sind wirklich sehr begeistert, vor allem weil sich viele Reisende, welche wir vorher trafen nicht nur postiv ueber Peru geaeussert hatten.
Unser Rezept ist (wie immer) so gut und so oft es geht auch mal abseits der Haupttouristenrouten zu reisen. Ausserdem befinden wir uns in der Nebensaison, was die Unterkunftsuche und das Verhandeln von Sonderpreisen natuerlich auch noch enorm vereinfacht.
Auffaellig in Peru sind die superkomfortablen Busse, vor allem die Nachtbusse fuer Langstrecken. Man kann meist zwischen Semicama (Halbbett) und Cama (Bett), VIP-Cama oder Cama180Grad auswaehlen und kommt sich vor allem bei letzteren Sitzoptionen wie in der Businessclass der Lufthansa vor: es gibt nur 3 Sitze in einer Reihe, die Sitze lassen sich bis 160 oder sogar 180 Grad nach hinten stellen, sogar fuer europaeische Riesen wie uns gibt es ausreichend Beinfreiheit und es wird Essen serviert, oft incl. Vegetarieroption. Da kann sich die Deutsche Bahn wirklich eine Scheibe abschneiden!
Auch kulinarisch hat Peru einiges zu bieten. Es gibt auch weiterhin sogenannte “Almuerzos” (Mittagsmenues) fuer wenig Geld (1,50 – 2,50 Euro fuer ein 2 – 4 Gaengemenue incl. Getraenk), nur dass die Gerichte um einiges abwechslungsreicher sind als in Ecuador (es steht ja auch das Cuy, das Meerschweinchen auf dem Menue…). Und in allen groesseren Staedten kann man wirklich schlemmen und es gibt verschiedenste Restaurants.
Nach unserem sehr entspannten und zugleich unkonventionellen Grenzuebergang ins peruanische Hinterland, verabschiedeten wir uns also von Hannes, Anna und dem Bus Spocky in Jaen und machten uns zusammen mit Stefan aus Hamburg weiter auf den Weg nach Chachapoyas.

19. – 26. Oktober: Chachapoyas (Kuelap)

Rekonstruktion eines Hauses der Chachapoyas in Kuelap In Chachapoyas buchten wir uns ins familaere Hotel Amazonas direkt am Zentralplatz ein, wo wir uns richtig wohl fuehlten. Mit der hauseigenen Touragentur buchten wir einen viertaegigen Trip ins Hinterland um Chachapoyas: am ersten Tag besuchten wir die Prae-inkastaetten der Chachapoyas (so heisst das Volk der Wolkenkrieger, die Stadt und die Provinz) ‘Pueblo de los Muertos’ (wahnsinn, eine Stadt in der Felssteilwand!) und die Sarcophage von ‘Karajia’. Am zweiten Tag wanderten wir 8 Stunden durch’s wunderschoene ‘Valle de Belen’ bis nach Congon, wo wir bei einer lokalen Familie uebernachteten; ein echtes Highlight! Die Familie war supergastfreundlich und verwoehnte uns mit traditionellen Speisen. Wir waren etwas entsetzt darueber, dass der 15jaehrige Sohn Edwin nur die Grundschule beendet hat, da eine weiterfuehrende Schule fuer die Arbeit auf dem Feld nicht von Nutzen ist, obwohl die Familie ansonsten sehr offen und interessiert war. Der grosse Schock fuer Kerstin war, dann wirklich die kleinen suessen Meerschweinchen frei in der Kueche umherwuseln zu sehen, sozusagen die Speisekammer direkt in der Kueche, Meerschweinchen sind hier naemlich eine Spezialitaet. Zum Glueck stand kein Meerschweinchen (cuy) auf der Speisekarte als wir zu Besuch waren. Auch saemtliche Befreiungsversuche meinerseits blieben leider erfolglos… Tag 3 verbrachten wir dann 8 h auf Pferde- oder Maultierruecken, die uns geduldig ueber einen hohen Pass trugen und am vierten Tag erreichten wir Kuelap, die ehemalige Stadt und Festung der Chachapoyas, eine riiiiiiiiiesige Anlage und bestens erhalten. Und, zum Abschluss des Besuchs in der Region Chachapoyas gab's noch einen Tagesausflug zum dritthoechsten Wasserfall der Welt: Gocta mit 771 m Hoehe.

27. – 29. Oktober: Huanchaco (Chan Chan)

Nachdem wir uns seit laengerem im Hinter- bzw. Hochland aufhalten, ruhten wir uns fuer zwei Tage am Strand bei Trujillo, genauer gesagt in Huanchaco, aus. Hier besuchen wir die groesste praekolumbianische Stadt in Suedamerika: 'Chan Chan' und freuen uns ueber das Wiedersehen mit Daniel aus Australien (mit Ihm waren wir vor 4 Monaten in Nicaragua unterwegs ;-) JUHU!

30. Oktober – 12. November: Cordillera Blanca

P1010824Im Wandermekka von Peru, der Cordillera Blanca im Norden der Anden, entscheiden wir uns fuer den beruehmten Santa Cruz Trek. Dieser 4taegige Trek beinhaltet am zweiten Tag eine Uebernachtung auf einem Zeltplatz auf 4200 m und an Tag 3 einen Pass ueber 4750 Meter. Um uns ausreichend an die Hoehe zu aklimatisieren, verbringen wir vorher 2 ganze Tage in Huaraz auf 3300 m, hoffen dass noch bissl Hoehenadaption von Chachapoyas uebrig ist und starten den Trek von der flacheren Seite aus (von 3000 m aufwaerts). Doch fuer Kerstin war das alles nicht genug, selbst Unmengen an Cocatee halfen bei 4200 m nicht mehr und die Hoehenkranktheit schlug mit pochenden Kopfschmerzen, Uebelkeit und Atemnot P1010793zu. Die Ueberquerung des Passes am naechten Tag war deswegen auch ein sehr muehsames Unterfangen und so etwas wird definitv nicht wieder gemacht! Auch das Wetter spielte uns ein bisschen mit, wir hatten genau in besagter Nacht vor der Ueberquerung auch noch SCHNEEFALL (jaja, man muss also gar nicht in Deutschland sein, um das zu haben, hehe). Am naechsten Morgen dauerte es entsprechend lange bis die Muskeln warm waren, wir wurden aber mit wahnsinnig tollen Aussichten auf schneebedeckte Landschaften belohnt. Kerstin und Laura (eine Reisefreundin aus Holland) beendeten den Trek ganz normal nach 4 Tagen, waehrend die Jungs, Bernie, Stefan und Daniel, noch einen Tag dranhingen und den Gebirgssee mit dem lustigen namen “Laguna 69” besuchten.
Nach dem anstraengenden Trek ruhten wir uns fuer ein paar Tage im chilligeren Oertchen Caraz am anderen Ende der Cordilliera Blanca aus, wo wir Gerlinde und Horst, ein Rentnerpaar aus Augsburg kennenlernen. Die beiden sind nun schon den 5. europaeischen Winter mit ihrem Bus unterwegs, adoptieren uns fuer 2 Tage und verwoehnen uns bei einem gemeinsamen Grillabend und Sonntagsbrunch mit verschiedensten Leckereien (Bergkaese, Serranoschinken, veget. Brotaufstrich, selbstgebackenem Schwarzbrot,…). Zusammen mit den beiden und ihrem Bus besuchen wir den faszinierenden ‘Canyon del Pato’, eine ehemalige Zugstrecke, bestehend aus 35 Tunneln.
Ausserdem unternehmen wir von dort aus einen Tagesausflug zu den ‘Puya Raimondi’, den groessten Ananasgewaechsen mit dem laengsten Bluetenstand der Welt (bis zu 8 Meter!) und der ‘Laguna Paron’ mit atemberaubenden Ausblicken.
P1020210 Und mit dem Besuch der Cordillera Blanca haben wir den Norden Perus abgeschlossen und eine Vielzahl von tollen und vielseitigen Bildern im Gepaeck, die wir natuerlich wieder gerne mit euch teilen!!!!! Also auf geht’s, hier ist der Link:

UNNUETZES REISEWISSEN PERU:

  • der Marktplatz heisst hier “Plaza de Armas” und nicht “Plaza Central” – hier tanzt das Lama! ;-)
  • Kaffee wird aus bissi Kaffeekonzentrat und viiiiiiel heissem Wasser zubereitet
  • Avocados heissen hier nicht Aguacate, sondern Palta
  • das “Valle de Belen” sieht aus wie Neuseeland und Teile der “Cordillera Blanca” wie Australien, dann hamma des also auch schon gesehn!
  • Hoehenkrankheit ist nicht schoen!
  • Lebensmittelvergiftung auch nicht!
  • Peru ist nicht unser LieblingsStrandurlaubsland, zumindest nicht zwischen Mai und November, weil dann Hochnebel (‘garua’ genannt) die Sonne versteckt!
  • In lokalen Bussen gibt’s kein FSK: schon nachmittags laufen brutalste Kampf- und Actionfilme mit vielen Toten und vielen Knochenbruechen. Aufmerksamste Zuschauer: die Kleinen!
  • Wie lustig ist es, wenn man ‘Stefan Neumann’ und ‘Stephen Newman’ zusammen auf einer Tour ist?
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Estimated readers,DSC_0141

We arrived in the South of Peru – in Cusco – and the reason for the delay with the blog entry is the country PERU itself due to the numerous possibilities it offers its tourists. There is so much to see and to do (you’ll see it in the pics), and thus we were the whole time on the road. We have to say that we really love the country so far! Our recipe is (like always) to travel way off the main tourist attractions as far as possible. In addition we are in the low season right now, and so the search for nice accomodations and the bargaining to get special deals is really easy.
One thing really worth mentioning here in Peru are the super-comfort busses, especially the night busses on long-distance routes. In general you can choose between Semi-cama (semi-bed) and Cama (which is kind of a bed), VIP-Cama or even Cama180Grad. And especially on the ladder options you think you are in the business class of Lufthansa: There are just 3 seats in one row, and even for us European giants there is loads of space for the legs. On most of the routes they’ll serve food (even veggie options are available).
The food here in Peru is as well marvellous: There is still the opportunity to eat the so-called ‘Almuerzos’ (set luch menues) which are really cheap (just 1,50 to 2,50 Euro for a 2 – 4 way meal including a drink). And in all bigger cities there is a big variety of different food from all over the world.
After the completely different and very relaxing border crossing into Peru we said goodbye to Hannes, Anna and the Bus Spocky in Jaen , and together with Stefan from Hamburg we travel further on to the city of Chachapoyas.

19. – 26. Oktober: Chachapoyas (Kuelap)

4day hike including visits of ‘Pueblo de los Muertos’, the sarcophagos of ‘Karajia’, ‘Valle de Belen’, ‘Congon’ including a stay at a local family and last but not least visiting ‘Kuelap’, a former city and fortress of the precolumbian ‘Chachapoyas’.
After that we do a day trip to the third highest waterfall in the world: Gocta with 771 m.

27. – 29. Oktober: Huanchaco (Chan Chan)

2 relaxing days at the pacific coast including a visit of the biggest precolumbian city in South America: Chan Chan.

30. Oktober – 12. November: Cordillera Blanca

In the well-known Cordillera Blanca in the Northern Peruvian Andes we do the 4day Santa Cruz Trek, including a pass of 4750 m. After the strenuous hike we relax some days in the pituresque village Caraz from where we do day trips to the ‘Canyon del Pato’, a former railway consisting 35 tunnels; to the ‘Puya Raimondi’, the biggest pine apple plants and the ‘Laguna Paron’ with breath-taking views.
We took loads of awesome and diverse pics, we are of course again happy to share with all of you!!!!! Click onto the link:

Sonntag, 31. Oktober 2010

ECUADOR’s Sueden - Brezn und Kaesspatzn mitten in Lateinamerika

5. – 12. Okt.: Cuenca

DSC01313 Dank Couchsurfing hatten wir eine suuuuuuuuper Zeit in Cuenca (die Altstadt ist UNESCO Weltkulturerbe). Wir schlafen im Haus einer lustigen 3er WG: Simona und Denise aus Deutschland und Fabri aus Ecuador. Ferner, nicht zu vergessen, wurde das Haus durch WG-Kater Podolski bereichert . Und, um das ganze noch abzurunden, gibt es in der Panaderia ‘Maria Alemania’ auch noch Brezn (!!!) und richtiges Vollkornbrot! Die Tage vergehen mit Fotos von Galapagos aussortieren, zusammen kochen und ratschen und anstaendig feiern am Freitag abend!

12. – 18. Okt.: Vilcabamba

Vilcabamba liegt 6 Stunden suedlich von Cuenca inmitten eines traumhaft schoenen Tals. Wir schlafen fuer 6 Naechte im Hostal Itzcayluma das von zwei Donauwoerther Bruedern geleitet wird. Dadurch erfreun wir uns an heimischen Gerichten wie Kaesspatzn, Currywurst und Rahmgeschnetzeltem. Der Nationalpark Podoparkus, der in der Naehe von Vilcabamba liegt, wird von uns waehrend eines Reitausflugs erkundet (ueberraschend aufregend, speziell der Galopp, ein Wendyabo muss her! ;-)

Im Hostal lernen wir P1010156neben unserem mittlerweile sehr geschaetzen Reisepartner Stefan aus Hamburg auch das Fraenkisch / Schweizerische Paar Hannes und Anna kennen. Letztere beiden sind mit Ihrem Toyotabus “Spocky” in Lateinamerika unterwegs, undP1010216 sie bieten uns an, mit Ihnen im Bus nach Peru weiterzureisen. Dieses Angebot nehmen wir natuerlich gerne an und erleben dadurch einen superschoenen ‘Roadtrip’ abseits der Hauptreiserouten durchs ecuadorianische und peruanische Hinterland. Besonders erwaehnenswert war der Grenzuebergang bei Zumba mit sehr entspannten und kommunikativen Grenzbeamten auf beiden Seiten, die man zuerst suchen muss (die ecuadorianischen auf der peruanischen Seite, wenn grad Abendessenszeit ist) damit sie ihre Arbeit anschliessend erledigen.
Vielen Dank nochmal an Hannes und Anna und hoffentlich auf ein baldiges Wiedersehen.
Und wie immer geht’s hier zu den Bildern:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/y5U1i1/

UNNUETZES REISEWISSEN – ECUADOR:

  • 7 Postkarten nach Europa kosten ueber 15 US $ (Sorry Leute, aber da muesst ihr euch echt mit einer Email begnuegen!!! ;-)
  • Panamahuete kommen aus Cuenca in Ecuador
  • Haifischzwiebelsuppe (Encebollada) ist das beste Mittel gegen Kater (Chuchaqui)
  • Galopp ist viel angenehmer als Trab
  • Markenrecht existiert in diesem Teil der Erde nicht, statt Videotheken gibt’s ueberall Laeden die gebrannte Filme verkaufen, verrueckt!
  • Schmetterlinge liiiiiiieben Kuhfladen
  • Seife ist ein adequater Ersatz fuer Duschgel, Rei in der Tube, Shampoo und Spuelung!
  • einer der groessten Fussballclubs Ecuadors (aus Guayaquil) heisst Barcelona
  • Wer Schuhgroesse 48 hat, sollte gut auf seine Schuhe aufpassen und beim Sonnenuntergang schaun alle Autotueren geschlossen halten, weil Nachschub ist schwer zu kriegen! ;-)
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5. – 12. Oct.: Cuenca

DSC01323Thanks to Couchsurfing we had the best time in Cuenca (the old part of the city is an UNESCO world heritage site). We stay with Simona and Denise from Germany and Fabri from Ecuador and character cat Podolski. As well worth mentioning is the German bakery ‘Maria Alemania’ where we could fill up our Brezn depot again and REAL dark integral bread! The days pass by with the sorting of Galapagos pics, cooking and a big party on Friday evening.

12. – 18. Okt.: Vilcabamba

Vilcabamba is 6 hours South from Cuenca an located in the middle of a beautiful valley. We slept 6 nights in the Hostal Itzcayluma which is managed by two German brothers. Due to this we are very happy to eat traditional south German dishes like ‘Kaesspatzen’, ‘Currywurst’ and ‘Rahmgeschnetzeltes’. During a horse excursion (especially the gallop was loads of fun ;-) we visited as well the national park Podoparkus which is located next to Vicabamba.
In the hostal we got to know our meanwhile beloved travel partner Stefan from Hamburg and the Franconian/Suisse couple Hannes and Anna. They ladder are travelling through South America with their Toyota Camper ‘Spocky’ and they offered us a ride to Peru. We happily accept this offer and thus had a beautiful roadtrip off the main travel routes. An absolute highlight was the border crossing next to Zumba with very communicative border officials on both country sides.
Klick here for some visual impressions:

http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/y5U1i1/

USELESS TRAVEL KNOWLEDGE – Ecuador:
  • 7 Postcards to Europa cost more than 15 US $ (Sorry friends, but as for now all we can send is an EMail ;-)
  • Panama hats are made in Ecuador
  • Shark-onion soup (Encebollada) is the best means to combat a hangover (Chuchaqui)
  • Gallop is way more fun than trot
  • Trademark law doesn’t exist in this part of the earth, instead of video rental stores there are loads of places where you can buy burned movies.
  • Butterflies looooooooooove cow droppings
  • Soap is an adequate replacement for shower gel, shampoo, conditioner and travel detergent
  • One of the biggest soccer clubs in Ecuador (from Guayaquil) is named ‘Barcelona’

Mittwoch, 20. Oktober 2010

GALAPAGOS – auf den Spuren von Charles Darwin

P100007027. September – 04. Oktober
Nach langem Ueberlegen hatten wir uns dann dazu entschlossen, budget-technisch etwas total Unvernuenftiges zu machen und uns eine Woche Galapagos auf einem Luxuskatamaran zu goennen. Da wir uns gluecklicherweise in der absoluten Nebensaison befinden und die Veranstalter Probleme haben ihre Boote vollzukriegen, konnten wir dafuer ein echtes Schnaeppchen machen (auch wenn uns die Woche soviel gekostet hat wie sonst 2 Monate). Aber wir muessen sagen, es war jeden einzelnen Cent wert!
Unser Flug ging von Guayaquil aus (Ecuador’s groesster Stadt und am Pazifik gelegen) und eingebucht hatten wir uns auf dem Katamaran Sea Man II ueber Galacruises (www.galacruises.com). Im Vorfeld hatten wir einige Bedenken, dass wir zum einen die mit Abstand Juengsten an Bord sein wuerden und zum anderen die mit dem kleinsten Reisebudget und der unpassendsten Garderobe, aber dem war nicht so! Es waren noch andere Schnaeppchenjaeger unterwegs gewesen und die 16 Passagiere waren gut gemischt.
P1000158 Die Woche auf der Sea Man II war wirklich unvergesslich; die nette und zuvorkommende Crew hat uns rundum verwoehnt. Und nach einem halben Jahr als Rucksacktouristen haben wir es wirklich genossen, nicht ueberlegen zu muessen, wo es morgen hingeht und was wir uns zu Esssen leisten werden – Urlaub im Urlaub sozusagen.
Das Programm war ziemlich straff: um 7 gab’s Fruehstueck und um 7:45 ging’s schon los zur ersten Exkursion. Meistens standen 2 Landexkursionen und 1 Schnorchelgang (bei sehr eisigen Meerestemperaturen eine echte Herausforderung fuer uns Warmduscher ;-) pro Tag auf dem Programm. Jeden Abend gab es ausfuehrliche Vorbesprechungen fuer die Aktivitaeten des naechsten Tages und alles wurde noch zeitnah durch die Lautsprecheranlage, die das ganze Boot beschallte, bekanntgegeben (“Good morning my friends. We will meet in 5 minutes for breakfast and be ready for embarking at 7:30,…” unser Fuehrer Daniel um 6:45 ueber die Lautsprecheranlage ;-).
Kleine Kerstin - grosse Schildkroete Aber nun genug Geplaenkel drumrum, das Tollste waren natuerlich die Galapagos Inseln selbst mit ihrer unglaublichen und vielfaeltigen Tierwelt! Die Tiere haben keine Scheu vor Menschen, deswegen hat man die Moeglichkeit alles ganz nah zu beobachten: Wir schnorcheln mit Schildkroeten, Seeloewen, Weissspitzenhaien, Adler- und Stachelrochen, einer Vielzahl an Fischen und sehen alle drei vorkommenden Toelpelarten (Blaufuss-, Rotfuss-, Nazca-), Fregattvoegel, Elefantenschildkroeten, Meer- und Landechsen, Krebse, Albatrosse, Pinguine und vieles mehr aus naechster Naehe. Weil hierzu Beschreibungen aber nicht im Geringsten einfangen, was wir gesehen haben, schnell hier klicken um unsere Bilder anzuschaun:
Und fuer alle Freunde von bewegten Bildern gibt’s hier auch noch ein paar Videos:
UNNUETZES GALAPAGOSWISSEN
  • auf der Sea Man II gilt: “Puenktlich ist schon zu spaet!”
  • 1 Woche Galapagos = ueber 1500 Bilder (wer Interesse an einem Diaabend mit 1200 verschiedenen Seeloewenfotos hat meldet sich gerne bei Kerstin)
  • Seeloewen schauen IMMER gut aus
  • Elefantenschildkroeten sind erst mit 80 Jahren ausgewachsen und koennen vermutlich ueber 200 Jahre alt werden
  • den “Alpha”seeloewen eines Strandabschnittes nennt man BEACHmaster und nicht BITCHmaster (wer den ecuadorianischen Akzent seines Guides im Englischen versteht ist klar im Vorteil ;-)
  • Blaufusstoelpel tanzen zur Balz “zeigt her eure Fuesse”
  • Galapagosalbatrosse muessen sich zum Losfliegen einen Fels hinabstuerzen, weil ihr Koerpergewicht im Verhaeltnis zu gross ist
  • wer sich mit der Crew, bzw. dem Barmann versteht kriegt Wein fuer umme
  • als Charles Darwin nach Abschluss seines Theologiestudiums nach Galapagos kam, wollte er eigentlich Beweise fuer die biblische Schoepfungsgeschichte finden. Stattdessen kehrte er mit seiner Evolutionstheorie im Gepaeck nach England zurueck und wurde als Gotteslaesterer beschimpft.
Und fuer alle Interessierten, hier noch die exakte Route der Sea Man II:
P1010395
Montag, 27. Sep. 2010 : Ankunft am Flughafen von San Christobal. Auf dem Schiff bekommen wir zuerst mal ein Upgrade – wir duerfen ein Zimmer auf dem Oberdeck (welches die teuersten sind) mit einem Riesendoppelbett beziehen, obwohl wir das billigste Zimmer an Board gebucht hatten! Am Nachmittag dann schnorcheln und Landgang bei Los Lobos Island, wir sehen an Land gleich viele Seeloewen und bekommen sogar im Wasser Besuch von einem.
Dienstag, 28. Sep. 2010: Espanola Island: Vormittags wandern auf Gardner Bay und anschliessend schnorcheln, am Nachmittag dann Ausflug zum Suarez Point. Steffi und Eran, unsere Nachbarn auf dem Oberdeck, haben zum Glueck fuer uns zwei wasserdichte Huellen fuer Kameras dabei und ueberlassen uns eine. Somit koennen wir euch nun auch noch mit Unterwasserbildern quaelen ;-)
Wir sehen wieder eine Riesenanzahl von Seeloewen, Mockingbirds, American Oystercatcher, Meerechsen die sich zu Hauf zusammenkuscheln
Mittowch, 29. Sep. 2010: Florena Island: vormittags gehts zum Cormorans Point, und anschiessend gehts zum schnorcheln an der fischreichen ‘Devil’s Crown’. Die Post Office Bay wird am nachmittag besucht.
Donnerstag, 30. Sep. 2010: Besuch der groessten Stadt des Galapagos Archipels: Puerto Ayora auf Santa Cruz. Vormittags Ausflug ins Hochland der Insel um die riesengrossen Landschildkroeten anzuschauen, am Nachmittag Besichtigung des Darwin Centers, wo wir unter anderem “Lonesome George”, die letzte Schildkroete seiner Art, sehen. Wegen der Unruhen in Ecuador koennen die neuen Mitreisenden nicht an Bord kommen, weil keine Fluege nach Galapagos fliegen. Deswegen koennen wir unsere planmaessige Route um die grosse Isla Isabella nicht machen (ein echter Grund zurueckzukehren!!! ;-), da wir auf die neuen Gaeste warten muessen und uns von der Parkverwaltung eine Notfallroute auferlegt wird :-(
Freitag, 1.Okt. 2010: Auf dem ‘Emergency Plan’ steht fuer morgens eine Wanderung auf der Insel Seymour Norte an, am nachmittag gehts zur Isla Bartolome: Zuerst schnorcheln am Pinnacel Rock, und dann Wanderung zum 'Gipfel’ der der Insel.
Samstag, 2.Okt. 2010: Auf der Isla Genovesa, die wir nun statt Isla Isabella einen ganzen Tag lang besuchen, sehen wir wieder einen Voegelreichtum sondergleichen und vor allem auch noch den Rotfusstoelpel. Nun haben wir alle drei vorkommenden Toelpelarten gesehen.
Sonntag: 3. Okt. 2010: Wir sind wieder auf Santa Cruz und unternehmen vormittags eine Schlauchbootfahrt durch den Mangrovenwald der Tortuga Bay. In der Bucht sehen wir gruene Meeresschildkroeten, viele zum Teil schlafende Weisspitzenhaie und grosse Schulen von gepunktete Adlerrochen. Nachmittags besuchen wir die Insel South Plaza welche neben der tollen Flora speziell durch die gelben Landechsen hervorsticht.
Montag, 4. Okt. 2010: Zurueck auf San Christobal um den Rueckflug zum Festland zu nehmen. Zuvor wird noch das “Interpretation Center” angeschaut, welches viele interessante Einblicke auf die Geschichte und das Leben auf dem Galapagos Archipel gibt.
Blaufusstoelpel, Espanola Island
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27. September – 04. Oktober
We finally decided to book a trip on a luxury catamaran through the Galapagos Islands, although budget-wise this was pretty unreasonable. But luckily we are currently in the low-season and thus we got a pretty good deal (although one week on the boat costs as much as two months travelling elsewhere on our trip). But in the end we have to admit that it is worth every penny!
Our flight left from Guayaquil (the biggest city in Ecuador) and we spent one week on the motor catamaran Sea Man II, which we booked via Galacruises (www.galacruises.com). Before we started we were kind of worried, that we’d be the only backpackers on the boat, but luckily the passengers were mixed.
The week on the Sea Man II was really unforgettable, the nice and courteous crew did everything to pamper us. And after half a year of backpacking we really enjoyed it that we didn’t have to worry what we’ll eat and what will be the next destination.
But the daily schedules were really tense: breakfast at 7 o’clock and at 7.45 we had our first excursion. We normally had two land excursions and one snorkel trip each day. Every day in the evening there was a briefing on what we will be doing tomorrow.
But of course the best about the Galapagos islands is the incredible and diverse flora and fauna. The animals are not afraid or timid, and thus it is possible to have a real close look! We snorkeled with turtles, sea lions, white tip sharks, eagle and stingrays, loads of fishes and we see all of the three boobies (blue feet, red feet and nazca), fregattbirds, giant land turtels, sea- and landiguanas, crabs, albatrosses, penguins and many others. But since descriptions don’t catch what we’ve seen, just click here to see the Pics:
And for everyone interested in movies just click on this link:
USELESS GALAPAGOS STORIES
  • If you are on the Sea Man II one rule is: “In time is way too late!”
  • 1 week Galapagos = 1500 pics (if someone is interested in a slide show with 1200 pics of sea lions just drop Kerstin a note)
  • Sea lions look great all the time
  • Giant land turtles are full-grown at the age of 80 and they can supposedly reach an age of 200 years
  • the “alpha” sea lion of a beach is named BEACHmaster and not BITCHmaster (the person who understands the Spanish accented English of the guide has a big advantage ;-)
  • If the Galapagos albatross likes to fly it needs a cliff, because their weight is too much to start flying by just running
  • a good relation with the crew, esp. the bar man means free wine ;-)
  • when Charles Darwin finished his studies of theology he arrived in Galapagos in search of proof for the Creation. Instead he returned to England with his theory of evolution and became affronted as blasphemer.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Mucho mejor si es hecho en ECUADOR!

26. – 28. August: Otavalo
Unsere erste Station in Ecuador ist Otavalo, ein kleines Staedtchen 2 Stunden suedlich von der kolumbianischen Grenze, welches fuer seine hochwertigen “Artesanias” (handgemachte Souvenirs) bekannt ist. Auf dem lokalen Markt decken wir uns mit allerlei Strickwaren ein (2 Muetzen mit Fleecefutter, Kniestruempfe mit Lamas drauf, Faeustlinge). Wir uebernachten im wunderschoenen Hostal “La Luna” in den Bergen ueber Otavalo und unternehmen ein paar Wanderungen.
28. August – 07. September: Quito
IMG_5465 In Quito verbringen wir unsere letzten gemeinsamen Tage mit Flo. Um uns milde zu stimmen (“willst du dass die Mama wieder weint???” ;-) laed er uns am letzten Abend ins Swiss Bistro ein (wir hatten eigentlich den Plan Flo’s Reisepass zu verstecken und somit seine Abreise zu verhindern ;-), wo wir uns ueber leckeres Kaesefondue und guten Wein freun. Muchas gracias nochmal und daaaanke fuer die schoene Zeit, wir sehn uns dann ja in den Herbstferien wieder!!! ;-)
Aus den zwei Tagen Quito wird dann leider ueber eine Woche, da Bernie hohes Fieber bekommt und die Genesung leider auf sich warten laesst.
07. – 13. September: Canoa
Nachdem wir in Otavalo und Quito wieder ziemlich gefroren haben, beschliessen wir dem Hochland erst mal den Ruecken zu kehren und uns in Richtung Kueste zu bewegen um uns aufzuwaermen. Canoa ist ein netter kleiner Ferienort am Pazifik und scheint sich bestens zum Erholen zu eignen, wenn da nicht der starke Wind und ein staendig verhangener Himmel waeren. Wir fuehlen uns eher wie auf Sylt als am Aequator und geniessen ausgiebige Strandspaziergaenge im Kapuzenpulli statt Badefreuden bei tropischer Hitze.
13. – 18. September: Puerto Lopez
DSC00185 Puerto Lopez liegt weiter suedlich am Pazifik und ist bekannt dafuer, dass die Buckelwale zwischen Juli und September hier verweilen und sich waehrenddessen bestens beobachten lassen; und genau das haben wir gemacht! Da die Gewaesser rund um Puerto Lopez waermer sind, bringen sie hier Ihre Jungen zur Welt und bleiben dann noch einige Zeit, bis diese eine ausreichend dicke Fettschicht haben, um in kaelterem Wasser ueberleben zu koennen. Nach grauen Tagen in Canoa und zwei grauen Tagen in Puerto Lopez reisst puenktlich zum Wale anschaun die Wolkendecke auf. Und wir haben noch mehr Glueck: die Wale zeigen uns nicht nur ihre Buckel zeigen sondern gegen Ende der Tour wirklich auf noch anfangen um die Wette zu springen – der absolute Wahnsinn! Der Tag beim “Whale watching” war bislang definitiv einer der schoensten und beeindruckensten unserer Reise (und wir hatten wirklich schon viele schoene Tage!).
19. – 21. September: Tena
Anschliessend machen wir einen kurzen Abstecher in das Amazonasbecken, verzichten allerdings auf eine ausfuehrliche Dschungeltour, da man diese wohl fuer nur ein Drittel des Preises in Bolivien machen kann, was wir uns nun vorgenommen haben.
Berichtenswert sind zum einen der Besuch der Tierauffangstation “amaZOOnico”, die sich um ehemalige “Haustiere” (verschiedenste Affen, Papageie, Ozelots,..) kuemmert und versucht, diese wieder auszuwildern. Und zum anderen ist es das Kennenlernen von Chris und Lianne aus England, mit denen wir eine superspassige Zeit verbringen und die uns von ihrer Woche in Galapagos vorschwaermen. Da dort jeder Tag so, wie der mit den Walen sein soll, sind wir sofort angefixt…
21. – 26. September: Banos
Banos ist das “Bad Fuessing” von Ecuador und bietet nicht nur natuerliche heisse Quellen, sondern auch einen direkt benachbarten Vulkan (nur 8 km vom Ort entfernt), der erst im Juni dieses Jahres etwas gemuckt hat. Fuer die Einwohner von Banos ist es ganz normal ca. einmal im Jahr evakuiert zu werden. Die Szenerie dich sich uns bei milden Temperaturen beim Wandern auf 1500 m bietet ist unglaublich schoen.
DSC00305
In Banos buchen wir dann auch kurzfristig (Freitag gebucht, Montag schon dort) eine Woche Galapagos! Und von dort sind wir gerade zurueckgekommen! Wenn ihr also wissen wollt, wie unsere Geschichte weitergeht, und ob die Tage auf Galapagos wirklich soooo schoen waren wie es uns versprochen wurde, dann schaut bald wieder vorbei und lest und seht selbst! ;-)
Aber hier gibt’s nun erst mal die Bilder bis dahin:
http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/XzNZZo/
Dicke Bussals aus Ecuador,
Kerstin und Bernie.
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26. – 28. August: Otavalo
Our first stop in Ecuador is Otavalo, a small city 2 hours south from the Columbian border. This city is famous for its high quality “Artesanias” (handmade souvenirs), and thus we bought loads of knitwear. In the wonderful Hostal “La Luna” high in the mountains above Otavalo we spend the days hiking and enjoying the landscape.
28. August – 07. September: Quito
We spend our last days together with Flo in Quito, the capitol of Ecuador. Flo knew that we would be angry if he just left us (we thought of hiding his passport so that he couldn’t travel back to Germany) and so he decided to invite us to the Swiss Bistro, where we enjoyed a very tasty cheese fondue and a goooooood wine.
07. – 13. September: Canoa
Since we were freezing a lot in the highlands of Otavalo and in Quito, we decided to go to the seaside to heat up a little bit. So we arrived in Canoa, a small village on the pacific, but we were welcomed by strong winds and a cloudy sky. So instead of swimming in the ocean in our bathing suites we spent our time with long walks on the beach with our hoodies.
13. – 18. September: Puerto Lopez
Puerto Lopez is further south at the Pacific coast and the region where the humpback whales give birth to a new generation between July and September. So we went there in hope of seeing some humpbacks swimming by and maybe jumping for us, and that’s exactly what they did! And as if booked exactly on the day when we decided to watch the whales we had the first day of sunshine since more than a week. The day of “Whale watching” was definitely one of the best one during our travels so far (and as you might guess we had already loads of wonderful days!).
19. – 21. September: Tena
After the Pacific coast we crossed the highlands and visited the Amazonian basin in the region around Tena. We decided not to do a dedicated jungle tour here, since we’ve heard that in Bolivia they are way cheaper. But we managed to visit the animal sanctuary “amaZOOnico”, which takes care of mistreated animals (different monkeys, parrots, ocelots, …). Moreover we met Chris and Lianne from England, together with whom we shared some fun time and they told us fascinating stories about their week on the Galapagos islands. Since they said, that every day there was like our whale watching day, we got really interested…
21. – 26. September: Banos
Banos derived it’s name from the hot tubs and next to the town, only 8 KM to be exact, there is one of the most active volcanoes of Ecuador. For the people of Banos it is quite normal that the whole city gets evacuated minimum once a year. Due to this scenery and the mild temperatures at the altitude of 1500 m it is easy to guess that hiking there is loads of fun and offers the best scenic views.
Moreover we ran into Chris and Lianne again and finally we decided to go last-minute to Galapagos (booked Friday, and on Monday we were already there)!!!
And right now we just returned from the islands, so if you are interested on how our story proceeds, and if the days on the Galapagos islands were as beautiful as promised, then have a look on our blog again soon ;-)
But first you can check out the pics until then:
http://flickr.com/gp/mrwilsonontour/XzNZZo/
Big hugs from Ecuador,
Kerstin und Bernie.